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Desertfest Antwerpen 14.-16.10.2016 Teil 2

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Tag 3:
Versuche mich kurz zu fassen: 15:00 Start mit JOSEPHINE ÖHRN&THE LIBERATIONS, schöner Psych-Start in den Tag. DORRE, solide, junge Band deren einzige Extravaganz ein Zebragitarrenband darstellt weil sie auch ohne Schickschnack und Bühnenshow gutes Warmup der Nackenmuskeln hervorufen. MOANING CITIES, ja sind für die große Bühne gemacht. Sound 1A, kein Vergleich zum Underground/Köln Auftritt. Gänsehaut. Begeistert. quasi Speedmetal unter den Psych-Bands. (Daher verpasst: KOMATSU/ EARTH SHIP/ BLACK SWARM/DUEL)
seppiMY SLEEPING KARMA (vo): Fly Volker fly, fly Volker fly, fly Volker fly, up up to the sky…..Volker Convention.
la-muerteLA MUERTE, meine Entdeckung des Tages, vom Himmel in die Hölle. Wieder mit Candle Light Dinner.(Sicherlich von Wolvennest ausgeliehen, zwinker) Schweinegeil. Bester Sack überm Kopf im Musikbusiness! Band existiert seit den 80ern. Unübersehbar B-Movie Liebhaber. Pornös!
TAU, leider nur kurz gesehen, volk-rock Flair vom feinsten. Sie können sehr schamanisch.
LONELY KAMEL, gar nicht einsam denn Canyon Stage war voll! Der neue Gitarrist Vegard Strand Holthe macht seine Sache gut, noch voller jugendlicher Kraft! Allerdings geht es vor ca. 600 Zuhörern mehr „Lonely Speed Kamel“ als Lonely Blues Kamel. Dem alten Fan fehlt da ein wenig „love“.
UNCLE ACID A.T.D massiver Nebel. LAUT. So laut, nix für Herzrhythmusgeschädigte. CASTLE, Haare, Haare, von dieser bildschönen Frau am Bass lasse ich mich gerne anschreien. SCORPION CHILD, ja gehe ich zum nächsten Konzert um die ganze Bühne voller Musiker genau unter die Lupe zu nehmen.
goatGOAT (verkleidete Band) – ich bin raus, aber (vo) nicht: „Oh here we are and here we are and here we go, all aboard and we’re hittin‘ the road, here we go, rockin‘ all over the world“….John C. Fogerty`s Hit passt dazu wie übergestülpt: betörende Klänge, aus aller Welt zusammengetragen um in die Welt zu fliegen, HERRLICH.

Fräulein Paula, bitte übernehmen sie:
(pa) Ich schließe mich meiner Vorrednerin an: ein absolut gelungenes Festival und jedes Jahr besser… dieses Jahr sogar so gut, dass ich mich wirklich frage, ob es nächstes Jahr noch besser werden kann?!
Auch ich war wie Kirsten jedes Jahr in ganzer Länge dabei und muss sagen, dass das Desertfest Antwerpen definitiv einer meiner jährlichen Must-Gos geworden ist. Auch die Verfechter des Outdoor-Festivals müssen doch froh sein, dass man bei 10°C und Nieselregen entspannt im Warmen steht und sich zu gegebener Zeit in sein kuscheliges Hotel-/Hostel-Zimmer zurückziehen kann.

Ich freue mich ja immer sehr, wenn ich lese, dass Shazzula (Wolvennest) die Aftershowparty bereichert: am ersten Abend war also kein Halten und ein Großteil der Festival-Besucher tanzte und zappelte zu ihren okkulten Raritäten. Genial! Ich habe selten so eine großartige Aftershowparty erlebt.
Am zweiten Abend dann ein DJ, der mich leider nicht so richtig gepackt hat… Übergänge fehlten und ein roter Faden war nicht erkennbar, schade. Dennoch hielt es uns nicht ab, zumindest die Highlights zwischendrin zu feiern und ab und zu dann doch etwas Neues für uns zu entdecken. Trotzdem wieder eine gelungene Party und ein schöner Abschluss des zweiten Tages.

Eigentlich war meine Abreise bereits für den Sonntag-Abend geplant, habe mich dann aber doch für die volle Breitseite entschieden: unser altbekannter Freund Moos hat uns an diesem Abend beschallt und wie! Rockclassics treffen auf Prog-Raritäten und zwischendrin gibt es immer nochmal die Metal-Peitsche, großartig.
Für mich als Vinyl-Liebhaber natürlich optimal, dass grundsätzlich nur Platten erwünscht sind.
Was ich immer bescheiden finde, ist, wenn Bands ihr Merch nicht selbst verkaufen dürfen und sich damit der Veranstalter vielleicht einen eigenen Vorteil verschaffen will.
In erster Linie für die Bands vielleicht eine Entlastung, für die Fans jedoch ein Problem, weil Shirts und Platten hierdurch unnötig teuer gemacht werden. Aber diese Regelung gibt es ja leider nicht nur in Antwerpen!
hofAnsonsten absolut humane Preise für Essen und Getränke. Ein Bierchen gabs für 2,50€, Longdrinks etwas teurer aber man muss sich selbst ja bekanntlich auch mal was gönnen.

Besonders positiv aufgefallen ist mir dieses Jahr die Desert Stage. Bisher immer als „zu groß, zu voll“ abgestempelt, habe ich dort dieses Jahr die großartigsten Bands gesehen. Von Uncle Acid bis Pentagram über Elder und Yob, geiler Sound, super Publikum… natürlich muss ich immer ganz vorne stehen.
Auch wenn man im ersten Moment denkt: Shit, da komme ich heute nicht mehr rein, lohnt es sich, sich durch die Massen zu drängen, denn vorne gabs immer noch massig Platz zum „tanzen“. Gleiches gilt für die anderen Bühnen, super Sound, tolles Publikum! Natürlich ist es langweilig, wenn man sich mit verschränkten Armen in die letzte Ecke verzieht.

trixAlso Leute besorgt euch rechzeitig eure Tickets, nächstes Jahr wird’s mit Sicherheit wieder ganz schön voll… und das Festival auch….(paula)

Wir bedanken uns bei Motte aus Hamburg, die einige Photos zur Illustration der beiden Berichte beisteuerte.

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