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Mike Zito – Resurrection

(mh) Mike Zito stammt ja aus St. Louis Missouri, die Stadt, die am Blues-Gigant-River aller Flüsse, dem Mississippi liegt und die durch den „Gateway Arch“ ein imposantes Stadtbild bietet. Weltbekannt wurde er als einer der kongenialen Gitarristen und Sänger in der Royal Southern Brotherhood bis zu seinem Ausstieg um die eigene Karriere weiterzuführen. Mit seinem Label Gulf Coast Records, bei der er auch Co-Eigner ist, hat sich Mike im Jahr der Pandemie völlig losgelöst und kreativ an das Songwriting für ein neues Output herangewagt. Resultat sind acht eigene Titel und drei Coverversionen, die mit dem bezeichnenden Titel „Resurrection“ mit der Publikation Anno 2021 den Sommermonat Juli mit deren Sound–Vibes elektrisieren sollen.

Mike beginnt mit der Cover-Version von „I’LL Make Love To You“ von JJ Cale. Er präsentiert diese aber überraschend extrem rockend, unterstützt von der exzellenten Rhythmus-Sektion mit Matthew Johnson an den Drums und Doug Byrkit am Bass. Der Oberhammer ist aber das sensationelle Saxophon-Solo von Eric Demmer. Hier geht zum Start voll die Post ab. Beim folgenden „Don*t Bring Me Down“ präsentiert sich MZ mit seinem Spiel als Gitarren-Genie und sein Gesang strotzt vor Kraft. „In My Blood“ folgend ist eine gelungene Laidback-Sommerballade, die durch wundervolle Nächte am Mississippi River inspiriert worden sein könnte. Mit Lisa Anderson bildet er dabei das harmonische Gesangsduett. Mit seiner Sechs-Saiten Magie zelebriert er stilistisch eine Mélange aus Peter Green, JJ Cale und Mark Knopfler.

„Presence Of The Lord“ manifestiert seine Religiosität, eine Gospel meets Soul-Hymne der Extraklasse zu Anfang mit Piano-Melodien von Lewis Stephens, die in einen wilden Jam im Mittelteil übergeht. Der Song stammt aus der Hand von „Slowhand“ Eric Clapton. Axttechnisch performt Zito absolut auf gleichem Niveau. Seine Extraklasse als Songschreiber untermauert er bei „When It Rains“ als erstem Höhepunkt. Der Tune hat eine absolut spannende, melancholische Song-Dramaturgie. „Bei „Running Man“ huldigt er auch dem Southern-Rock. Die absolute Song-Kulmination präsentiert Zito mit „Resurrection“. Hier verschmelzen Gitarren-Melodien und inbrünstiger Gesang zu einer großartigen Ballade.Er ist dabei definitiv durch Prince als Legende – R.I.P. inspiriert worden. Welch eine südstaatliche Blues-Hymne zum Finale. Er verabschiedet seine Fans und Zuhörer mit dem Motto „Peace & Love“!

Maestro Zito ist beim Songwriting mit inspirierenden Ideen & Motivation zu alter Stärke zurückgekehrt. Seine Gitarrensoli sind von feinfühlig bis zu heavy-bluesrockend absolut mitreißend, ein exzellenter Virtuose ist er ja ohnehin. Stimmlich klingt er vitaler denn je. Grammy-Preisträger David Z. hat als Produzent den Songs den phänomenalen End-Sound verliehen. Mit „Resurrection“ präsentiert Mike Zito ein Juwel-Album das absolut glänzt und definitiv ein Anwärter auf einen weiteren Blues-Award ist. Rock- & Blues-Musik-, sowohl Gitarren-Freaks sei „Resurrection“ absolut zum Streaming und Kauf empfohlen!

Songs:

I’ll Make Love To You

Don’t Bring Me Down

Dreaming Of You

In My Blood

Presence Of The Lord

When It Rains

You Don*t Have Me

Damned If I Do

Running Man

Evil

Resurrection

Mike Zito – Gitarre, Gesang

Musiker:

Matthew Johnson – Drums

Doug Byrkit – Bass

Lewis Stephens – Klavier & Orgel

Zach Zito – Akustikgitarre

Lisa Anderson – Backgroundsängerin

Eric Demmer – Saxophon

www.mikezito.com

www.facebook.com/mikezitomusic/

www.gulfcoastrecords.com

www.v2benelux.com

Filed under: Album Reviews, Blues, Bluesrock, Southern Rock, ,

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