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Monster Magnet 21.1.2019 KuFa, Krefeld

Monster Magnet

Vor dem Monster-Sturm

(KiS) Diese Band ist doch einfach ein verdammter Magnet. Mindestens einmal im Jahr muss man hin! (wieder organisiert von FKP Scorpio, vielen heißen Dank!). Diesmal geht es nach Krefeld in die Kulturfabrik. 800 Leute sollen reinpassen,- davon ist anfänglich nicht viel zu merken, aber gut, es ist Montag. Als Puppy, ein junges London-based Trio als Support aufspielen, pünktlich 20 Uhr, ist der Saal immerhin halb gefüllt. Trotzdem bin ich froh, früh angereist zu sein, denn ohne Fotograben gilt es immer, sich früh den besten Platz zu sicher. Man muss wohl auch hinnehmen, als „dumme Sau“ bezeichnet zu werden, weil man den Platz dann nicht freizügig dem äußerst betrunkenen „Superfan“ überlassen möchte.

Puppy

Puppy aus London

Zurück zu Puppy! Die kleinen Welpen spielen laut Selbstauskunft Heavy Metal, unter Vertrag bei Spinefarm Records. Billy Howard (Schlagzeug), Jock Norton (Gesang/Gitarre) und Will Michael (Bass) klingen wie eine Band, die englischen 80iesPop gefühlvoll verprügelt, während sie nächtens Kirchen niederbrennt. Speziell. Haben richtig Laune gemacht, besonders Arsenal- Fan und Schlagzeuger  Billy hat es mir angetan. Rabums.

Bildergalerie Puppy

Ihr Debütalbum „The Goat“ wird am 25. Januar 2019 weltweit erscheinen. Und zwar : hier

MONSTER MAGNET !

Monster Magnet

Dave Wyndorf

Fett. Uii, sobald die Herren auf die Bühne treten, wird klar, dass dies hier ein sehr intimes Konzert wird. Volle Hütte jetzt, „Superfan“ meckert immer noch und beginnt damit sich daneben zu benehmen. Monster Magnet startet mit Dopes to Infinity und holt damit direkt die komplette Zuhörerschaft ab. Vor allem Jahrgang 1956 ist fasziniert vom Altersgenossen, der topfit die Zeit seines Lebens am Mikro hat! Alt und neu, bunt gemischt sieht die Setlist aus, Rocket Freak, Crop Circle – es ist soweit, „Superfan“ will die Bühne entern. Der Herr im Haus cleant den dirt aber höchstpersönlich, und wirft ! „Superfan“ mirnichtsdirnichts von seiner Wirkungsstätte hinab. Herzlichen Dank auch dafür, Dave. – Weiter gehts mit viel besserer Stimmung in den ersten Reihen mit Radiation Day, Melt und Look to your orb for the warning…. And the old man, down by the river, well he walks up and he walks down to the spaceship that’s parked at your doorstep… Nur zu gerne steigt man ein, strahlende Gesichter um mich herum, und auch die restlichen Monster mit den Musikinstrumenten haben sichtlich Freude. Da hilft es auch nicht sich wie immer hinter der Sonnenbrille zu verstecken, Phil Caivano (Guitar)! Bob Pantella (Drums) läßt die Locken fliegen und die Stöcke wirbeln, Chris Kosnik (The Atomic Bitchwax) zeigt ein ums andere Mal, wie leicht es fällt den Bass zu heben. Garrett Sweeny, der auch bei Atomic Bitchwax den gerade ausgestiegenen Finn Ryan an der Gitarre ersetzt, ist heute gut in Form.

Ego, the Living Planet, When the Hammer Comes down, Negasonic, ein Fest für die Ohren. Worauf jeder trotzdem wartet: Spacelord. Angekündigt von Herrn Wyndorf und aus allen Kehlen mit- intoniertes, stadionreifes „Motherfucker“, herrlich. Echte Gruppentherapie. Danach eine kleine Verschnaufpause für Monster Magnet, während die Menge nach Mehr ruft. Zugabe besteht dann aus: CNN war theme, Dinosaur Vacuum und als aller, allerletzter Mindfucker: Powertrip! Einfach wun- der -schön, dass dieser Song auch nach all den Jahren noch so funktioniert, Reaktionen hervorruft, als höre man ihn das erste Mal. (kirsten)

Bildergalerie Monster Magnet

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