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RAM – Rod

(hjs) RAM sind für mich schon seit langem die „Defenders OF The Faith“ im klassischen Heavy Metal. Sie haben auf jeden Fall das Zeug ganz große Fußstapfen auszufüllen. Deshalb war ich sehr gespannt was sich im Box Set verbarg. Das Set ist auf 500 Stück limitiert und liebevoll ausgestattet. Der geneigte RAM Fan findet dort ein Vinyl mit Poster und Textbeilage, leider in orange/black/brown marbled und nicht nur im schlichten Schwarz. Desweiteren die CD im Digi-Pack, einen Backpatch, eine Posterflagge, eine 7“ mit je einer Cover Version von Venom und Exciter sowie eine unterschriebene Autogrammkarte.

Das Vinyl ist sauber gepresst, das Mittenloch ordentlich gestanzt, weder Stanzgrat noch Höhenschlag sind vernehmbar. Die erste Berührung ist gemeistert. Den Tonarm aufgesetzt, er läuft sauber in der Einlaufrille und der Spaß kann beginnen.

Nach ihrem Jahrhundert-Meisterwerk „Svbversvm“ konnte man gespannt sein was die Truppe liefern würde. Kurz vorweg genommen, ein Album wie das oben genannte kann man nicht toppen, aber man kann sehr nah dran sein.

Im Prinzip hat die Platte fünf Songs, wobei sich vier auf der ersten Seite wiederfinden und die zweite Seite mit „Ramrod The Destroyer“ eine Art Soundtrack zu einem imaginären Film enthält.

Der Einstieg mit „Decleration Of Independance“ fällt etwas gebremst aus. Spätestens beim zweiten Stück „On Wings Of No Return“ wird aber wieder durchgestartet. Hierzu gibt es auch ein Video im Netz, das wahrscheinlich die Geschmäcker spaltet aber laut Aussage des Gitarristen Harry Granroth einen Riesenspaß gemacht hat. Danach legen sie mit „Gulag“ nach. Zweifelsohne reiht sich dieser Song in die Bandhymnen ein. Diese beiden Stücke durfte ich auf der Releaseparty auch schon live erleben und das war ein Riesenspaß. Beim letzten Stück „A Throne In The Midnight“ wird noch einmal Gas gegeben, man wird im Bann gehalten.

Wenn man sich die ganze Schaffensbreite der Band anschaut wird man feststellen dass es immer wieder kleinere musikalische Seitenschritte gab, die in einer enormen Vielseitigkeit münden. Auf der zweiten Seite dieser Platte wird man wie in einem Zeitraffer durch genau diese Bandbreite geführt.

Sei es das treibende „Ignitor“ mit schöner Gitarrenperformance oder das balladeske „The Cease To Be“ mit schon bluesigen Einflüssen und einer Gesangsstimme die man noch nicht so oft gehört hat. Das gesprochene „Voices Of Death“ baut Spannung auf und leitet in das schnellste Stück der Scheibe über, „Incinerating Storms“, bevor die Band den Nachweis erbringt dass auch instrumentale Stücke durchaus zünden können, namentlich „Ashes“.

Dieses Album gehört in jeden Platten- oder CD-Schrank eines Heavy Metal Fans. Wenn man dieses Album für sich entdeckt hat, dann kann man auch dran gehen die früheren Werke zu erforschen. Nein, eigentlich muss man es sogar….(hans-jürgen)

Spielzeit: 47 min

Medium: Vinyl (Box Set)

Label: Metal Blade

VÖ: 03.11.217

Stil: Heavy Metal

Tracklist:

1. Declaration of Independence
2. On Wings Of No Return
3. Gulag
4. A Throne at Midnight
5. Ramrod the Destroyer, Pt. 1: Anno Infinitus
6. Ramrod the Destroyer, Pt. 2: Ignitor
7. Ramrod the Destroyer, Pt. 3: The Cease to Be
8. Ramrod the Destroyer, Pt. 4: Voices of Death
9. Ramrod the Destroyer, Pt. 5: Incinerating Storms
10. Ramrod the Destroyer, Pt. 6: Ashes

Anspieltipps:

„Wings On No Return“

„Gulag“

Und die komplette zweite Seite

Band:

Oscar Carlquist: Vocals
Morgan Pettersson: Drums
Harry Granroth: Guitars
Martin Jonsson: Guitars
Tobias Petterson: Bass

 

 

 

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