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T.G. Copperfield – Crank It Up In Nashville

(vo) Im März 2019 schnappte sich der Regensburger Tilo G. Copperfield, mittlerweile nach etlichen Veröffentlichungen schon längere Zeit nicht nur mehr Lokalmatador in Sachen gut abgehangener Rockmusik, seine Gitarre und ein bißchen Gepäck und flog in eine „der“ Musikhauptstädte dieser Erde: Nashville/Tennesse. Er begab sich dort in die Cygnus Sound Studios um sich unter der Leitung des Produzenten Caleb Sherman, der auch gleichzeitig die Hammond B 3 und Additional Keys zu den Aufnahmen beisteuerte, den Arten der Rockmusik zu widmen die er heiß und innig liebt und verinnerlicht hat: hier nun wieder mal solo, sonst aber auch mit seinen Bands 3 Days Whizkey, Electric Band oder HoAß.

Seine beiden hauptsächlichen Mitstreiter in Nashville möchte ich natürlich auch noch erwähnen: Christopher Williams, sonst der Dreschflegel bei Accept und Brandon Roberts, ein Session Bassmann aus der Gegend.

Der Silberling beginnt mit „Babylon´s Rising“, einem Rocker, der in seiner Qualität problemlos auch auf einem vorderen Platz einer Dan Baird & Homemade Sin Scheibe passen würde: rockt wie Sau, schwitzig, laut, Biervernichtend, voll abgehend, perfekt, Respekt! Großes Kompliment.

In die Soundgefilde von CCR – die ich seit 50 Jahren heiß und innig liebe, gehört das aber hierher? – führt uns der nächste, ruhigere Song „By The Riverside“: wunderbar fließende Ballade, die als Alternativtake etwas fetter und mit dem Sänger Dan Lucas zusätzlich als neunter Track auf der CD angeboten wird.

Apropos Alternativ: vier Songs, eben „By The Riverside“, „Babylon´s Rising“, „Restless Man“ und „When The Ship Goes Down“ sind unter der Leitung von Produzent Dr. Will, dem legitimen bayerischen Nachfolger von Dr. John, noch dieser CD beigefügt, also vier Schmankerl zusätzlich.

Es folgen „I Ain´t In It“: AOR mit sanftem Ausflug in den Southernrock, und „Restless Man“: Countryfolk in Balladenform.

„Taste“: siehe und lese dazu Song 3, aber zusätzlich mit leichtem Funk, während „Twosome Lonesome Blue“ Springsteensches Feeling und Flair versprüht.

Und bevor die vier Alternativen Songs loslegen zum Ausklang noch „When The Ship Goes Down“: rockt fröhlich und easy nach vorne und Tom Petty hört von oben sicherlich sehr wohlwollend zu.

Also: Crank It Up, es folgt die nächste Bereicherung des Copperfieldschen Portfolios…..(volker)

T.G. Copperfield – Vocals, Guitar
Christopher Williams – Drums, Percussion
Brandon Roberts – Bass
Caleb Sherman – Hammond B3, Keyboards
Guests:
Dan Lucas – Vocals
Dan Harrison – Vocals
Dave McCann – Vocals

01. Babylon’s Rising
02. By The Riverside
03. I Ain’t In It
04. Restless Man
05. Taste
06. Twosome Lonesome Blue
07. When The Ship Goes Down

08. Babylon’s Rising (Alternative Mix)
09. By The Riverside (feat. Dan Lucas)
10. Restless Man (feat. Dan Harrison)
11. When The Ship Goes Down (feat. Dave McCann)

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Filed under: Album Reviews, Americana, Bluesrock, Classic Rock, Country, Rock, Southern Rock,

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