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Anna Ternheim 11. 4. 2018 Kulturkirche, Köln

(KiS) Meine Liebe zu Anna Ternheim ist schon etwas älter als meine Tätigkeit als Musikschreiberling. Daher natürlich ein heißes Verlangen eine Akkreditierung für ihren Auftritt am Mittwoch den 11. April in der Kulturkirche zu ergattern. Nach ihrem Auftritt vor 2 Jahren im Stadgarten mit jeder Menge „Personal“ vor pickepacke vollem Haus diesmal ein Akkustik-Set mit Martin Hederos…I follow you tonight …

In der zauberhaften Kulturkirche, die ohne Bestuhlung bis zum Bersten befüllt war, hieß es erst einmal: Warten, denn ohne Vorband war die Zeit großzügig bemessen. Das zahlreiche Equipment der beiden Schweden konnte man derweil in Augenschein, oder ein Bier an dieser geweihten Stätte zu sich zu nehmen.

Das Ambiente ist nur von Glaslampions beleuchtet, als Anna und Martin Hederos die Bühne betreten. Mit Off The Road geht es an den Start, danach folgt Maya von „All The Way To Rio“ (2017). Ob „alte“ oder neue Songs, die Zuhörer sind begeistert und ergriffen. Anna`s persönlicher Bezug zu Köln, ihr erster Auftritt hier, damals vor 12 Jahren, wird erwidert mit treuer Fan-Liebe. Martin spielt sich durch alle Instrumente, sei es Geige, eine uralte Orgel, das Schifferklavier- er ist Annas Sailor und Partner in Crime. Es braucht wirklich keine Erklärung dafür, man sieht und fühlt, dass beide im selben Rhythmus schwingen. The Longer the Waiting, …die beiden bringen eine wunderbare Performance nach der anderen in die heiligen Hallen, die Akustik ist überwältigend. To Be Gone, Ghost Of A Man, wir nähern uns dem nächsten Höhepunkt: Lovers Dream. Wären wir hier im Pop-Milieu, es wäre ein Hit, das Video würde bei MTV rauf und runter laufen. Der engagierte Gitarrendiener bringt Frau Ternheim fleißig nach beinahe jedem Stück eine andere Gitarre, wenn sich Martin und Anna nicht gerade ein Klavierduell liefern das sich gewaschen hat. Still A Beutiful Day, All The Way To Rio, Slottskagen, 4 In The Morning, die bunte Mischung von Herzergreifend bis Mitsing-Modus, langsam nähern wir und dem Ende der Vorstellung. Dafür gibt die elfengleiche, ganz in schwarzem Leder gekleidete Anna noch drei meiner absoluten Lieblingssongs zum Besten: Holding On, What Have I done (oooh, Gänsehaut bis zu den Zehen!) und My Heart Still Beats For You. Nach 15 Songs scheint die Zeit viel zu schnell verflogen, die Zuschauermenge hat natürlich noch nicht genug! Als Zugabe: Just As Friends vom 2015er Album For The Young und zwei wirklich unbeschreibliche schwedische minns det som igår als Abschluss…nehmt Abschied Brüder, damit treibt sie Schlussendlich doch mir und so manch anderem die Tränen in die Augenwinkel.

Tusen tack, Anna Ternheim, Martin Hederos, das war mehr als ein wundervoller Abend!

Von der Tour im vergangenen Herbst mit Martin Hederos gibt es ein Album THE WINTER TAPES, eine Sammlung von 10 Songs. Live eingespielt im November / Dezember 2017 an verschiedenen Orten in verschiedenen Städten. Offizielles Veröffentlichungsdatum war der 21. April als spezielle Ausgabe des Record Store Day.

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