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Raphael Wressnig – Chicken Burrito

(mh) Raphael Wressnig‘s musikalische Städte-Recording-Session ging weiter nach „The Soul Connection“. Für sein neues Opus wählte er Los Angeles im sonnigen Kalifornien und Alan Hertz fungierte als exzellenter Sound-Produzent. Als Ausnahmegitarrist holte er sich wieder seinen langjährigen Komplizen Alex Schultz ins Studio. Am Schlagzeug war der legendäre James Gadson! Trotz seiner 79 Lenze spielte er rhythmisch modern. Er spielte ja schon mit B.B. King, Aretha Franklin, Quincy Jones, Paul McCartney oder Bill Withers zusammen! „Chicken Burrito“ als stilübergreifende Sound-Fusion wird die Herzen der Musik-Freaks schneller schlagen lassen und das Blut in Wallung bringen!

Der erste Track ist „Chunky Thighs“ als groovy Funk-Blues Elixier. Die Urban-Jungle-Vibes durch die melodiösen Hammond B3 Zaubereien durch Raphael sind extrem mitreißend und Axel steuerte feinste Blues-Soli bei. James manifestierte bei „Nasty“ welch höllisch heißer Drum-Maestro er ist.

Wressnig’s Sounds sind dabei wie eine gigantische Hammond-Vulkan-Eruption. Zum Ende hin entwickelte sich ein irrer Orgel-Drum-Gitarre Jam.

Bei „Born To Roam“ hatte Raphael Lust auf eine Gesangs-Einlage im Rap-Stil. Das Intro ist etwas ruhiger und entspannt. Die Soli vom Sechs-Saiten-Magier sind dabei herausragend.

Beim „Tiny Dog Blues“ duellieren sich Wressnig und Schultz musikalisch und das Resultat ist eine spannende, moderne Blues-Zeremonie mit einer funkigen und jazzigen Note.

Die cd-Kulmination ist definitiv der Titeltrack „Chicken Burrito“. Man spürt beim Song, welchen Spaß die Drei hatten und die Aufnahme-Atmosphäre besser nicht hätte sein können. Die nächtlichen Eskapaden nach Malibu mit Chili heißen Burritos, neben Krabben, machten den Titel zu einem großartigen Mix aus organischem Funk-Blues. Der Gitarren-Stil von Alex erinnert an Johnny Guitar Watson.

Bei “Get Down With It“ wäre eine heißblütige Tanz-Affäre mit der liebevollen „Chica“ durch die warmblütigen groovigen Solo-Melodien extrem verführerisch.

Bei „One Mo Time“ als Grande Finale waren Schultz, Wressnig and Gadson heiß darauf mit Blues-Rock und einem Schuss Boogie „Kick Ass“ abzurocken.

Rapahel Wressig ein moderner Hammond-Groove-Mozart!….(markushagner)

Musiker:

Raphael Wressnig: Hammond B3, Vocals, Fender Rhodes, Hohner D6 clavinet, Wurlitzer, Tamburin

Alex Schultz: Gitarre

James Gadson: Drums, Tamburin on #05

Tracks:

Chunky Thighs

Nasty

Born To Roam

Tiny Dog Blues

Chicken Burrito

Get Down With It

One Mo‘ time

Filed under: Album Reviews, Blues, Bluesrock, Funk, Jazz, , ,

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