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James Williamson – Re-Licked

James Williamson(hwa) Wow! Wieder mal so’n Album, wo man nicht mehr mit gerechnet hätte.
Wer mit Williamsons und Iggy Pops Zusammenarbeit aus den 70ern wie z.B. „Kill City“ oder „I’m Sick Of You“ groß wurde, ist hier bestens bedient. Altmeister Williamson legt seine größten Songs in neu eingespielter Form vor, allerdings – Überraschung! – mit 13 verschiedenen Lead Vocals. Das Erstaunliche: es funktoniert!

Die Mischung aus Punk, Garage und Rock wirkt aufgrund des unterschiedlichen Leadgesangs auf den ersten Höreindruck ein wenig verwirrend.
Aber letztlich wird der Spirit, den Pop und Williamson damals vermitteln wollten, nicht geschmälert. Und sehr oft, wie beispielsweise bei Jello Biafra, Joe Cardamone, Gary Floyd und insbesondere Carolyn Wonderland (überragend!), sogar noch erweitert.

Jedenfalls ist eine bemerkenswerte Wundertüte dabei herausgekommen.

Folgende Songs und Gastsänger/Innen sind vertreten:

01) Head On The Curve (Vocals Jello Biafra from Dead Kennedys)
02) Open Up And Bleed (Vocals Carolyn Wonderland)
03) Scene Of The Crime (Vocals Bobby Gillespie from Primal Scream)
04) She Creatures Of The Hollywood Hills (Vocals Ariel Pink)
05) ‘Til The End Of The Night (Vocals Alison Mosshart from The Kills)
06) I Gotta Right (Vocals Lisa Kekaula from The BellRays)
07) Pin Point Eyes (Vocals Joe Cardamone from The Icarus Line)
08) Wild Love (Vocals Mark Lanegan & Alison Mosshart)
09) Rubber Leg (Vocals Ron Young from Little Caesar)
10) I’m Sick Of You (Vocals Mario Cuomo from The Orwells)

B-sides and Bonus Alternative Tracks:

11) Gimme Some Skin (Vocals Carolyn Wonderland)
12) Cock In My Pocket (Vocals Nicke Anderson from The Hellacopters)
13) Heavy Liquid (Vocals Lisa Kekaula)
14) Wet My Bed (Vocals The Richmond Sluts)
15) Cock In My Pocket (Vocals Gary Floyd from The Dicks)
16) Rubber Leg (Vocals J.G. Thirlwell aka Clint Ruin from Foetus)

Dem Grunde nach sind hier richtig „dicke Eier” entstanden (außerhalb Deutschlands läuft es wohl auf „Big Balls“ hinaus). Und nicht nur bei Track 12 oder 15, that’s for sure.

Das mag auch Iggy Pops langjähriger Liveband geschuldet sein.

Steve Mackay, Mike Watt und Toby Dammit formen das Album zusammen mit James Williamson und den eingeladenen Shoutern zu einer gelungenen Wiedergeburt der 1970er Jahre.

Ich hebe den Daumen und sage: grandios gemacht!

Let’s the good times roll!!

(Heinz W. Arndt)

James Williamson „Re-Licked“
TT 65:17
Leopard Lady Records, 2014
Cobraside Distribution

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