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Jahresabschluss Potpourri 2018

Mit Hyems, Sleepers‘ Guilt, An Evening With Knives, Andrea Van Cleef

(kiS) Im Laufe des Jahres wurden mir einige Tonträger anvertraut. Freunde und Unbekannte sind an mich herangetreten um mir ihre Werke vorzustellen, was mich wirklich sehr ehrt! Den „Best-of“ möchte ich daher einige Worte widmen und euch Lesern wärmstens an Herz empfehlen.

Hyems: 1997

Schublade: Black Metal
Band: D.M. – G | D.W. – G | F.B. – B | A.E.J. – V | J.K. – Dr
aus: Marburg

https://www.facebook.com/hyems666/

Die EP stammt nicht aus 1997, deutet aber deutlich dorthin, wo die Wurzeln von Hyems liegen. die Zeit des Black Metal nach der zweiten Welle. Mir gefällt die Abmischung des „Gesangs“ vie besser als im Vorgänger.  Ich verstehe was vom Text, und das nicht nur weil er deutsch ist.Und auch nicht weil er abgedruckt ist (fein!). Verflucht, ich war immernochnichtaufeinem Konzert! Atmosphärisch stehen die Herren ihren z.B. norwegischen Kollegen in Nichts nach. Mag vielleicht auch an der Lage liegen. Der etwas abgelegenen. Marburg – irgendwo im Nirgendwo. In meiner Vorstellung bleibt es dort den ganzen Winter dunkel. Die Herren scheuen sich nicht zu polarisieren und bringen zur Freude aller Trolls, Traditionalisten und Theoretiker einen Bonustrack mit dem schönen Titel: Nazi Black Metal Fuck Off. Der morbide Charme von Hyems scheint sich hier auch in scharzem Humor zu spiegeln. Nice !

Trackliste:

  • Das Messer ist offen
  • Mein Bethlehem
  • Ohne Gott
  • Ich
  • Nazi Black Metal Fuck Off (Bonus)

Wer mehr über die Band lesen möchte, bitteschön, Review zum ersten Album: https://rockblogbluesspot.com/2017/07/30/hyems-devianz-dem-menschen-ein-wolf/

 

Sleepers‘ Guilt: Kilesa


Die kleine Promo CD wurde mir beim Rock Hard Festival zugesteckt. Ich konnte sie in diesem Sommer direkt erfolgreich einsetzen. Meine neuen Hippie-Nachbarn mit der Akkustikgitarre auf dem Balkon um 23:30 Uhr waren ebenfalls schwer beeindruckt. Danke schon mal dafür, ihr habt meinen Schlaf gerettet! Die Scheibe ist schon 2016 erschienen, trotzdem kann man sich mal um die, auweih, beinahe hätte ich Franzosen geschrieben – um die Luxemburger kümmern. Sind ja auch Nachbarn.

Band: Schaul: Vocals
Chris T. Ian: Guitar
Rio Phil: Bass
Max: Drums

Schublade: Progressive Melodic Death Metal

aus: Luxembourg

Auf meiner Promo CD sind nun 4 aus 13 Tracks. 1. Scars of War 2. Two Words 3. Dying Alive 4. Kilesa Part II

Uhhrrh mit viel stimmlicher Präsenz doublebased ein Stück nach dem anderen durchs Gehör. Schwer und von ganz tief unten, mit Tempo. Eine Mischung aus alt und neuen Einflüssen wird das geneigte Fachpublikum erkennen. „We are lost in this timeline, overfed with too much information „. Ich kann mich nur anschließen, empfehle die schuldigen Schläfer wärmstens weiter !

https://sleepersguilt.bandcamp.com/

An Evening With KnivesFade Out

Dies niederländische Werk wurde mir, soeben im September frisch erschienen, beim Desertfest in Antwerpen zugesteckt. Nachbarn eben. Danke schon mal an Bert Gysemans.

