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The Flying Eyes – Burning Of The Season

(fl) Mit „FUCK TRUMP“ machen THE FLYING EYES auf einem Foto deutlich, wie sie zu dem gefährlichsten Stand-Up Comedian Americas stehen.
Eigentlich war von den Jungs aus Baltimore auch nichts anderes zu erwarten.
Selten trifft man auf eine Band, die dem Begriff des Weltbürgers derart Leben einhaucht.
Konnte man zu ihrer „Done So Wrong“ Phase durch Ihre massive Live Präsenz den Eindruck gewinnen, dass sie nach Deutschland übergesiedelt wären, so hat es die Band für die Aufnahmen zu „Burning Of The Season“ diesmal nach Brasilien verschlagen.

Und da sich THE FLYING EYES anscheinend überall heimisch fühlen, hat der Aufenthaltsort keinen erkennbaren Einfluss auf die Entstehung der Songs gehabt.
Hier kann also Entwarnung gegeben werden, „Burning Of The Season“ ist keine Samba Platte geworden.
Ganz im Gegenteil. Musikalisch wird hier fortgesetzt, womit man bei „Lowlands“ begonnen hat.
Das ist für die Fans der ersten Stunde vielleicht eine schlechte Nachricht, für mich stellt sich das neue Album als ihr bislang reifstes und eigenständigstes Werk dar.
Wurde in der Vergangenheit der Gesang von William Kelly oft mit dem Jim Morissons verglichen, so ist es dem Sänger mittlerweile gelungen, seinen ganz eigenen, prägnanten Stil zu entwickeln.
Um den derzeitigen Stil der Band zu beschreiben, würde ich die Bezeichnung moderner Retro-Rock benutzen, und das genau deswegen, weil sich diese Begriffe gegenseitig aufheben.
Hier wird die Rockmusik der 70er nicht kopiert, sondern durch den Fleischwolf gedreht und zu einer Melange aus zugleich kraftvoller und relaxter Mixtur verarbeitet.
Meine Anspieltipps sind der groovige Opener „Sing Praise“, das erst schleppend anfangende und später swingende „Circle Of Stone“ und der treibende Abschluss mit „Oh Sister“.
Bleibt nur noch zu sagen:  „Sing and praise the flying eyes“…..(frank)

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Noisolution

 

Filed under: Album Reviews, Hardrock, Heavy Rock, Psychedelic, , ,

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