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Laserdrift – Laserdrift

Laser-Cover(ch) Laserdrift aus Tampere-Finland begannen ihre Reise durch die Klangbrachen irgendwann im Jahr 2011. Die ersten Anfänge waren downtempo mit leichten Drift, aber bald darauf nahm das Tempo mit rockigen Fuzzy-Power zu. 2013 kam Sami als Sänger und zweiter Gitarrist. Die Geräuschkulisse wurde nun fokussierter, mit mehr Struktur, die Energie-Spannung baute auf.
Die Songs dieser ersten LP sind aus der Zeit. Anssi legte den Synth dazu und wurde nun offizielles Mitglied der Band. Jetzt passt der Klang von „Laserdrift“ mit der anspruchsvollen Mischung aus raunchy Fuzz-Riffs, knarzenden Gitarren, dem schlagenden Bass mit unerbittlich stampfenden Drums und den Vocals, die nie aufdringlich rüber kommen.
Nun aber lassen es die fünf Jungs ordentlich krachen. Was die Truppe auf dem Debüt-Album abliefert, ist schlicht sensationell!
Beim Opener „Laserdrifter“ kommt durch die kontinuierlich nach vorne treibende Power keine Sekunde Langeweile auf, und sie schaffen es, den Song spannend zu halten.
Der Keyboard-Sound bei „Woman“ wird dabei angenehm zurückhaltend gefahren und überlässt das Feld dem fetten Riffing des Gitarren-Duos Sami/Jere.
Der Vorwärtsdrang mit Kraftstimme von Sami schiebt später mächtig an. „Cosmic Getaway“, mit interessantem Mittelteil und instrumental sehr gut ausgespielt. Sie pflügen wie ein heisses Messer durch einen Block Butter hindurch.
„Cream`n a Shake“, der längste Track, ist mit einem dröhnenden Bass unterlegt, dazu schwebende Gitarrensoli und Synthie/Keyboard-Ergüsse. Getragen und hymnisch mit Mundharmonica-Einlagen katapultiert er den Zuhörer von einer Stimmung in die andere und lässt die Späne fliegen.
Ganz anders gestrickt ist „D.A.Y.“ mit Gitarrenriffs, dumpf durchbretterndem Schlagzeug und den harschen Vocals von Sami. Der Song überzeugt mit einer Gitarrenbreitseite, wie man sich dies von den Tampere Jungs wünscht.
„Don`t Put Your I Out“, ein ergreifendes Stück Kunst mit viel Dreck unter den Krallen und reichlich Rotz in der Kehle groovt sich gut durch. Ein markanter Rhythmus und regelmäßige Tempowechsel bilden das Fundament, einfach ein Genuss, reinzuziehen und mitgehen.
Der Schluss mit „Burn For Love“, eine heftig gerifft Ballade, unterstreicht die Ambitionen der acht Stücke ihres Albums. Immer wieder stehen schnellen und lauten Passagen alles wieder ins Lot bringende Ruhephasen zur Seite die aber nur kurz andauern bis zum ergreifenden Finale.
Die Produktion klingt satt. Die Leidenschaft, mit der die Verantwortlichen zu Werke gehen, erscheint beinahe greifbar. Zudem glänzt die Band mit einem ausgeprägten Gespür für Dynamik…..(charly)

Das Album erschien am 22. Oktober 2015 als Download und erscheint via Pink Tank Records im Mai 2016 als limitiertes Vinyl, 100 Stück orange/black marbled incl. Download Cart mit Poster, außerdem auch auf CD.

Line-up:

Sami – Vocals & Guitar
Jere – Guitar
Lede – Bass
Anssi – Synth
Jupe – Drums

Laser-Band

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Laserdrifter (3:28)
02 – Woman (4:44)
03 – Cosmic Getaway (4:54)
04 – Cream`n a Shake [8:43)
05 – D.A.Y. (7:37)
06 – Don`t Put Your I Out (5:43)
07 – Burn For Love (7:28)

Laser-Vinyl

 

 

 

 

 

https://laserdrift.bandcamp.com/releases

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