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Parasol Caravan – Nemesis

(vo) Nachdem sie mich bei ihrem Auftritt anlässlich des Lake On Fire Festivals 2017 sehr schwer und nachhaltig beeindruckten kam ich natürlich nicht umhin, mir ihre Platte „Para Solem“ an ihrem Merchstand einzupacken und meiner Sammlung einzuverleiben. Und soviel jetzt schon: das wird mir mit ihrem neuen Werk „Nemesis“ genau so ergehen….

Irgendwann bekam ich auch noch ihre Split mit Cachimbo de Paz – Use The Fuzz in die Finger….nun aber zu „Nemesis“: Das Linzer Viergestirn haut auf ihrer neuen ganz schön einen raus, auch in Punkto Härte, da wird den Boxen meiner Anlage ganz schön was abverlangt: vorglühen, glühen und ab geht die Post, sehr schön.

Mich faszinierte, damals wie heute, die „Mörderröhre“ Alexander, eine Stimme, die sagenhaft „trägt“, und vier Jahre nach ihrem Debüt „Para Solem“ klingt diese Stimme noch kratziger und rüpeliger, recht so. Und das ganze Instrumentarium drumherum passt dazu wie die Torte zu Linz.

Musikalisch tendiert der Vierer für mich nun etwas mehr in die Hardrockige Gegend, die Stoneranteile wurden zum Erstling etwas zurückgefahren. Und die psychedelischen Seiten der Band? Keine Sorge…….passt scho, das geht sich sehr gut aus wie die Austrianer so schön sagen.

Den Titeltrack „Nemesis“ trägt vor allen Dingen „diese Stimme“, musikalisch wird kompakt gerockt das die Schwarte kracht, dahinter wird´s mit „Perception“ tiefer, breiter, verspielter, dröhnender. Beide Songs liegen im Midtempobereich. „Reason“: Gleiche Tempolage, aber das Ganze etwas proggiger, verhallter, mehr um die Ecken gespielt, hat was sehr Tool´sches im inneren, geiler Song!

Kurz, knackig, instrumental, schleppend, Slideeinlage, twang: „Acceptance“, beide Gitarren harmonieren wunderbar, mit verhaltenem Groove.

„Serpent Of Time“: das issen praller Stoner mit psychedelischer Mitte und brummigschmirgeligem Outro, Punkt.

„Transformation“: für mich die stärkste Transformation zur Psychedelic auf dem Silberling, der mir zur Rezi vorliegt, hat alles was es braucht um schön bunt zu klingen.

„Blackstar“. die Single des Albums, klassischer Classic Rock mit starker Stonerschlagseite.

Der Albumabschluß „Transition“ schlägt in die gleichen Kerben, haut die letzten Kerben in den Silberling, mit großen songwriterischen Abwechslungen.

Jungs, nach etlichen Durchläufen auf der heimischen Röhrenanlage das Fazit: da habt ihr nicht nur was feines auf den Silberling (+ dreiteiliges Digipack mit achtseitigem Begleitheft, das auch die Texte enthält) gebrannt, sondern auch auf´s Vinyl gepresst. Bravo!

Und was meint Alexander zum Album? Proud to be loud…..

Lake On Fire 2017

Musiker:

Vocals, Bass: Alexander Kriechbaum
Guitar: Bertram Kolar
Guitar: Richard Reikersdorfer
Drums: Vincent Böhm

Musik:

1. Nemesis
2. Perception
3. Reason
4. Acceptance
5. Serpent of Time
6. Transformation
7. Blackstar
8. Transition

LOF 2017

LOF 2017

LOF 2017

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