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Geezer – Psychoriffadelia

(vo) Eine Band, auf die ich mich bei unserem unvergleichlichen Freak Valley Festival 2017 schon wie Bolle freue (wie dieser Satzteil ja suggeriert bin ich in beiden Fällen völlig neutral) veröffentlicht über Bilocation Records/Kozmik Artifactz am 09.06. fünf neue Songs mit knapp 40 Minuten Spielzeit, und der Name des Albums ist Grundgesetz: Psychoriffadelia. Ich fange mal mittendrin und dem dritten und titelgebenden Album Song an: „Psychoriffadelia“, ein knapp über zehnminütiges, sehr kräftig einheizendes Rauchzeichen. Diesem wird mein Thorens TD 318 (Produktplacement) demnächst die Ehre erweisen und alle Umdrehungen mitkiffen, ein Meisterwerk (Plattenspieler und Song) (die Platte ist natürlich schon bestellt und nicht abgeholt). Bluesiger, psychedelischer Heavy Rock, der dir die Ohren lang zieht und mit dem du dich völlig aus der und/oder in die Umlaufbahn schießen kannst. Für Nichtraucher aber auch bestens geeignet, dieses Rauchzeichen ist äußerst gesund. Der Song groovt schwer und langsam, wird immer heftiger, bis zu einem Interruptus…..wir tauchen kurz mit dem Gleiter in den Orbit und danach in ein Fadeout das einerseits brettert und andererseits beruhigt.
„Red Hook“ brilliert mit sehr ruhigem, völlig stressfreiem Slide-Einsatz. Bei diesem Song bekommst du den Blues, der dich behutsam durch die Sümpfe schippert, verzerrter Hintergrundgesang, tolle Stimmung.
Zum Schluß des knapp 40 Minuten Pfünders stampft für 13 Minuten „Dirty Penny“: krächzende Gesangsuntermalung umhüllt wie ein Mantel schwersten, bluesig-psychedelischen Heavy Rock, der mittendrin sogar mal die Funky Ärmel ausschüttelt, ein Songtechnisch sehr interessantes Schmankerl. Danach hüllen wir uns wieder in den Mantel, der weiterhin den Heavy Rock erwärmt, zum Ende hin aber slidig glidig ausfadet, inklusive knistern und rauschen.
Ich will natürlich nicht die ersten beiden Songs unterschlagen: „Hair Of The Dog“, im Original von Nazareth. Die Version von Geezer kommt wesentlich härter, verzerrter und dreckiger aus den Puschen und ich komme zu dem Schluß: In diesem seltenen Fall gefällt mir mal die Coverversion besser.
„Stressknots“ stampft in jetzt schon bekannter Geezer Manier durch den Heavy Rock und stellt zum Schluß die Psychoriffadelia in die Garage…..(volker)

Erscheint wie ober erwähnt am 09.06. in diesen Ausführungen: 180g high quality vinyl with gatefold, 100x black, 200x yellow, 200x red/black marbled

Geezer:
Vocals & Guitar – Pat Harrington
Bass – Richie Touseull
Drums – Charles Ruggiero

Tracks
1. Hair of the Dog
2. Stressknots
3. Psychoriffadelia
4. Red Hook
5. Dirty Penny

Bandcamp

Und demnächst auf Tour:

13 June Paris, France / Le Gibus Live
15 June Mannheim, Germany / KURZBAR
16 June Netphen, Germany / FREAK VALLEY FESTIVAL
17 June Lille, France / Le Biplan
18 June Brussels, Belgium / Centre Culturel Garcia Lorca
19 June Gent, Belgium / Kinky Star
20 June Strasbourg, France / Elastic Bar
21 June Lyon, France / La fête de la musique – Bar des Capucins
22 June Olten, Switzerland / Coq D’Or
23 June Clermont Ferrand, France / Raymond Bar
24 June Montagui, France / Le Zinor
27 June Exeter, UK / Phoenix
28 June London, UK / The Dev
29 June Coventry, UK / The Arches
30 June Bristol, UK / The Old England

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Prophecy Fest in der Balver Höhle am 28./29.07.17

Krach am Bach Festival Beelen am 04. + 05.08.17

Aqua Maria Festival Plattenburg – Prignitz am 11. & 12.08.2017

Trafostation 61 Festival Frechen-Grefrath vom 11.-13.08.17

Brainstock Generator Party im Band-House Düsseldorf Reisholz am 09.09.17

Magnificent Music Festival am 06.+ 07.10. in Berlin und Jena

Light Town Blues Eindhoven 03.11.17

Helldorado – The Incredible Rock & Roll Freakshow Klokgebouw/Eindhoven 18.11.17

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