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Barrows – Obsidion

(vo) Ein Mann wird entführt und zu Obsidion gebracht, einem Ort mit undefinierbaren Dimensionen und nicht mehr existierenden Grenzen menschlichen Bewußtseins. Dieses Szenario beschreiben die „Barrows“Musiker Jim Leonhard und Richy Esposito aus Los Angeles psychedelisch-spacig-heavy und rein instrumental und ich versuche mit meinen Worten, meinen definierbaren Dimensionen und meinem menschlichen Bewußtsein das zu interpretieren….  Die Seite A steigt mit „Telekin“ ein ins Geschehen…..sphärt sehr geheimnisvoll aus der Anlage, mit Urschrei und Spaceklängen, faszinierende Atmosphäre, hat was.
„Entrada“ driftet im Auftakt ganz im Sinne von Neu!, die Anfang der 1970er quasi diesen ganz speziellen, mit Schlagzeug angetriebenen, elektronischen Sound erfanden und immer weiterentwickelten, da kommt bei mir Wiedererkennungsfreude auf. Ich liebe ganz einfach diese Art Musik, die mich musikalisch mit sozialisierte. Nur die Gitarre ist härter, noch driftender als damals bei Michael Rother. Break. Sphärische Spaceklänge zum Ausklang, wir befinden uns mittendrin in einer Odyssee in schwerelosem Raum, ein herrlicher Flug in Kopf und Ton.
„Obsidion“: wir fliegen weiterhin instrumental durch die Sphären des Space Rocks, der mitunter von harten Gitarrenschrüben (neues Wort, schrubben beschreibt das nicht so richtig) verfuzzt nochmal abhebt. Orbitkopfkino.

Seite B verlässt die Anlage in einem Cocoon. Ist damit der Science Fiction Film oder eine Schutzhülle gemeint? Eher ersteres. Knapp 20 Minuten Space-Rock mit weichen und harten, mitunter völlig verfuzzten Gitarrenausflügen, die auch mal Post-Rock Elemente freisetzen, wir fliegen und schweben weiter…..auch mal temporär im Hawkwind Sog mit vollem Speed.

Seite C beginnt mit „Manna“. Orgelähnlicher, ruhig fließender Sound, entspannend und labend.
„Zenith“ führt diese Töne weiter aus, herrlich plirrend und pluckernd. Blutdruck, Puls und Atmung passen sich an, Autogenes Training bis zum Break in Minute 3, es wird kurz laut und knurrig. Wieder Autogenes reinhören. Kurz unterbrochen von Gitarrenspace, das Fadeout in ruhigen Tönen.

Seite D ist ohne Rille…..

Die dritte Veröffentlichung der Band erschien in diesen Tagen bei Tonzonen Records in einer Auflage von 500 Exemplaren mit Gatefold Cover und in 180 gramm High Quality Black Vinyl….(volker)

Written and performed by Jim Leonard and Richy Epolito

Ryo Higuchi (Live Guitar)
Brock Haltiwanger (Live Bass)

Gemastert von Eroc, Recorded and mixed: Sean Foye, Jim and Richy

Seite A:
1.Telekin 01:43
2.Entrada 07:00
3.Obsidion 10:28

Seite B:
4.Cocoon 19:46

Seite C:
5.Manna 03:27
6.Zenith 12:38

Seite D:
leer

Bandcamp

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