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Geezer – Groovy

geezer_groovy_cover(jm) Zuletzt auf europäischen Bühnen gesehen auf dem Freak Valley Festival 2017 (damals, als es noch Konzerte gab) haben die Amerikaner mit Sitz in Kingston NY am 12. Juni ihr neues Album „Groovy“ veröffentlicht. Sowohl der Albumtitel als auch das in psychedelischen Farben schreiende Cover sind Programm. Das ist Cosmic Stoner Rock, Psychedelic Stoner Rock oder wie man auch immer die Schublade nennen will. Schon beim zweiten Song haben sie mich gefangen: „Atlas Electra“ – ein behäbig groovender, sechsminütiger Monolith von einem Song macht mir klar – hier lohnt es sich vielleicht doch, wirklich bis zum Schluss zu zuhören.

Geezer haben sich 2012 gegründet und der Spirit des Blues zieht sich als Grundpfeiler durch ihr bisheriges Werk. 2014 erscheint die erste EP mit dem Titel „Gage“, 2016 das selbsbetitelte Album „Geezer“ und 2017 „Psychoriffadelia“ was sie auch zum ersten Mal nach Europa führt. Die Bühnen teilen sie sich mit Bands wie High on Fire, Acid King, Nebula, Earthless oder Ufomammut. Nachdem sie die letzten drei Jahre hauptsächlich damit verbracht haben, zu reisen, zu schreiben und ihre Besetzung um den Gitarristen/ Sänger Pat Harrington, den Bassisten Richie Touseull und dem Schlagzeuger Steve Markota zu festigen ist „Groovy“ der vierte Longplayer, der sich schon nach dem ersten Hören bei mir als trippige, schwere Riffkost in klassischem Songwriting in meinem Kopf manifestiert.

Versteht mich nicht falsch: Das Album macht wirklich Spaß! Dafür, dass das Album in rund einem Jahr andauernden Jam-Sessions entstanden ist, hört sich das nun auf Vinyl gepresste Destillat aus acht Songs ausgesprochen gut an. Hier gibt es kein Füllmaterial, keine lieblosen Riffs, keine unfertigen wirkenden Songstrukturen. Wenn ich oben sinnbildlich von „einem Monolithen von Song“ gesprochen habe, dann trifft das durchaus noch weitere sieben Mal zu. Besonders schnell geht es dabei nicht zur Sache – die Stücke ruhen sozusagen in sich selbst und positionieren sich als Soundtrack für einen verkifften Hippienachmittag und einem Biker-Wochenende. Wer schwere, trockene Riffs, eingebettet in ein wirklich gutes Songwriting, verbunden mit einer sympathisch rauen und brüchigen Stimme liebt, wird hier mit einem unter die Haut gehenden Album vorzüglich bedient (Jens M.)

Tracks:

  1. Dig
  2. Atlas Electra
  3. Dead Soul Scroll
  4. Awake
  5. Groovy
  6. Drowning On Empty
  7. Slide Mountain
  8. Black Owl

 Kontakt:

 www.facebook.com/geezerNY

www.geezertown.bandcamp.com

www.heavypsychsounds.com

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