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Seedy Jeezus – live at Netphen – Freak Valley 2015

seedy-jeezus-live-at-freak-valley(KiS) WE WANT MORE ! – denn diese Pressung ist im Prinzip ausverkauft in Europa!
Trotzdem, zu guter Letzt noch eine Plattenbe“sprechung“ die den Mund auf Sahnetorte wässrig macht. Nachdem der Konditor geschlossen hat.
Wie die Jungfrau zum Kinde komme ich an dieses Schmuckstück. Meine erste „richtige“ LP- Review. Kein digitaler Download, CD oder so. An einem grauen Oktobertag sitze ich hier und beame mich (knister, knister) per Plattenspieler-Zeitmaschine zurück nach 2015 in Netphens Wälder und Valleys. Originales FVF Feeling, Applaus und Jubelrufe natürlich mit dabei.
Cover: ein Foto der Herren auf der Bühne. Alles im Rock Freaks Design. Innenbeilage: Collage (schwarzweiß) ebenso wie die Rückseite, gepflastert mit Erinnerungs-Fotos dieses Auftritts. Mitgeliefert wurden auch Festival-Aufkleber. Die Platte selbst aus grün-perlmutfarbigem Vinyl. Rock Freaks Records 2016, RFR 006
Schublade: psychedelic, rock. 70’s stoner space rock.
Band: Mark Sibson – Drums, Lex Waterreus – Guitar/Vocals, Paul Crick – Bass/Noises
Aus Melbourne, Australien. Gegründet 2009.

A-Seite:

DRAGONS TAIL: inclusive Ansage der Band per Festivalannouncer!

https://www.youtube.com/watch?v=MXloEtHcfkI

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Wir haben es sofort: ungebremst und glühend, genau. Verschmolzen mit Instrumenten im All-Eins-Sein, (siehe auch Fotos von F-H Bernshausen).

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Hier ergibt sich die gute Gelegenheit meine “Schwierigkeiten“ bei verkleideten Bands zu erläutern: Ich will Emotionen auf den Gesichtern sehen, uneingeschränkte Bewegungen, Schweisstropfen, die Kommunikation zwischen den Musikern, Augenkontakte, Authentizität eben! Seedy Jeezus kann all das, – ich schreibe hier ja über eine live LP. Wer Gitarre, Bass und Verzerrer dermaßen einzusetzen weiß befindet sich gerade in speziellen Sphären und auf dem Weg zu WORMHOLE: In diesem Falle verbindet es zwei Orte „im Universum“ – Australien und Sauerland… wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. ..“Take the time and you will see, they’re always staring at me, Holy cats and Mr Fails, waste your time this worm has bailed.“
Wir stehen Kopf! Dune der Wüstenplanet. Ein noch härterer Ritt hin zum nächsten Song 3 MILLION LIGHT YEARS: Kein Zeitgefühl, wo befinde ich mich? Egal, egal! Ich bin einfach mal mittendrin in der hörbar jubelnden Menge, die vollkommen mitgeht. Die instrumentellen Parts kompliziert genug um nicht zu langweilen aber hypnotisch genug um abzufliegen. Jam. PICK UP: yehaa. Hier werden wir von Lex stimmlich ganz schön eingepeitscht, man kann’s kaum glauben. Rhythmenwechsel, der ein vorzeitiges Ende vermuten läßt, dann wieder Fahrt aufnimmt, Atempause, Spannungsbogen und weiter rocken und das Thema wieder aufnehmen. So sieht es aus.

B-Seite:
HOW YA DOIN´: Bluesiger Beginn, Road tripping. Fernweh meinerseits. Emotionalstes Stück, ein richtiges Liedchen mit Gesang und Text. Natürlich weitaus energetischer als auf dem Studioalbum! Lieblingsbasslauf wieder hier, dann verschwindet das Raumschiff im All. Schlagzeug outburst!
Letzter Song SUN IN MY CAR: Hier lassen die Jungs es nochmals ganz schön krachen! Ein 100m Lauf Tempo ausgedehnt auf 400m. Mad Max at it´s best. Aber zum Glück: “…Just remember, Seedy Jeezus luvs you…. we luve you…we luvvvv”
Wie kann man das schöner sagen als mit einer beinah nicht enden wollender Gitarrenbearbeitung. Hendrix-ig. Wir haben zu danken.
Nachdem ich wieder in der Realität gelandet bin, macht mir die Scheibe auf jeden Fall Laune mich weiterzubilden was denn nun genau hier Gain, Boost, Verzerrerstufe, simulierte Vorstufenverzerrung, oder Overdrive bedeutet. Sexinessfaktor: Maithuna. Tantra fürs Gehirn. Amen.
Falls unsere Gebete nach Neuauflage vom schäbigen Sohn Gottes nicht erhört werden,- einzelne Alben sind nur noch in Australien verstreut, am besten die Band selbst über facebook anschreiben und mit Shipping-Kosten rechnen!-
Bleibt wachsam und erwartet etwas Neues von Tranquonauts. Review kommt demnächst. (kirsten)

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Bandcamp

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