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musikalisches schreibkollektiv

Hammada – Atmos

(vo) Seit 2012 beackern Christian (Gründer der Band) – Gitarre+Synthesizer, Sönke – Schlagzeug, Kristian – Gesang+Organ und Lenz – Bass musikalische Felder zwischen Desert, Hardrock, Heavy Psychedelic und leichtem Metal. Das Quartett aus Freiberg/Sachsen wuchtet mit Atmos die dritte Veröffentlichung in die Lautsprecher dieser Welt, und diese bekommen reichlich Gelegenheit vollste Arbeit zu leisten…..

„Occasus“: eröffnet wird das Werk mit einem psychedelischen Intro Ritt durch die Wüste, bunte Staubfahnen wirbeln umher, und dann? Ein Gesang bricht ein der fasziniert, die Soundabteilung marschiert im Gleichklang und die Hörer werden entzückt mit einer Melange aus leichtem Metal und Stoner mit dröhnendem Gitarrenspiel und das Ganze wird garniert mit erfrischenden Tastenklängen bis zum Outro, das uns unter einen strahlenden Sternenhimmel führt und der erste Song, dem zwei weitere Ü 9 Minüter an dritter und fünfter Stelle folgen. Der Abschluß des Albums knackt sogar die 15 Minuten Grenze.

„Nox“: ein dröhnender Hardrocker mit dezenten Tastenuntermalungen und interessanten, nicht alltäglichen Gitarrenausflügen, und: da kriegste garantiert Nacken! „Helioskratia“: wunderbar psychedelischer Einstieg mit auch sehr präsentem Bass und dann wird erstmal mächtig gebraten…..bis der Bass whow macht, im call and response mit Kristians Gesang und immerwiederkehrenden Rhythmuswechseln, die das Ganze aufpeppen, Wah wah noch eins…..

„Ether“: das ist ganz große Psychedelic Stoner Schule, herrlich, Herrlich! Und wieder mit diesen bezaubernden Tasten. „Helios“: eine etwas kräftigere Heavy Stoner Psychedelic Ballade, die auch mal zwischendurch ausrastet? Ja!

„Azimut“: siehe „Ether“. Weiter nix? Nein, einfach geniessen.

„Domizil“: 15 Minuten und 22 Sekunden Hochgenuß im Quadrat. Eine Hymne für die Szene! Vollgepackt mit Einfallsreichtum im Songwriting. Chapeau!

Ihr Jungs aus Freiberg, der Bergstadt inmitten Sachsens, Sitz der ältesten noch bestehenden technisch-montanwissenschaftlichen Universität der Welt: da ist euch aus meiner Hörweise ein großer Wurf gelungen, Abwechslungsreichtum ist für euch kein Fremdwort, und? Das ist heutzutage wichtig um sich aus dem Wust herauszuheben, und das ist euch prächtig gelungen. 12 Points from Germany, aber locker…..(volker)

Releases:
2017: Sfaira
2017: Monument EP (live session EP)
2020: Atmos (debut album)

Kristian Schulze: Vocals, Organ
Christian Döring: Guitars, Synthesizers
Lenz Fiedler: Bass Guitar
Sönke Tautorus: Drums

Songs:

Occasus, Nox, Heliokratia, Ether, Helios, Azimut, Domizil

Bandcamp

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Filed under: Album Reviews, Hardrock, Heavy Rock, Psychedelic, Stoner, ,

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