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Lake on Fire 2017 Teil 1

(vo) Lake On Fire/Nepomukteich/Waldhausen/Strudengau/Oberösterreich: heuer zum ersten Mal erlebt und: es war Liebe auf den ersten Blick!
Die Gegend, das Festivalgelände (ich hätt´s  am liebsten liebevoll eingepackt und mitgenommen), die Fans, die Freaks, das gesamte Veranstaltungsteam, Essen und Trinken, Merch, Sitz-, Liege und Ausruhzonen, natürlich die Bands, und diese Hochdruckwetterlage …

…nach 820 Kilometern (Hilden – Waldhausen) trafen wir (Bärbel, Hacki und WoFo, mit denen ich mich bei Wertheim/Main, A 3 Ausfahrt 66 traf) spätnachmittags ein und wurden in unserem Domizil für die nächsten vier Nächte, dem Gasthof Schlüsselwirt, herzlich begrüßt. Wir richteten uns ein und begaben uns zum LOF Campingplatz, dort nisteten schon unsere Freunde Elke und Klaus.
Am nächsten Morgen kamen noch Kat und Benni aus Leipzig dazu sowie Alex und sein Bruder Marcus aus Garmisch, insgesamt vor Ort nun sechs Rock Freaks (Alex, Elke, Hacki, Klaus, Volker und WoFo) für ein Halleluja. Ein Halleluja? Nein, wir kamen für die nächsten beiden Tage, Abende und Nächte aus dem Hallelujarisieren gar nicht mehr raus.

Freitagnachmittag: kurzer Weg zum Fest, und? Guck dir das an! Der Traum eines Festivalgeländes! Stoner, Doom, Psychedelic und Heavy Idylle am Teich, eingerahmt von Bäumen, Konfessionsgebäuden, sanften Hügeln und leckeren Gerüchen.

16 Uhr Ortszeit: der Trip beginnt mit einheimischen Stonerklängen, Swanmay bitten zum vorsichtigen Tanz bei gefühlter Waschmaschinenbuntwäschetemperatur, einige Bikinis geniessen den großartigen Festivalbeginn im Teich, sozusagen die Swanmay Maiden.
King Buffalo tripten danach mit bluesigen SpaceRock durch die Hitze. Da ich die Jungs eine Woche vorher schon bei uns im Siegener Vortex erlebte (mit Begeisterung), konnte ich mich, mit einem Ohr zur Bühne gerichtet, dem Angebot an Getränken und Speisen widmen: süffig, satt, lecker. Süß oder traubig, hopfig oder wässrig, kalt oder warm, vegan oder vegetarisch, und das Essen auf Porzellan!
Und alles ohne Gedränge und Hektik, psychedelisch halt.

Triptonus: das Wiener Sextett kannte ich bis dato nur konservistisch, das gefiel mir schon, aber live und in der beginnenden Abendsonne? Ein instrumentales Stoner Brett mit vielen Zutaten und in verschiedenen Härtegraden.
Danke Jungs, ich hab euch nun ganz fest und tief in mein Herz geschlossen, Didgeridoo nochmal.

The Cyborgs: Boogie! Musik zum Spaßhaben aus Italien. Oberkörperrock: verzerrt, roh, rau, verdammt tanzbar. One… zero…. one…. zero, this is the Cyborgs Boogie…..der Schweiß fließt nicht nur hinter den Schweißermasken von Cyborg 0 und Cyborg 1 in Strömen….one….zero….die Jungs bekommen von mir den John Lee Hooker Award und ein Frei bad bei Nepomuk….
Sasquatch anschließend geben uns Saures in Sachen Grungestoner, nicht so ganz meine Desertzone.
Elder: neu zu viert und ellenlange Stücke, vor einer Woche auch in unserem Vortex erlebt, die Atmosphäre im Lake und davor kesselt, denn Nick und seine Jungs sind in guter Form….
Vor Tides From Nebula höre ich, meinem gesetzten Alter gemäß, den Ruf endlich das Schlafdomizil zu entern, zu Befehl. Die Band aus Polen hab ich ja noch im April beim Alterna Sounds Festival erlebt…..und ich sinke dermaßen zufrieden und glücklich in einen Lake of dreams….!

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