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Desertfest Berlin, Samstag 4.5.2019

(KiS) Der Königstag eines jeden Festivals. Jetzt wird sich zeigen, ob die Halle in der Halle wirklich nicht aus den Nähten platzt. Das Wetter macht mit und wir beginnen den Tag um 15 Uhr mit „Mirror Queen“. Königlich psychedelisch. Das Programm startet immer in der Halle, gefolgt von einem Freiluftauftritt auf dem Anlegerboot. Auf dessen Dachterasse startet mit R.I.P das genaue Gegenteil zur Lucidvox. Oben, berserkert Goldzahn-Sensemann aus der Ukraine, nein, sorry, aus den USA, in der Halle verzaubern die Damen aus Moskau, Russland mit Lichterkette und Tüll. Ein prima Motto für den Samstag. Gegensätze. Es ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Hällas. Nun gut, wer hier an ein griechisches Imbissrestaurant denkt liegt sowas von falsch! Samtige Schweden synthesizern schweren Sound (Hårdrock) von der Hauptbühne. Eine Band mit und fürs Gefühl. Me like.

Die „Hoppetosse“ bietet den Zig Zags wieder eine wunderbare Kulisse, da geht wieder der sprichwörtliche Punk ab. Shredder! Ich freu mich jetzt noch etwas mehr auf meinen Geburtstag. Die Herren supporten The Obsessed im MTC

18:05 Uhr The Shrine und danach Naxatras. Gegensätzlicher könnte es nicht sein. Das Trio aus L.A. bietet Psychedelic Violence Rock und Roll, die ruhigeren Griechen laden mehr zum Träumen ein.

Meine persönliche Herausforderung des Abends: Greenleaf soweit wie möglich zu genießen und dann rauf aufs bibberkalte Boot, um Nick Oliveri live and accustic zu sehen. Wer noch nicht genug intus hat, um der frischen Spree-Brise zu entgehen, kippt noch einen kleinen Tequila hinterher- ölt auch die Stimme. Ein romantisches Scream-Event befördert uns so in die Nacht und zurück in die Halle. Dort geht es warm und bunt zu, Kigagaku Moyo aus Japan (als wäre das nicht exotisch genug), packen ihr bestes Psych-Equipment aus. Ein Farbenrausch hüllt die Zuschauer in Zauberspären ein, in den Herzen geht die Sonne auf.

23:30, plus der Hauptact des Tages: Fu Manchu. Eine Legende. Eine, man muss auch schon sagen, sehr alte Band, einige der Anwesenden waren wahrscheinlich im Gründungsjahr 1987 noch nicht geboren. Aber wie wenig das eine Rolle spielt, zeigt sich beim umjubelten Auftritt. Die Herren auf der Bühne haben Spaß, kein Wunder, bei der Hitparade der besten Songs! Sie schütteln ihr Haar für mich und die Zuschauer rasten ein wenig aus. Was die Kräfte eben noch hergeben nach 7 bis 8 Stunden Festival-genuss. Für den Samstag haben Sound of Liberation, alle Organisatoren und Helfer fast nochmehr Lob verdient als für Freitag. Denn das Motto „immer besser werden“ wurde heute wieder konsequent angewendet (Kirsten)

Fotogalerie Mirror Queen

Fotogalerie Lucidvox – Hällas

Fotogalerie The Shrine – Naxatras

Fotogalerie  Greenleaf

Fotogalerie R.I.P

Fotogalerie KIKAGAKU MOYO

Fotogalerie Zig Zags

Fotogalerie Fu Manchu

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