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Monster Magnet „Milking The Stars“ im Backstage München am 4. Februar 2015

_DSC6877-90(je) Eines möchte ich gleich vorweg nehmen. Dave Wyndorf und seine Jungs haben’s noch drauf! Seit ihrem ersten Studioalbum „Spine Of God“ – bereits im Jahre 1991 erschienen – zählen Monster Magnet zu meinen persönlichen Faves, die mein Leben vor allem durch die gesamten neunziger Jahre musikalisch begleitet haben. In den folgenden Jahren, zwischen 2004 (Monolithic Baby!) und 2010 (Mastermind) gab es für mich zwar ein paar schwächere Alben, aber spätestens mit „Last Patrol“ (2013) haben sich die Herren mit sehr guten Songs im Gepäck eindrucksvoll zurück gemeldet. Mit „Milking The Stars: A Re-Imagining Of Last Patrol“gab es im letzten Jahr dann auch noch eine durchaus beeindruckende alternative musikalische Neuinterpretation von „Last Patrol“ – mehr Psychedelic, mehr Sechziger, mehr Mellotron, mehr Orgel.

 

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Nun lassen sich Monster auch noch live in Deutschland blicken. Und lieferten uns im Münchner Backstage bei eisiger Kälte (draußen) einen fabulösen Querschnitt durch ihr Schaffen, der uns das eine oder andere Mal auf eine Zeitreise katapultierte und eine nette Gänsehaut bescherte (drinnen). Die Riffs kamen fett, der Gesang noch immer auf höchstem Niveau, auch wenn der gute Dave selbst sich im Laufe der Jahre optisch ein wenig verändert hat – es ist nicht mehr viel übrig vom einstigen schlanken Frontmann zu „Powertrippin“-Zeiten. Der Stimme des „Space Lords“ scheint das neue Aussehen jedenfalls sehr gut zu bekommen.

 

_DSC6751 _DSC6766Für uns war es eine wahre Freude, alte Klassiker wie „Dopes To Infinity“ – „Twin Earth“ und sogar „Spine Of God“ wieder einmal live zu hören. Aber auch die neueren Songs wie „Live Behind The Clouds“ – „Three Kingfishers“ oder „Last Patrol“ – teilweise in veränderten Arrangements präsentiert – fügten sich nahtlos in das sehr psychedelisch gehaltene Set ein. _DSC6781 _DSC6835Der eine oder andere Besucher mag vielleicht die geradlinigen Rocksongs vermisst haben – wir haben das Konzert genossen – gerade eben weil es so abwechslungsreich und etwas anders war. Und der unvermeidliche „Space Lord“ kam zum Abschluss – quasi als Versöhnung – auch noch vorbei. Cheers Dave, danke für einen wahrhaft magnetischen Abend!….(Jens)

 

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