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Alligator Rodeo – Alligator Rodeo

alligatorrodeo(KiS)…im Auftrag des Herrn unterwegs…nein, – der Nachwuchsförderung vom Lande.
Ja, ich kann mich noch gut erinnern wie laaangweilig es da so zu geht. Und die jugendliche Energie irgendwo hin muß!! Really Bad Boys oder Stoner-Hipster?! Wir überprüfen es!
Dass Detmold nun soo weit im Dschungel liegt…dass da Alligatoren….nun gut, lasst uns mal hören. Band: Till Sadlowski (Gesang/ Gitarre), Tobias Möller (Bass), Theo Starke (Schlagzeug)

Schublade sagt: Sludge
Gibt es eigentlich schon das Genre bluesigen Stoner-Doom? Falls nicht, melde ich zum Patent an! (Für Kölner Szene Kenner: Max Rebel ist nicht mehr der Einzige der in seinen jugendlichen Jahren eine solch überraschend dreckig, röhrige Reibe aufs Parkett legt.)

Cover: Wahrscheinlich die kleine Tochter von Cthulhu, die Venus von Alligatore. Mit Drogenbesteck und Schrumpfkopf-Accessoire. Nett.

Tracklist:
1. Ether
2. Heritage
3. Iso
4. Time
5. Pitiful Men
6. Voodoo Lady
7. Voodoo Doll

1. Stimmspiele, die gesamte Bandbreite seines Könnens stellt Till uns hier im ersten Song direkt schon vor: Rotzig, screamy, staubig, reibig, knurrend, hungriges Tier, schmeichelnd, große Oper. Ein trauriger, übergeschnappter Big Lebowski?

2. Intro, nimm mich mit, nimm mich mit. In die Welt der genervten, misslaunigen Ödlandbewohner. Grrrrr.
3. Ein wenig weicher Jam im Mittelteil, Text wieder nicht beigefügt, aber nicht so schlimm diesmal meine flachen Englisch-Kenntnisse, man versteht eh nicht viel. Das Timbre steht einfach im Vordergrund. Und das ist auch gut so!
4. bngbangbng yo head. RiffRiiiff. Es schwingt Theatralik mit, mit dem Kopf der da auf und nieder nickt. Ganz wie der geneigte Hörer das vor der Bühne zu tun pflegt. Ja, das kann was.
5. Jetzt mal etwas mit mehr Abwechslung? Wir werden etwas fieser von Beginn an angemotzt, na gut.
6. Kann man schön in einem durchhören. Hier wird mehr Wert auf Gesangsinhalt und Interpretation gelegt. Voodoo ist für mich aber mehr Screamin´ Jay Hawkins oder Javier Bardem als Santeria Priester in Perdita Durango.
7. Oha, was kommt denn da? Spannungsaufbau mit spielerischen Instrumenteneinsatz, sehr cool, – wähms – und auf die 12. Eine gelangweilte Prostituierte die während der Begattung eine Kippe raucht. Nach der Nummer hat man jedenfalls mal Laune zu schauen wo die Jungs demnächst live spielen. Mit dem richtigen Energieaufwand auf der Bühne könnte der ein oder andere Herzschrittmacher schon mal auf Trapp kommen!
Sexinessfaktor: Schlammcatchen mit Sumoringer im Bikini, Rolle rückwärts, festhaltend an wabbernden Liebeshenkeln nach dem Höhepunkt suchend. Übersetzung für Nicht-Romantiker: Fett! (kirsten)

Alligator Rodeo Release: 28.10.16

https://www.facebook.com/alligatorrodeoband/?fref=ts

alligator

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