Schublade: Post-metal, post-rock, stoner-doom
Band: Peter van Grunsven – Bass guitar -Ivo Jonkers – Drums & samples – Marco Gelissen – Guitar & vocals
aus: Eindhoven

Tracks: Fade Out – Sunstorm – Blackout

  1. Hier treffen Sólstafir auf CBP. Im mittleren Galopp wird hier die Parade geritten. Das Tempo verschärft sich, schneidet. Mit 9:39 das längste Stück, das einen schönen Ab-Drift bei den experimentellen Instrumetalphasen gewährt. Die Flasche ist noch mehr als halb voll.
  2. Genau hier geht es mit dem Flug weiter, über fünf Minuten geben sich die Instrumente ganz ihrem Dasein hin. Die Stimme ruht.
  3. Gitarre kräht und krächzt, seufz und mahnt, sie streicht dein Rückenmark hinauf und hinunter. Die Hälfte ist vorbei. Das screamt dir jetzt auch wörtlich durch den Schädel. Und willst du nicht hören, drückt dir der Bass von hinten an die Kehle. Im Hintergrund wippt das Schlagzeug auf den Zehen auf und ab, die Waffen im Anschlag.
Lust auf Live? Lust auf mehr ? Next Event: https://www.facebook.com/events/307487926506149/
Andrea Van Cleef – Tropic Of Nowhere
Schublade: Singer/songwriter. Acoustic, baritone psych-folk music.
Ein Schlenker in ganz andere Gefilde. Übergeben an mich beim Freak Valley Festival durch den Künstler selbst, vielen Dank !
Es hat nichts mit Grand Hotel van Cleef zu tun, und auch nicht mit Lee Van Cleff, der Band aus Italien…aber da sind wir schon nah dran. Italia. Der Sänger und Gitarrist betreibt neben seinem Einsatz bei Humulus, sein eigenes Projekt. Unter seinem Namen. Der Nachfolger des ersten Werks Sundog, birgt in seinen 11 Tracks die umfassende Welt von Andrea.
Spielerischer, fast popig interpretiert er Stonerrock neu. Ich mag besonders dieses MarkLangeganesque durch dieses … Retro-Mikro…
Mhmm, ich wollte es zwar nicht so expillizit erwähnen, aber es drängt sich einfach auf. Sexy. Das hat das Potential die Damenwelt ( mindestens) zu begeistern. Andrea arbeitet sich durch alle Emotionalen Spielarten, mal Elvis ( Friday) dann wieder sentimantal. Man begleitet den jungen Mann auf seiner Reise durch das All und die Wüste. Sehnsucht ist dein Begleiter. Ein wunderschöne Gänsehautetappe oder ein verrückter Tanz durch die Kindheit der 80ger (Into the Great Big Black Nothing). Dear Friend …Wrong Side of a Gun, Seite an Seite mit June Carter… dabei stehen Fred Neil und Townes Van Zandt stehen vor der Bühne und spenden Applaus. Mei, jemand der sich besser mit Musik auskennt, wird hier einen schönen Querverweis nach dem anderen finden. Es macht von vorne bis hinten große Freude  Tropic of Nowhere zu lauschen.
Fa bel haft !
Track List:
1 – I WANNA BE LIKE YOU
2 – GET SOME SLEEP
3 – FRIDAY
4 – THE HIGHEST SCORE
5 – INTO THE GREAT BIG BLACK NOTHING
6 – QUEEN OF THE DUNE LARKS
7 – WRONG SIDE OF A GUN
8 – I PASSED AWAY
9 – I AM THE SPEED OF LIGHT
10 – PARANOID
11 – TROPIC OF NOWHERE
Viel zu günstig gibts die CD hier: http://idoapp.it/?lang=en

Filed under: Album Reviews, Doom, Folk, Metal, Postrock, Psychedelic, Stoner, , , ,

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10.08.19 German Kultrock Festival in der Balver Höhle

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