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Mothers Of The Land – Hunting Grounds

(tn) Die psychedelischen Heavy Stonerrocker von „Mothers Of The Land“ legen mit „Hunting Grounds“ eigentlich ihr zweites Album vor. Ihr Erstling „Temple Without Walls“ (2016) ist in Eigenregie von der Band selbst veröffentlicht worden und nicht auf einem Label erschienen. Auf diesem ihrem zweiten Album spielen sie einen schweren Heavy Insto Rock, der unterhaltsam und ideenreich das gesamte Album durchzieht. Aber die meisten werden sie von ihren Liveauftritten als Support von „Elder“ oder „Red Fang“ schon kennen – aber auf „Hunting Grounds“ bringen sie eine leichte Variante ihres Live-Sounds auf das Vinyl.

Hat man die Nadel in die Einlaufrille der A-Seite gelegt, schlägt einem in „Harvest“ keine leicht psychedelisch angehauchte Soundwall entgegen, sondern es beginnt mit Gitarren und einem langsamen Intro, aus dem sich die Gitarren herausschrauben, das Schlagzeug hinzukommt – ein Sound, bei dem man in Ansätzen an die erzählenden Krautrockalben der späten Siebzigerjahre erinnert wird. Denkt man dabei an „Grobschnitt“, liegt man hier gar nicht so daneben. Dabei übernehmen die Gitarren einen großen Teil der Arbeit und tragen ein Duell nach dem anderen aus. Und es sind gerade die beiden Gitarren, die sich im Laufe des Albums als eine der Stärken von „Mothers Of The Land“ erweisen und durchweg unterhaltsam sind. Dabei setzen sie auf lässige Melodien, die die Songs tragen. Mit diesem Sound zieht die Band den Hörer in diese surrealen Soundlabyrinthe, in denen man sich durchaus verlaufen kann.

Die vier Österreicher spielen seit 2012 zusammen und haben mit ihrem instrumentalen Heavy Rock sechs überzeugende Songs auf dem Album, mit dem sie eine vermeintliche Geschichte erzählen. Vielleicht sind es die Sounds, die einen auf eine phantastische Reise mitnehmen, deren Ausflugsziel auf dem Cover des Albums angedeutet zu sein scheint. Letztendlich ist es ein sehr trippiges, psychedelisch inspiriertes und von Melodien getragenes Heavy Rock Album, das, wenn man das Cover betrachtet, sogar noch psychedelischer hätte sein können. Trotzdem gut abgeliefert. (Thomas Neumann)

Label: StoneFree Records

Format: LP

Auflage: Schwarz (230 Stück); fluoreszierendes Grün mit blauer Marmorierung (70 Stück)

VÖ: 19. Juni 2020

Tracklist:

  • A1 Harvest 03:26

  • A2 Hunting Grounds 06:45

  • A3 The Beast 05:01

  • A4 Queen Of The Den 04:23

  • B1 Sanctuary 08:31

  • B2 Showdown 08:55

Line Up:

  • Georg Pluschkowitz – Gitarre

  • Jack Jindra – Gitarre

  • Johannes Zeininger – Bass

  • Jakob Haug – Schlagzeug

Web

FB: https://www.facebook.com/mothersoftheland

Webseite: http://mothersoftheland.com/

Bandcamp: https://mothersoftheland.bandcamp.com/

Discogs: https://www.discogs.com/de/artist/5110246-Mothers-Of-The-Land

Stick & Stone Festival 2018 ©VolkerFröhmer

Fuzzfest Wien 2017 ©VolkerFröhmer

Fuzzfest Wien 2017 ©VolkerFröhmer

Filed under: Album Reviews, Classic Rock, Heavy Rock, Psychedelic, ,

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