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COOGANS BLUFF – Bluff Live

(hjs) Wer braucht schon ein Live Album? Diese Frage leitet den Pressetext zum neuen Livemitschnitt von „Bluff Live“ ein. Hmm, früher waren es gerade die Live Alben, ich denke da an „Made in Japan“ von Deep Purple, welche dem Hörer doch reihenweise neue musikalische Eindrücke der Lieblingsband bescherten. Klar, solche Alben wurden doch schon arg im Studio nachbearbeitet, das störte damals aber keinen so richtig. Oder nehmen wir „Kraan Live“. Welch ein Juwel, nicht nur wegen Helmut Hattlers Bass Solo.
Also kurz und knapp: Ja, man braucht ein Live Album von einer Band die sich live nicht nur auf die Reproduktion der Songs auf den Studioalben beschränkt, sondern jedem Musiker seinen eigenen Spielraum auf der Bühne gibt.
Zweifelsohne ist das bei der vorliegenden Scheibe der Fall.
Alleine schon den Liveauftritt mit einem 14-minütigem Stück zu beginnen zeugt schon von großer, innerer Überzeugung der Band. Das Stück heißt dann auch noch „Too Late“. Zu spät, ihr seid jetzt gefangen in unserem Soundkosmos. Ja, das könnte es treffen!
Zwölf Songs über 74 Minuten verteilt geben den Hörer eine breite gefächerte Übersicht des Geschaffenen ab dem dritten Werk „Poncho Express“, die beiden Demos nicht mitgerechnet.
Zuerst nur für den Eigenbedarf aufgenommen stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dieser Tonträger ist für alle gedacht, die sich die Livemagie der Band ins eigene Hörzimmer holen möchten, oder für diejenigen die eine Best-Of noch mit einigen Improvisationen gewürzt haben möchten. Also, hier ist er auf Doppel-LP im Gatefold Cover mit CD oder als CD.

(hans-jürgen)

Spielzeit: 74 Minuten

Medium: Promo-CD

Label: Noisesolution

VÖ: bereits erschienen (17.11.2017)

Stil: Krautrock mit jazzigen, progressiven Einschlägen

Tracklist

  1. Too Late 13:59
  2. Why Do You Talk 3:17
  3. Ellen James Society 3:59

  4. Beefheart 9:05

  5. Flying To The Stars 12:01

  6. Hooray! 4:54

  7. N.R.I.H.C. 3:05

  8. You And Me 2:54

  9. Her Tears 4:40

  10. Money And Mess 4:16

  11. Where No Man Has Gone Before 5:54

  12. Gettin‘ Dizzy 5:59

Anspieltipps: „Too Late“ , „Beefhart“, „Flying To The Stars“, „You And Me“, Gettin‘ Dizzy

Band:

Clemens Marasus – Vocals, Bass Guitar

Charlie Paschen – Drums, Vocals

Max Thum – Saxophone, Philicorda, Mellotron, Vocals

Stefan Meinking – Trombone, Philicorda, Vocals

Willi Paschen – Electric Guitar

Klangbeispiele:

Links zur Band

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