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Churchhouse Creepers – From Party To Apocalypse

cover(je)Dass aus Island, dem zweitgrößten Inselstaat Europas, seit vielen Jahren ausgezeichnete Musik auf das europäische Festland importiert wird, wissen wir nicht erst seit Björk oder Sólstafir. Das auf den Vulkaninseln auch erstklassiger Stoner Rock produziert wird, erscheint nicht nur geologisch und topografisch konsequent, sondern wird mit dem Debütalbum der CHURCHHOUSE CREEPERS nun auch eindrucksvoll bewiesen.

Der Titel „From Party To Apocalypse“ verspricht Großes. Das Albumcover, im Pop Art Comic Style, zeigt fliegende Untertassen vor explodierenden Wolkenkratzern, eine Godzilla-Katze mit Laseraugen über einer aufgebrachten, panischen Menschenmenge. Das muss wohl die Apokalypse sein. Doch gleich nach der Einlaufrille beginnt erstmal die Party. Und die ist tatsächlich heiß wie ein Geysir. Eine einzigartige Mischung aus energetischem StonerFusionPartyRock’n’RollWasAuchImmerRock bricht sich unweigerlich Bahn in die Gehörgänge des – hoffentlich vulkanerprobten – kopfschüttelnden Hörers. Die Titel sprechen für sich: Party, No Monday, What Mama Don’t Know, Drunk Something, It’s All Good, Just The Tip, Satan Waits, Lizard Boy und natürlich … Apocalypse!

Das Trio nimmt im Verlauf des Albums musikalisch kaum den Fuß vom Gas. Pure Energie entfaltet sich und während ich bisher nur in den Genuss komme, das Werk im Auto zu hören, aber das zumindest konsequent laut, stellt sich unweigerlich Kopfkino ein, welche Party sich wohl in Liveatmosphäre bei den CHURCHHOUSE CREEPERS abspielen würde. Wer THE VINTAGE CARAVAN, SCORPION CHILD, GRAVEYARD oder VALLEY OF THE SUN liebt, sollte hier bedenkenlos ein Ohr riskieren.

churchhouse_creepers

 

Die Band begann mit Bjarni Jóhannes Ólafsson (guitar/vocals) and Sigurgeir Lúðvíksson (bass/backing vocals). Jeden Freitag traf man sich und begann einen von Stoner, Progressive Rock und Metal beeinflussten, groovenden Sound zu spielen. Ein Jahr später stieß Schlagzeuger Dagur Atlason hinzu, der seinen Bonham-Style in den Kosmos der Band einbrachte. Im ersten Jahr spielten die Jungs gleich mit The Vintage Caravan auf dem Eistnaflug Festival und belegten den 3. Platz bei der isländischen Wacken Metal Battle. Inzwischen haben sie wahrscheinlich jeden Club des Landes bespielt als gäbe es kein Morgen. Ein Reykjaviker Magazine lieferte nach dem Genuss eines Live Konzertes wohl die perfekte Beschreibung ab: „Churchhouse Creepers showed up ready to party, bringing more fun than a sackful of kittens and a laser beam pointer. They can best be described as a fully packaged, high quality stoner-tinged rock act, looking the part to a tee and displaying some high quality songwriting to boot.“ Na dann mal los. Ich hol mir schon mal ein Bier…(jens)

https://www.facebook.com/churchhousecreepers

 

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