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Maat Lander – Dissolved in the Universe

KT_voit.cdr(ch) Auf dem neuen Album der Moskauer sind fünf Songs aus ihren Debüt-Album zu hören, live aufgenommen am 06.12.2014 in Astrakhan, und dazu noch der bisher unveröffentlichte Song „Space Scum“. Die Arbeitsgemeinschaft wird zweifellos jeden Space Rock-Liebhaber gefallen. Die drei Musiker Ilya Lipkin (Re-Stoned) und die Brüder Ark und Ivan Fedotov (beide Vespero) zaubern dabei Ausserirdisches, mit spannender Instrumentierung.
Das Album beginnt mit dem „Intro“: eine leichte Brise, in die Breite gezogen aus schwebenden Kraut-Rock und Space-Elementen.
Wie oberhalb der Inversionsschicht mit ständiger Erneuerung.
„The Comet Rider“: nach dem relativ ruhigen Start wird im Verlauf mit experimentellen Einlagen sehr schön improvisiert.
Eine Kombination aus Vespero, Ozric Tentacles, Hidria Space und Øresund. „Johannes Kepler“ ist eine fantastisch progressiv-psychedelische Nummer, die ruhig beginnend sich in einen hypnotischen Rhythmus verwandelt, ein schwingend kosmischer Ausflug.
„Aquarius“ setzt auf hohe Energie und eine skurrile Mischung aus Weltraum-Prog und Jazz Fusion. Er baut sich langsam auf um dann die Rakete zu zünden. Dieses Kraftpaket strotzt mit einem verführerisch, schmutzigen Gitarrensoli und einer verzweifelt wirbelnden Elektronik. Danach geht es wieder zum ruhigen symphonischen Spiel zurück.
„Alnilam“: eine Mischung aus Mandola, ethnischer Perkussion, Soundscapes und Unmengen von Sci-Fi-Effekten.
Maat Lander injizieren einen stampfenden Rave würdigen, rhythmischen Puls in den Sound, dazu sucht eine aufwühlende Gitarre ihren Weg.
Der letzte Song auf dem Album, „Space Scum“, ist eine große Space-Rock-Nummer, die schnell und wütend beginnt. Mit stetig starken Drums und Soundscape-Gitarre, um dann mit sequenzierten Synths in das gemächliche Tempo der Stratosphäre einzutauchen.
Der sphärische Ausflug durch den Kosmos ist zu Ende.
Für Fans von instrumentaler Spacemucke, die zu atmosphärischen Erkundungen aufbrechen wollen, meine Empfehlung!…. (charly)

Das Album erschien am 25. Januar 2016 via Clostridium Records als Color- und Black Vinyl, Auflage 500 Stück.

Line-up:

Arkadiy Fedotov – Bass, Synth, Effects
Ilya Lipkin – Guitar, Loops
Ivan Fedotov – Drums, Wave drum, Samples

Band

 

 

 

Tracklist:

01 – Intro (4:15)
02 – The Comet Rider (8:11)
03 – To Johannes Kepler (10:54)
04 – Aquarius (8:57)
05 – Amnilam (7:45)
06 – Space Scum (6:09)

https://maatlander.bandcamp.com/album/dissolved-in-the-universe

https://www.youtube.com/watch?v=F10Gl8Xfmu4

Filed under: Album Reviews, Rock, Space, ,

Februar 2016
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