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Fuzz Invasion in der Schraub-Bar, Bückeburg am 9.11.2018

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(hjs) Das Team der Schraub-Bar hatte wieder mal ein gutes Händchen bei der Bandauswahl des Abends. Es waren deren vier am Start, im Einzelnen: Nazca Space Fox , Wolf Prayer , Elara und Kosmodrom.

Musikalisch bewegte man sich im Bereich Stoner, Psych- bis Heavy Blues und Rock, mit und ohne Gesang aber immer hochwertig und stimmig. Das Umfeld mit Speisen und Getränken passt auch sehr gut, am Sound gab es nichts auszusetzen. Ein Merchstand, an dem es von jeder Band diverse Dinge zu erwerben gab, war auch vorhanden.

Den Abend eröffnet haben Nazca Space Fox direkt mit einem Song der schon eine gewisse Überlänge hatte, aber als Opener direkt taugte. „Weltraumorgel“ hieß das gute Stück und zeigte schon wie viel Potential in der Band steckt. Sowohl Gitarrist Matze als auch Basser Stefan spielten schöne Hooklines und zeigten ein ums andere Mal dass vier und sechs Saiten sehr wohl gleichberechtigt sind. Ein Attribut dass sich in den Auftritten der anderen Bands wiederholen sollte. Neben den Songs aus dem selbstbetitelten Debutalbum gab es noch zwei Songs vom zukünftigen Album zu hören. Ein rundum gelungener Einstieg.

Das zweite Trio des Abends, Wolf Prayer, war etwas komprimierter am Werke. Etwas druckvoller, weniger filigran aber durchaus mit spacigen Komponenten in den Songs. Auch hier galt wieder dass sich in einer Dreierbesetzung keiner verstecken kann. Die Schraub-Bar war gut gefüllt und somit der passende Rahmen geschafft. Wolf Prayer packten acht Stücke in ihren Slot wobei drei Stücke von der gleichnamigen EP waren.

Elara brachte die Räucherstäbchenkomponente auf die Bühne. Diskret an der Kopfplatte der Gitarre befestigt waberte nicht nur ein sphärischer Sound über die Bühne sondern auch die passenden Rauchfähnchen. Vor der Bühne ist es etwas leerer geworden, vielleicht der Tribut an einen Freitag? Auf der Bühne dagegen wurde Gas gegeben. Mit dem Stück Nexus gab es sogar ein Stückweit aggressive Gitarrenarbeit in die Ohren, durchaus mit progressivem Charakter der sich aber auch in den anderen Stücken wiederfand. Mit den Stücken „Deli Bal“ und „Amida“ wurde auch das neueste Werk der Schwaben beworben.

Kosmodrom konnten erst nach Mitternacht auf die Bühne. Es gab einige Verzögerungen vorher. Die Band nutzte zur Unterstützung ihrer musikalischen Darbietung bewegte Bilder, die im Bühnenhintergrund liefen. Gut für die Performance, schlecht für die Fotografen da dann immer das Bühnenlicht runtergefahren wird. Macht aber nichts. Sie holten den Doppelgitarren Stoner Hammer raus und zeigten uns was eine Harke ist. Es ging songtiteltechnisch um Landstreicher, Leitplanken oder, so der Titel des Openers, Wolkenkratzer. Die Bühnenpräsenz und Performance war sehr gut und sehr stimmig. Leider konnte ich wegen der fortgeschrittenen Zeit und eines Termins am anderen Tag nicht bis zum Ende bleiben, wurde aber trotzdem voll und ganz überzeugt. Hier besteht dringender Tonträgerbedarf.

Mein Fazit: Ausgezeichnete Bandauswahl in meiner Lieblings-Location. Ein Abend an dem man nichts vermisste (hans-juergen)

Links zu den Bands:

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Link zur Location:

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