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Skånska Mord – Skånska Mord / EP

skanskamord(co) Nach Veröffentlichungen in den Jahren 2010 und 2012 winken Skånska Mord einmal kollektiv ins Szene-Publikum und halten dabei ihre neue EP in die Höhe. Das Gerät ist nach der Band selbst benannt und bildet einen guten Abriss dessen, was seit einigen Jahren ein Hoch in Sachen Blues- und/oder Hard Rock mit 70er Touch erlebt.
Klingt irgendwie gemein – meine ich aber wirklich nicht so, sondern ganz im Gegenteil: Die Band tritt mit einem der stärksten Sänger der Szene an und sowohl Songwriting als auch Mastering sind schlichtweg grandios. Insgesamt ist die Bandarbeit subtiler als bei vielen der Kollegen aus Skandinavien. Als Opener macht „Illusion“ zwar noch Schub mit Groove, aber gerade der zweite Track „Leaving“ hüllt sich nach dem fetten Anfang ganz und gar in einen ruhig-satten Mantel aus dickem Blues, der auch nicht in den C-Parts aufgescheuert wird und mit der Mundharmonika in ungeahnte Höhen getrieben wird.
Erst im dritten Song geben sich die Schweden der eher genretypischen Spielerei hin, eine sehr sanfte Strophe mit einem derberen, markanten Refrain abzuwechseln. Gleichzeitig gelingt ihnen dabei aber der große Ohrwurm der Platte („A Room Without A View“). Zum Schluss gönnt man sich dann mit „Black Salad“ nochmal ein akustisches Stück. Es war ja nicht so, als hätten sich die Gitarristen nicht schon austoben dürfen, aber hier ziehen sie alle Register: Funkig, melodiös, episch, … wie auch schon zuvor, aber diesmal ausdauernd und trotzdem jederzeit geballt. Schöner und unerwarteter Abschluss.

Und nur um es für die Leute zusammenfassen, die für sie spannende Rezis „von hinten an“ lesen: Super Sounds, geniale Stimme, perfekt gemischt (klingt alles wie damals – außer es war was Störendes). Sicher sind Skånska Mord ihrem Genre sehr treu, aber diese 16 Minuten EP, die sie hier abliefern, sind die vielleicht beherztesten 16 Minuten dieses Jahres….(Colin)

Skanska Mord

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