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Geezer Butler – Manipulations of the Mind

(mh) Geezer Butler ist eine Bass-Legende des Heavy Metal und Hard-Rock. Mit Black Sabbath, Heaven & Hell und Ozzy Osbourne sorgte er immer für die signifikanten, markanten Tieftöne-Riffs. Wer bei seinen 3 Solo-CDs „Plastic Planet“, „Black Science“ und „Ohmwork“ den gleichen Sound erwartete wurde aber überrascht, denn Maestro Butler war auch neuen Stilen recht angetan und so präsentieren diese 3 Outputs von Industrial-, Nu- bis zu Groove-Metal neue Klangwelten für die Anhänger der Stammformationen.

Diese drei wurden bereits einzeln und remastered neu publiziert, auch als LP. Für die Die Hard Geezer Fans gibt es jetzt die absolute Vollbedienung mit der exzellent gestalteten Box „Manipulations Of The Mind“ mit neuem Skull-Cover-Artwork und der „Bonus“ CD mit Demos und alternativen Song-Versionen und einer „The Very Best Of“.

Für „Plastic Planet“, damals firmierte der Protagonist mit dem Band-Namen g//z/r, hatte er niemanden Geringeren als Burton C. Bell, den Frontmann von Fear Factory als stimmgewaltigen Sänger, anheuern können. Beim Soundcheck aller CDs muss dieses als das absolut Stärkste und imposanteste Opus gewertet werden. „Catatonic Eclipse“ als erstem Titel wird von einem kurzen Bass-Solo von Mister Butler eingeleitet. Düster, sogar doomig elektrisiert man hier die Freaks vor allem durch den Gesang von Burton. Das folgende „Drive Boy, Shooting“ frönt dem Groove-Metal, auch dank des herausragenden Dean Castronovo am Schlagzeug. Das Titel-Stück „Plastic Planet“ wird zur Kulmination, aufgrund der abwechslungsreichen Komposition. Eine Vollbedienung auch für Thrash-Freaks. Hier glänzt vor allem Peter „Pedro“ Howse als Axt-Virtuose.

Bei „Black Science“ gab des dann einen Wechsel am Mikrofon mit Clark Crown. Dieser macht einen guten Job als Stimm-Akrobat, aber nicht ganz so fulminant wie sein Vorgänger. Dies liegt evtl. auch gewollt am Mixing. Bass, Drums und Gitarre sind hier absolut omnipräsent. Stilistisch ist hier der Industrial Metal dominierend. „Mysterons“ zählt zu den absoluten Highlights. E-Drums kamen sogar bei „Northern Wisdom“ zum Einsatz. „Unspeakable Elvis“ mit balladesken Passagen ist für Fans der Finsternis eine Granate!

Die dritte Kreativ-Pubilkation folgte mit „Ohmwork“. Neu als Drummer war Chad E. Smith (nicht der von den Red Hot Chilli*s). Clark war hier voll in der Band integriert, was man bei der Steigerung der Gesangs-Performance deutlich spürt. Hier sind auch Einflüsse des Alternative Metal eingeflossen. Absolut spannend ist „Prisoner 103“, bei dem die Kombo sogar mit „Rap-Metal“ überrascht. Als „Neckbreaker“ für die Headbanger ist „Pardon My Depression“ „Hot Stuff“, „I Believe“ wird zur mitreißenden Kulminations-Halb-Ballade mit tollen Sechs-Saiten Melodien von Peter und Gesangs-Artistik von sensitiv bis zu aggressiv von Clark. „Ohmwork“ ist das defintiv vom Klang her abwechslungsreichste Album.

Mit CD 4 gibt es Demo-und alternative Versionen von Titeln. Als Hör-Tipps seien hier „Area Code 51“ und „Four Feathers Fal“ und das bislang nur im Land der Samurai veröffentlichte Juwel „Beach Skeleton“ empfohlen.

Der „Very Best Of“ Silberling oder Vinyl-Variante ist dann eine Dynamit-Vollbedienung um den Nachbarn bei der Schlager-Grill-Fete mit Helene oder Florian musikalisch den Garaus zu machen, haha.

Manipulations Of The Mind – The Complete Collection’ track-listing:

CD1 – PLASTIC PLANET (feat. Burton C. Bell of Fear Factory on vocals)

1)Catatonic Eclipse

2) Drive Boy, Shooting

3) Giving Up The Ghost

4) Plastic Planet

5) The Invisible

6) Séance Fiction

7) House Of Clouds

8) Detective 27

9) X13

10) Sci-Clone

11) Cycle Of Sixty

CD2 – BLACK SCIENCE

1) Man In A Suitcase

2) Box Of Six

3) Mysterons

4) Justified

5) Department S

6) Area Code 51

7) Has To Be

8) Number 5

9) Among The Cybermen

10) Unspeakable Elvis

11) Xodiak

12) Northern Wisdom

13) Trinity Road

CD3 – OHMWORK

1) Misfit

2) Pardon My Depression

3) Prisoner 103

4) I Believe

5) Aural Sects

6) Pseudocide

7) Pull The String

8) Alone

9) Dogs Of Whore

10) Don’t You Know

CD4 – BONUS

1) Pseudocide (No Intro)

2) Prisoner 103 (Demo)

3) The Invisible (Instrumental)

4) Area Code 51 (Demo)

5) Cycle Of Sixty (Radio Mix)

6) X13 (Radio Mix)

7) Northern Wisdom (Demo)

8) Beach Skeleton (Japanese Version)

9) Pardon My Depression (Alt Take)

10) Misfit (Rough Mix)

11) I Believe (Demo)

12) Four Feathers Fall (Demo)

13) Drive Boy, Shooting (Live)

14) Detective 27 (Live)

15) House Of Clouds (Live)

The Very Best Of Geezer Butler – Track-Listing:

1) Drive Boy, Shooting

2) Man In A Suitcase

3) Misfit

4) The Invisible

5) Box Of Six

6) Pardon My Depression

7) House Of Cards

8) Mysterons

9) Aural Sects

10) Detective 27

11) Number 5

12) I Believe

13) Catatonic Eclipse

14) Among The Cybermen

15) Prisoner 103

16) Plastic Planet

17) Area Code 51

Musiker:

Terrence „Geezer“ Butler Bass

Peter „Pedro“ Howse Gitarre

Burton C. Bell Gesang („Plastic Planet“)

Deen Castronovo Schlagzeug („Plastic Planet“ & „Black Science“)

Clark Brown Gesang („Black Science“ & „Ohmwork“)

Chad E. Smith Schlagzeug, Gesang („Ohmwork“)

www.geezerbutler.com

www.facebook.com/gzrmusic

www.bmg.com

www.oktoberpromotion.com

Filed under: Album Reviews, Classic Rock, Hardrock, Metal, , , , ,

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