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Black Moon Circle – The Studio Jams Vol.2

the-studio-jams-vol-ii-front(vo) Der zweite Teil der Studio Jams (Review Teil 1) und das insgesamt fünfte Album der Trondheimer Psychedelic Heavy Space Rocker ist ein knapp 41-minütiger Trip, ein Soundspektakel wie aus der Apokalypse, Supernova und Nordlichter in einem, ein perfekter Soundtrack für den ultimativen Endzeitfilm. ein Drama in einem Akt bzw. über zwei Seiten….

Das heftig bratende, beruhigende, chillige, mörderische, Sternenklare, neblige, dunkle, helle, explodierende, spacige, psychedelisch bunte Werk der Brüder Øyvin und Vemund an Bass und Gitarre, Per Andreas hinterm Schlagzeug und Scott Heller mit dem Synthi knallt dir in die Birne rein, da brauchste keine Substanzen aus reiner Natur, Brauhaus, Destille oder Gewächshaus um abzuheben.
Im Folgenden versuche ich das Gehörte in nicht ganz nüchterne Worte zu fassen: Der Jam startet in wirbelnder Hawkwind Silver Machine Manier und beruhigt sich in eine flirrende Welt der analogen Synthitöne. Ein stoischer, äußerst pumpender Basslauf setzt den Sound mehr unter Strom…..bevor ich weiterschreibe, hier könnt ihr euch das Werk anhören.
Also: stoisch pumpender Basslauf, großartig den Sound ausfüllendes Schlagzeug, mit Effekten des Synthesizers versetzte Klangkollagen, und dann setzt diese alles verbratende Gitarre ein, boah! Was für ein Schmaus. Geeignet zur Vollbedienung für die Darsteller bei den Weltmeisterschaften der Luftgitarrenspieler, da brennt der Himmel nicht nur über Trondheim und seinem Fjord. Und dazu male ich mir noch aus: dieser Sound, aufgeführt im Nidarosdom zu Trondheim (den Dom lernte ich 1992 von innen und außen kennen, im Rahmen einer Norwegen-Motorradtour mit meinem Eintopf, einer Yamaha SR 500), was für ein Phantasiespektakel…..
Der Anfang der Gitarrensause ist ja noch gesittet, aber dann….. holt Vemund weit aus und verbrät und verhaut dich nach Strich und Faden, und du leidest zusammen mit den Saiten Freudenqualen mit.
Break bei Minute 17.
Neuer Beginn mit diesem Øyvinschen Basslauf, Per`s Schlagzeug auf gleicher Höhe, der Scott Synthi oszilliert deine Ohren und dann brät uns Vemund, diesmal in fast Hendrix`scher Gangart, wieder etliche über, zwischendrin ist auch mal Saitenkühlung angesagt bevor zum Ende hin die Saitenpedale und Verstärker an ihre Grenzen pochen.
Was für ein Brett!
400 Kopien in buntem oder schwarzen Vinyl sind am 09.11. erschienen, bei Stickmann Records in Hamburg und in Norwegen bei Crispin Glover Records…..(volker)

Die Band:

Øyvin Engan – bass
Vemund Engan – guitar
Per Andreas Gulbrandsen – drums
Scott Heller alias Dr. Space – synthesizers (Øresund Space Collective)
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