rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Lamagaia – S/T

a2620118242_10(vo) Vor knapp einem Jahr hörte ich erstmals einen Song dieser Band aus Göteborg/Schweden und war von diesem 28-minütigen Ritt durch diverse Kraut- und Elektro- und Elektronikrockgegenden hin und weg, könnt ihr auch hier nachlesen. Nun gibt es ein neues, zweiteiliges Lebenszeichen der Jungs und das ist: härter, durchtriebener, noch raffinierter, kosmischer, mehr Space, weniger Kraut.
Rommel Valgart zeichnete das Aurora Borealis Cover, das für mich als ziemlicher Laie in Sachen Zeichenkunst aller Schattierungen aber trotzdem sehr in das Schaffen des Edvard Munch nordlichtet, das Bild/Cover strahlt eine faszinierende Atmosphäre aus……genauso wie der „Aurora“ Abflug.

Wir starten das erste Himmels- und Lamagaiaschauspiel mit einem spacigen, rückgekoppelten Intro und zünden anschließend mit der gesamten Band die Musikanlage des Vertrauens an. Meine Fresse, was für ein Groove. Ich stelle mir gerade vor wie es wäre, das mal im hohen Norden bei flimmerndem Nordlicht live unter freiem! Himmel aus zig Lautsprechern zu erleben….das wäre der ultimative Kick in Sachen Space Musik, ein Traum? „Aurora“ groovt, rockt und spaced über die gesamte Länge gnadenlos, die verhallten und verzerrten Aurora Rufe inmitten des Songs härten den Spacerock zusätzlich aus…..und wer hier nicht völlig trunken wird und abdreht und abhebt versteht diese Musikwelt in keinster Weise.

Etwas bedächtiger startet „Panorama Vju“, hat was von autogenem Training auf einem psychedelischen Gebetsteppich, mit einem immer wiederkehrenden Basslauf, der von verhaltenem Schlagwerk begleitet und mit flirrendem und sirrendem Saitenspiel variiert wird. Nach ca fünf Minuten ein Break und es wird treibend, härter, Effekte, ähnlich wie sie Dr. Space beim Øresund Space Collektiv einsetzt, verfeinern. Ein Saxophon, gespielt von Alex, gesellt sich dazu, hat was von Nik Turner zu frühen Hawkwind Zeiten. Wir landen und starten anschließend wieder in den Orbit, Odyssee in den Lamagaia Weltraum. Für mich ist auch das zweite Album des Quartetts mit Hilfe ihres Buddys Alex ein Knaller, schon im Februar eines der Alben des Jahres? Ja, uneingeschränkt!….(volker)

Die Musiker: Carl – Bass, Micael – Drums, Tobias – Guitar/Effects/Synthesizers, Tore – Guitar/Organ/Synthesizers und Alex/Saxophone (2)

1. Aurora 16:41
2. Paronama Vju 18:55

Bandcamp

Filed under: 70s, Album Reviews, Elektronik, Heavy Rock, Jam, Krautrock, Postrock, Psychedelic, Rock, Space, , ,

Februar 2017
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728  

Kungens Män und Kombynat Robotron live im Koblenzer Jam Club am 21.02.2020

Purple Dayz Festival im Cadillac in Oldenburg vom 06.03. – 07.03.2020

Ripplefest Cologne am 28.03.2020 im Club Volta

Blues Rock Festival Oppe Ruiver am 12.04.2020 Zalenzentrum De Schakel Ruiver/Niederlande

Check Your Head Festival III – Dietrich-Keuning-Haus Dortmund am 25.04.2020

9. Alterna Sounds Festival in Münster/Westf. Sputnikhalle am 25.04.2020

Diese Artikel werden gerade gelesen:

The Spacelords – SPACEFLOWERS
Sari Schorr - Live In Europe
Vorbericht MPS Mittelalterlich Fantasie Spectaculum – 21.-24. Mai 2020 - 26180 Rastede – Schloßpark
PeeWee Bluesgang – 40 Bluesful Years
%d Bloggern gefällt das: