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Horisont – Time Warriors

Horisont-time-warriors_SLEE(vo) Schweiß- und Biergetränkter 70s Rock mit einem markanten Schreihals, einer tighten Rhythmustruppe und zwei mächtig losmarschierenden Gitarren. Fünf Jungs, die dir die Haare strubbelig spielen.
Das sind „Horisont“. Auch auf ihrem dritten Album seit 2006, nach „Två Sidor Av Horisonten“ und „Second Assault“, brettert die Meute aus Göteborg mit dem Gasfuß in der Ölwanne hochoktanig auf Bluesgetränktem Asphalt über die klassischen Hardrocking Highways.

Zehn knackige Songs und knapp 40 Minuten bestes Entertainment für den Freak, der mal wieder Schwung für die Nackenmuskulatur benötigt und der sich nicht sorgt, wenn ihn der Boogie in die Knie zwingt.
„Magnus und Pontus“ drücken die Grundlagen des harten Rock mit Bass und Schlagzeug auf die Böden der Songs, „Charles und Kristofer“ lassen die Saiten swingen, mitunter auch mit großartigen doppelten Leads und „Axel“ singt Sirenenartig mit großem Risiko für die Stimmbänder die Seele in die Tonspuren.
Wie etliche ihrer Landsleute in Sachen Classic Rock haben auch sie ein Faible für die nationale Identität: Mindestens einen Songtext in der Landessprache vorzutragen.
Auf „Time Warriors“ sind das deren zwei, das treibende „Vänd Tillbaka“ und „Dodsdans“, wobei der zweite für mich eine wunderschöne Hommage an „Thin Lizzy“ bedeutet.
Wenn ich schon dabei bin: Auch frühen Bluesigen Rock ala „Blue Cheer, Budgie, Fleetwood Mac und Savoy Brown“ haben die Jungs mit der Muttermilch eingesogen. Später dann noch einige Prisen Klassik im „Wishbone Ash“ Style und fertig ist eine Rockmusik, die nicht im Mainstream landen wird und die so einem „alten“ Rockzausel wie mir (Baujahr 1956) die Freudentränen durch die Barthaare treibt.
Horisont_1sv-4Mit den melodischen „Writing On The Wall“ und „Diamonds in Orbit“beginnt die Reise durch die langhaarige und psychedelische Rockwelt von „Horisont“, die durch Soul, Blues und auch Folk geerdet wird.
„She Cried Wolf“ und „Brother“schieben nicht nur mächtig den Laser durch den Player, sondern demnächst auch die Nadel über verschiedenfarbiges Vinyl, gut zu wissen für mich Vinyltrunkenen.
Und das die „Time Warriors „Songs auch live und in vielen Farben im Musikclub unseres Vertrauens zünden, davon können wir uns demnächst überzeugen.
Besonders gespannt werde ich auf „All Must Come To An End, Part I & II“ warten, der mich durch verschiedene Tempozonen und einem balladeskem Teilabschnitt überzeugt.
Das Album erscheint in diesen Tagen bei Rise Above Records.
„Writing On The Wall“ und der Nichtalbumsong „Real Side Chain“ sind vor einigen Wochen als Vinylsingle erschienen.
Ich hab die Jungs schon einige Male auf den Brettern diverser Brutstätten des Stromgitarrenrock erlebt. Ein voll aufgedrehtes Erlebnis der besonderen Art. Gesehen, gehört und versprochen…..(Volker)

01. „Writing On The Wall“
02. „Diamonds In Orbit“
03. „Ain’t No Turning Back“
04. „Backstreet“
05. „Vänd Tillbaka“
06. „She Cried Wolf“
07. „Brother“
08. „Dodsdans“
09. „Eyes Of The Father
10. „All Must Come To An End, Part I & II

Horisont 

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