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Lonely Kamel – Death’s-Head Hawkmoth

(KiS) Die Karawane zieht weiter… wie nicht anders zu erwarten hat diese Truppe einsamer Kamele ihre neue Scheibe, Vinyl+Download; CD,  bei einem neuen Label veröffentlicht: Stickman Records. Ab 23. März. Sieben knackige Songs nach guter alter Kamel- Tradition. Das sind nicht genug Infos für euch? Dann gönne ich mir das Vergnügen euch tiefer in die Materie einzuführen.

Seit 2008 werfen diese Jungs Alben auf den Markt und erfreuen das Stoner- Gehör. Thomas Brenna – vocals & guitar
Stian Helle – bass & backing vocals Espen Nesset – drums
sind Kern der Band, inside Cover: fünf einsame Kamele, dabei 2 Gesichter  die ich nicht zuordnen kann.
Cover: Todesmotte =Totenkopfschwärmer, ein Nachtfalter: (wiki: Die Art ist gemeinsam mit ihren beiden Verwandten aus der Gattung Acherontia innerhalb der Schwärmer einzigartig, da sie durch einen Mechanismus in der Mundhöhle pfeifende Geräusche erzeugen kann. Auch die Lebensweise der Falter, sich von Honig zu ernähren und dafür in Bienenstöcke einzudringen, ist sehr ungewöhnlich.) = Böse.
Schublade: Stoner Rock, Hardrock, Heavy Blues

Tracklist
Fascist Bastard
Psychedelic Warfare
Move On
Inside
More Weed Less Hate
Inebriated
The Day I’m Gone

1 Heavy Intro, Lonely-Kamel-Gitarre erklingt 7:53 Motorpsycholänge, ein Mantra, ein Gebet, schöne stonige Riffs und eine nachdrückliche Klage gegen einen Mann in den morgendlichen Nachrichten…

2 Psychedelic, man bekommt was man erwartet. Einen live Einblick in eine Psychose Erfahrung. Inklusive Stimmen hören, die wie der Wind aus dem Off vorbeiwehen und von einem Strudel in die Gehörgänge gesogen werden. Live und in Farbe ein nächtlicher Albtraum, verpackt in die Hülle der guten Laune. Die unverkennbare Stimme von Thomas Brenna macht den Trip zu einer unvergleichlichen Wüstenwanderung.

3 Move on, eine Tanzaufforderung mit allem was die Schwurbel- Kurbel hergibt. Kurz und gut, man soll es trotzdem nicht überspringen um zu „Inside“ zu gelangen.
4 Der Pop-Song des Albums möchte man meinen. Trippy, oh yeah! Die Energie fühlen, mit Hilfsmitteln oder diesem Track. Auch Techno-Dancefloor kompatibel dank dem flüssigen, harten Spiel von Espen Nesset.

5 Die eindringlichesten Botschaften kommen wieder als gute Laune-Song daher. Ebenso passend: More Love Less Hate, das ist aber natürlich zu hippiesk.

6 Hier wird auf die Tube gedrückt. Soweit der Zustand es noch zulässt.
7 Zu guter Letzt, 10:54 Minuten Abschiedsvergnügen. Größere Instrumentalstrecken schwingen melancholisch dahin, wie es sich für den letzten Track gehört. Bei der Länge passt aber auch noch eine Menge Text rein. Einem beinahe 10 jährigen Jubiläum würdig.

Sexinessfaktor: friends with benefits treffen sich in der Wohlfühloase zum … (kirsten)

Lonely Kamel Tour Dates:
13.04. Osnabrück – Westwerk
14.04. Siegen – Vortex + Mirror Queen + VUG
18.04. Stuttgart – Keller Klub
19.04. Olten – Coq d’Or
20.04. Hofheim – Jazzkeller
21.04. Innsbruck – PMK
23.04. München – Feierwerk
24.04. Berlin – Festsaal Kreuzberg
25.04. Hamburg – Marx
26.04. Nürnberg – MUZ Club
27.04. Erfurt – Cafe Tiko
28.04. Leipzig – KuZ So & So

https://www.stickman-records.com/shop/lonely-kamel-deaths-head-hawkmoth/

https://lonelykamel.bandcamp.com/

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