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Royal Southern Brotherhood – Don’t Look Back

RSB Don't Look Back(hwa) Die Band hat sich neu formiert: Devon Allman und Mike Zito stiegen aus – Bart Walker und Tyrone Vaughan stießen hinzu. Wie sich das auswirkt, lesen Sie hier…

Der Sound wirkt insgesamt straighter und rockiger.

Das zeigt sich sofort beim ersten Track „Wanna Be Free“ und setzt sich druckvoll über „Hard Blues“ (Track sechs) oder „Poor Boy“ (Track 11) fort.

Die Integration von Vaughan und Walker ist vorzüglich gelungen.

Die beste Empfehlung, sich für Walker zu entscheiden, war wohl dessen herausragendes Soloalbum aus 2013 (Besprechung hier)

Und auch Tyrone Vaughan (Sohn von Jimmie und Neffe von Stevie Ray Vaughan) schwitzt seine musikalischen Gene hörbar aus jeder Pore.

Die Band atmet das Flair von mit allen Wassern gewaschenen Musicians, wobei Altmeister Cyril Neville als primus inter pares und Seele der Band nach wie vor die Marschroute bestimmt.

Musikalische Grenzen verschwimmen und wieder Mal kommt eine brodelnde Mischung aus Rock, Blues, Soul und Funk dabei heraus.

Wie Cyril es sagte: „Es gibt keine feste Regeln in dieser Band.“
Viel von Vielem und diesmal insgesamt noch rockiger: Ist das keine Regel?
Nennen wir sie der Einfachheit halber „Die goldene RSB-Regel.“

Die Hitze des Südens quillt nach wie vor aus jeder Rille.

Mit Ausnahme des Titeltracks. Der atmet in seiner Mischung aus Jazz und countrygefärbten Banjoklängen pure Melancholie.

Neben Produzent Tom Hambridge und Toningenieur John Gifford III wurden für „Don’t Look Back“ noch folgende Gastmusiker verpflichtet:

Jimmy Hall (Saxophon/Vocals)
Ivan Neville (B3/Piano/Clavinet)
Max Abrams (Saxophon)
Paul Armstrong (Trompete)

Das neue feste RSB Lineup besteht aus:

Cyril Neville (Vocals, Percussion)
Bart Walker (Vocals, Guitar, Mandolin, Banjo)
Tyrone Vaughan (Vocals, Guitar)
Charlie Wooton (Bass)
Yonrico Scott (Drums, Percussion)

RSB ist auf einem verdammt guten Weg.

(Heinz W. Arndt)

Royal Southern Brotherhood „Don’t Look Back“
The Muscle Shoals Sessions
14 Tracks
TT 67:35 min
Ruf / in-akustik
2015

Filed under: Album Reviews, Blues, , , , , , ,

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