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Mondo Drag – The Occultation of Light

MondoDrag(ch+to) Ihre Alben haben im Songwriting so einige Bereicherungen zu bieten. Das neue Werk bildet da keine Ausnahme. Auch diesmal verfeinern und vergrößern Sie den Schallbereich Ihres akustischen Materials. Bei diesen immens klanghaften Stimmungen fällt es wirklich schwer, das Ganze einfach mal so nebenher zu hören oder sich eventuell nur bei halbgarer Zimmerlautstärke gemütlich zurückzulehnen.

‘Mondo Drag‘ holen genau die auftreibenden Elemente aus Ihrer verdrehten Herrlichkeit heraus, so das man unvermittelt die Pegel aufdrehen, zuhören und dran bleiben will. Hier herrscht inhärente Verrücktheit mit klangvoller Tastatur und hypnotisierenden Soundlinien.
„Occultation Of Light“ ist darum genau eine der Scheiben, die seltsam erfrischend, zu einem faszinierenden Hörerlebnis führen. Dazu trägt vor allem die Kraft der Organ-, Piano- und Synthklänge bei. Das verbreitet, mit diesem ‘Blue Cheer‘ inspirierten Groove, ein schönes Gefühl von ‘Jon Lord-esquen‘ Dunst.

Der Opener „Initiation“ verströmt zuerst einen gelungenen jazzig-swingenden Touch in einer geschmeidigen ‘The Doors‘ Attitude. Das perlt schon mal hervorragend ins Ohr.
Nach diesem charmanten Einstieg hat das folgende „Out of Sight“ wieder mehr von frühen ‘Black Sabbath‘ mit großartiger ‘Deep Purple‘ Hammond-Atmosphäre. Gamino`s dezente Vocals erinnern uns dazu noch sehr an ‘Ian Anderson‘ von ‘Jethro Tull‘ in Bestform. Sägende Organtöne durchkreuzen bestimmend das Stück, bevor es mit Drums und Gitarren in einem verrückten Synth-Splash endet.
Der nächste Song, „Rising Omen“, ist ein trippy prog Stück, das sich in seiner traumhaften Art durch die getragene Notenbahn bewegt.
Der Instrumentalsong „Incendiary Prozession“ driftet in einem fast schon klassischem Gewand, mit sprudelnden Synthies, sanften Gitarren, pluggernden Drums sowie antreibenden Bass durch das verzückte Gehör.
Auf den anschließenden drei Tracks „The Eye“, „In Your Head (Teil I & II)“ und „Dying Light“ bekommen wir es weiterhin mit jeder Menge instrumentaler Vielschichtigkeit, plus dezent eingestreuten Vocals zu tun. Gamino`s anreichernde Vokals schaffen dabei eine feine Balance, ohne die Virtuosität des Soundgefüges zu ersticken. Es werden zu jeder Zeit begeisternde und variationsreiche Arrangements geboten.
Das letzte Stück „Ride The Sky“ ist eine gelungene geradeaus Rocknummer mit prog Anleihen und schönem Hammond Flair, die ebenfalls noch das kreative Hitpotenzial der Band unterstreicht.

‘Mondo Drag‘ haben keine Angst die musikalischen Regeln auf Ihre Weise zu definieren um damit eine ganz eigene pure Magie des Rocksounds zu zünden. „Occultation Of Light“ ist eine Scheibe, die rundherum überzeugen kann und die man nicht einfach auf den leichten Hörnerv nehmen sollte…..(Charly +Tom)

Erschien am 26. Februar 2016 via Riding Easy Records auf Black/Color Vinyl und CD.

Line-up:
John Gamino – Vocals, Organ, Piano, Synthesizer
Nolan Girard – Rhythm Guitar, Synthesizer
Jake Sheley – Lead & Rhythm Guitar, Acoustic Guitar
Ventura Garcia – Drums, Percussion
Andrew O’Neil – Bass Guitar

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Tracklist:
01 – Initiation (5:39)
02 – Out of Sight (4:00)
03 – Rising Omen (5:22)
04 – Incendiary Procession (4:10)
05 – The Eye (6:24)
06 – In Your Head (Parts I & II) (5:13)
07 – Dying Light (7:51)
08 – Ride The Sky (Bonus Track) (3:32)

Mondo Drag – Bandcamp

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