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Red Spektor – Red Spektor

(KiS)Die drei Herren kommen aus Stoke-on-Trent, UK.  Seit 2013 treten sie gemeinsam ins Licht der öffentlichen Bühnenbretter. Die Scheibe stammt schon aus dem Jahr 2016 (Kozmikartifacts) und wurde damals schon kurz bei Neuerscheinungen des Monats erwähnt…nichtsdestotrotz kann sie hier auch der Stoner- Gemeinde näher gebracht werden. Very British. Red Spektor klingt nach Inspector Barnaby und passt wunderbar zur Vermischung der oben genannten Stilrichtungen. Zuerst erinnert mich der Name allerdings an Phil Spector, „der größte Rockproduzent aller Zeiten“ der hatte hier wohl eher nicht die Hand im Spiel…es gibt ja schließlich ein k im Namen.

Schublade: Psychedelic Blues Stoner Rock

Cover: plakativ.
Band: John Scane – Guitar and Vocals
Daz Bowen – Drums
Rob Farrell – Bass

Trackliste
Before The Sunrise
Pagan Queen
Timeless Requiem
Cosmonaut
Elixir
Into The Maelstrom
Fields Of Fire
Torpedo Head
Black Moon Rising
Lost Soul

Beginnen wir vor Sonnenaufgang, eingängig und gut gelaunt geht es los. Wir können uns ein Bild von der Palette der Künstler machen. Der Inhalt (Text) korrespondiert vielleicht nicht so mit der positiven Stimmung, mangels Überprüfungsmöglichkeit. Im Mid-Tempo geht es mit der verspielten Gitarre weiter. Der Gesang kommt etwas aus der Ferne, die Gitarre hat fast durchgängig den Hauptpart des Songs zu tragen. Interessantes Gebiet, die Briten schauen über den England-Tellerrand. In Timeless Requiem haben wir es mit einem reichlich hypnotisierenden Track zu tun, die gleichbleibende Intonation treibt uns gerade zu in den Tanz der letzten Umarmung. – Der letzten Umarmung auf dieser Welt? – Cosmonaut scheint der nächste Step in psychedelischere Gefilde. Mit schöner dudeligen, stoniger Gitarre und flottem Rhythmus zeigt Mr. Scane was er kann. Für meinen Geschmack hier endlich mal etwas mehr Bass eingemischt.
Elixier: langsam haben die Jungs genug belebende Flüssigkeit oder anderen Treibstoff intus. Jetzt wird abgedriftet. Könnte auch sehr nett ein Instrumental-Stück sein.
Danach geht es gemütlich weiter, Bier trinkend an der Theke im Pub schunkeln oder träumend im Gras, barfuss auf der Wiese liegen. Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. Oder zermürbend, alles eine Sache der Perspektive.
Fields of Fire, mit sehr verwaschener, Tonspur. Hall, Becken-Scheppern, Knarz- Gitarre und Wahwah- Elementen das dunkelste Stück bisher. Dem Ähnlich: Torpedo Head.
Mein Favorit der Platte: Black Moon Rising. Ein sanfter Nackenschüttler, mehr Emotion in der Stimme, ein Hauch sexiness,  entweder leicht gedoppelt oder einer der anderen Herrschaften darf einen Refrain beisteuern. Schön verschwurbeltes Gitarrensolo, der Song birgt die meisten Kontraste. Lost Soul. Cool. Da passt Stimme,  Slow- Down, Blues- Faktor. Wüste inklusive. Dieser Song ist staubig und – unbritisch, zwinker. Kann man on repeat hören, der Akkustik – Song,  ein echter Herzensbrecher.
Sexinessfaktor: mehr Lockerung in der Hüfte empfehlenswert in der Missionarsstellung.(kirsten)

Schon bei uns erwähnt: https://rockblogbluesspot.com/2016/06/04/neuerscheinungen-die-uns-im-mai-2016-aufgefallen-sind/#more-14059

https://red-spektor.bandcamp.com/

https://redspektor.com/

https://www.facebook.com/redspektorband/

 

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