rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Imperial Crowns – The Calling

imperial-crowns-the-calling-300x300(vo) Sie waren als Imperial Crowns einige Zeit untergetaucht (knapp neun Jahre seit ihrem letzten Album) und jetzt sind sie wieder an der Oberfläche, und wie. Wie oft hab ich den Jahren von 2006 – 2011 ihre großartig angerichtete Musik in meinen Radiosendungen im www gespielt….und an der Machart ihres Sounds hat sich nur nuanciert was geändert, den Hörer erwartet ein Mix aus Blues, R&B, natürlich Rock, Boogie, Swamp, Soul, TexMex und Psychedelic nach dem Motto: Drei Köche verderben zusammen mit diversen Gastmusikern  und -instrumenten den Musikbrei auf keinen Fall, das da ist Nouvelle Cuisine in 12 Gängen….

Die Band besteht aus den Gründungsmitgliedern Jimmie Wood – Gesang, Harmonika und in zwei Songs Gitarre, JJ Holiday – Gitarre und Billy Sullivan, Schlagzeug und Percussion, die auch alle 12 Songs dieses Albums texteten und komponierten. Eine großartige Konstante ist auch Rachel C. Wood, die bei neun Songs die Backing Vocals beisteuert.
Song Number one „I Gotta Right“ wildert mit uns in die Welt des Rock`n`Roll, die mit feinem Groove und fetziger Gitarre auch noch harmonikanisiert wird, Blue Suede Shoes an und ab geht die Post.
Im zweiten Song schippern die Jungs mit uns in Begleitung eines Cümbüs (klingt wie Banjo) in ruhigem Wasser durch die Swamps, der Titelsong des Albums überzeugt mich auch, das die Jungs nix, aber auch gar nix verlernt haben.
„Grace Under Pressure“ erfreut meine Ohren ungemein mit fetten Slideklängen, die mit Keyboard und -bass angereichert werden und im späteren Verlauf auch noch Streichereinlagen vertragen.
„Wasn`t Love At First Sight“ ist ein astreiner Southernrocker, wie er von den Heroen des Genres nicht besser sein könnte, im Midtempo schnullern wir im Mustang für 4:36 durch ihre Heimat Südkalifornien während im Anschluß der Bluesrocker „Love N` The Devil“ mit Mundstückinstrumenten verfeinert einen etwas härteren Kurs fährt, der Song würde gut zu den Blues Brothern passen, mit denen Jimmy und JJ regelmäßig durch die USA touren.
„Something Of Value“ ist die erste Ballade: wunderbare Slidegitarre, herzzerreißender Gesang, so muß dat.
„The Mark Of Cain“ findet in die Spur mit dem elektrischen Piano von Benmont Tench und das Ganze besticht mit funkiger Vorgehensweise, wie oben schon angekündigt ist die Vielfältigkeit des gesamten Songmaterials, auch des noch folgenden, beeindruckend. „Miz Aphrodite“ könnte auch von den Stones stammen, wenn die denn so einen Song nochmal auf die Reihe kriegen würden, Piano von Bechmont Tench, Blasinstrumente auch am Start, tolle Harp, Slidegitarre, löppt sehr gut.
Bei Ballade Nummer zwei „Liberate“ hört man überdeutlich: Jimmy Wood kann auch markerschütternd schreien, wie weiland der gute Joe in Woodstock.
„Third World War“ ist ein solider Rocker an zehnter Stelle während das folgende „Papa Lawd“ mit zwei exotischen Klangmalereien aufwartet, Djembe, bearbeitet von Billy Sullivan und Tiple, ein Lateinamerikanisches Zupfinstrument in den Händen von JJ, klingen beide gut, sind gut.
Der leider schon letzte Song, „Question Mark“, wird geprägt durch die Harp- und Saitenduelle, und im gar nicht so dezenten Hintergrund gibt Benmont dem Song mit Piano  auch noch die Sporen.

Sie sind wieder da, gut so, ich hab sie schmerzlich vermisst. Das Album erscheint heute am 14.10. und sei allen empfohlen, die mit offenen Ohren durch die Welt der Musik laufen….(volker)

Die Gastmusiker:
Andre Berry – Bass bei 1,7,8,10,11,12
Bemont Tench – Electric piano bei 1,8,12
Rachel C. Wood – Backing vocals bei 1,2,3,4,6,7,8,9,11
Bob Glaub – Bass bei 2,5,6,9
Mike Rocka – Trumpets bei 5,8,9
Ryan Dragon – Trombone bei 8 und 9
Peter Slocombe – Tenor saxophone, Baritone saxophone bei 5,8,9

Webseite der Band

FB Seite der Band

Einsortiert unter:Album Reviews, Blues, Psychedelic, R & B, Rock, Soul, Southern Rock, Swamp, , , , ,

Oktober 2016
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

FreakinOut Fest#3 in Nandlstadt am 07.+ 08.07.17

Prophecy Fest in der Balver Höhle am 28./29.07.17

Krach am Bach Festival Beelen am 04. + 05.08.17

Aqua Maria Festival Plattenburg – Prignitz am 11. & 12.08.2017

Brainstock Generator Party im Band-House Düsseldorf Reisholz am 09.09.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: