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Ancestro – El Regreso De Los Brujus

ancestro-cover(ch) Aus Südamerika kommen immer mehr neue Bands zum Vorschein. So auch „Ancestro“, die in Trujillo-Perú beheimatet sind, der Hauptstadt der Region La Libertad. Trujillo wurde 1535 gegründet und nach dem spanischen Geburtsort von Francisco Pizarro benannt. Die enorme Quelle der Inspiration, mit Ayahuasca gemischt, macht es aus, die Mitnahme auf eine ätherische Reise.

Trujillo ist eine jener Städte, wo die Wüste glüht und die Haut versengt. Eine Stadt die in der Frühzeit durch Angriffe von Piraten auf der Suche nach Gold und Reichtum gelitten hat. In Verbindung mit Chicha, dem Bier das bereits die Inkas getrunken haben ergibt alles zusammen eine gute Bühne für den Stoner. „El Regreso De Los Brujus“ ist ein Album, das zweifellos überrascht. Mit dieser absolut perfekt spirituellen Zusammensetzung im flotten Timing zum schweren Stoner-Psych, haben sie sich zu einer der besten Bands Perus hochgespielt.

Schon der Opener „Cañán“ mit Fuzz-Sound und einem intensiven Tempo verlangsamt sich dann in „Culebra“, wo der Ton mehr Proto kommt, sehr hypnotisch ausgeführt, gekennzeichnet durch eine schwere Pysch. Die Gitarre kommt sehr gesättigt, als ob es ein Teil einer Initiationsreise von einem imaginären Wesen wäre. Der dritte „Abyssal“, setzt das Thema fort, beginnt aber mehr mystisch. Ein voller Sound macht die Runde, mit mehr als sieben Minuten. Zum nächsten „Sendero“, mit faszinierender psych Magie gemischt in der kompositorischen Freiheit des Krautrocks. Mit vollständiger Auflösung der dogmatischen Strukturen, fließt es in völliger Losgelöstheit durch diese räumliche Liturgie.

„Sectum“, der vorletzte Track beginnt mit einem Vers, der von einem Kapitel der Apokalypse des Johannes stammt. Der Sound zu diesem Thema erinnert mich an Black Sabbath aus ihrem dritten Album mit diesem Gefühl des Proto-Metal, mit mächtigen Riffs. Das Album schließt mit dem Titeltrack „El Regreso De Los Brujos“, der zuerst mit lockeren Psych einführt und dann zu einem Stoner in seiner reinsten Form mutiert.

Das selbstproduzierte  Debüt ist auf der Grundlage ihrer Erfahrungen, Geschichten und Visionen entstanden. Eine solides Instrumentalalbum das enorm gut ausgeführt ist. Ein Klanguniversum durch die heisse peruanische Wüste. … (Charly)

Erschien am 13. August 2016 via Man In The Box Records/Necio Records auf CD und Bandcamp.

Recording, mixing and mastering by Diego Cartulin, Trujillo, Perú

Line-up:
Diego Cartulin – Guitar, Percusión, Hammond, Vocals
Boris Baltonado – Bass, Vocals
Rod Hiraoka – Drums

ancestro-band

Tracklist:
01 – Cañán (3:24)
02 – Culebra (5:05)
03 – Abisal (7:35)
04 – Sendero (7:10)
05 – Sectum (7:28)
06 – El Regreso De Los Brujos (9:04)

Ancestro – Bandcamp

Ancestro – YouTube

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Einsortiert unter:Album Reviews, Heavy, Krautrock, Psychedelic, Rock, Space, Stoner, ,

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