rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Black Rainbows – Pandaemonium

 

(hjs) Black Rainbows aus Italien sind schon seit mehr als 10 Jahren im Heavy-Psych-Stoner Rock Genre unterwegs. „Pandaemonium“ ist ihr sechster Longplayer. Nach Aussage der Band ist es das kompletteste Werk bisher. Das Album wurde in den Forward Studios aufgenommen, einem renommierten Studio in Italien. Produziert von Gabriele Fiori und abgemischt von Fabio Sforza.

Das erste Stück „Sunrise“ braucht nicht lange bis es durchstartet. Ein kurzes gesprochenes Intro, schon geht es in bester Black Sabbath Doom-Manier los. Gabriele Fioris Stimme nimmt einen gleich mit. Das prägende Riff trägt einen bis zur Minute 2:30. Dann nimmt das Stück Fahrt auf um dann wieder in ruhigere Fahrwasser zu kommen. Eine fast schon emotionale Gitarre begleitet einen bis zum Ende das Songs..

Ohne langes Vorgeplänkel kommt „High To Hell“, das zweite Stück. Flott geht es voran, die Gesangslinie klingt vertraut. Man ist geneigt mit zu summen. Live wird es allemal zünden, sehr energetisch.

Mit der gleichen Fahrt geht es mit „The Sacrifice“ weiter. Auch ein Song der durch seine minimalistische Struktur sehr druckvoll wirkt. Kein Schnickschnack, direkt geradeaus. Auch hier denke ich dass auch hier der Live-Spaßfaktor sehr hoch sein wird.

Die, nach eigener Aussage der Band, lange Doom-Sludge-Stoner-Suite „Grindstone“ nimmt etwas Tempo raus. Das über sieben Minuten lange Stück plätschert einige Minuten vor sich hin, bevor es wieder eine gesprochene Message gibt, spannend musikalisch untermalt, die das letzte Drittel des Songs einläutet. Allerdings passiert hier nicht mehr allzu viel.

„Supernova & Asteroids“ bringt dem geneigten Hörer wieder etwas Kurzweil. Weniger riffbasiert, aber mit sphärischem Gesang ist es eine schöne Abwechslung auf dem Album.

Bei dem nächsten Stück „Riding Fast ‚Til The End Of Time“ ist der Name Programm. Temporeich geht’s los. Zwischendurch lockert die Gitarre etwas auf, um dann nach 2:50 vollends in einem fulminanten Solo abzutauchen. Der zweite Teil ist zweifelsohne der bessere.

Etwas spacig, aber mit schönem Basslauf startet „I Just Wanna Fire“. Man vermisst keinen Gesang, das Stück wirkt für sich. Instrumental, aufsaugend. Das zur Hälfte dann doch der Gesang einsetzt stört überraschenderweise nicht. Passt wie Topf auf Deckel.

„The Abyss“ klingt überraschenderweise gar nicht nach dem selbigen sondern ist ein lupenreines Rockstück. Sehr gut in der Reihenfolge platziert. Das macht Spaß.

Das abschliessende „13th Step Of The Pyramid“ ist der längste Song auf der Platte. Somit lässt er sich etwas Zeit. Synth-Klänge, bassuntermalt und die schon bekannte Sprechstimme leiten ein. Eher im unteren Tempobereich angesiedelt geht es eher träge zu Werke. Nach vier Minuten geht es flotter voran und es wird spannender.

Ohne Zweifel hat das Trio ein sehr gutes Album an der Start gebracht.. Mir persönlich fehlen in weiten Teilen die überraschenden Momente wobei die Stücke durchaus liebevoll arrangiert sind. Gespannt bin ich auf die Livepräsenz da doch einige Stücke einen durchaus hohen Live-Spaßfaktor haben.

Bestellen kann man das Album auf Vinyl, Digipak und Digital. Es gibt auch einige Bundles mit T-Shirt und Patch.

Tracklist:
Sunrise 5:07
High To Hell 4:42
The Sacrifice 4:23
Grindstone 7:11
Supernova & Asteroids 2:11
Riding Fast ‚Til The End Of Time 4:08
I Just Wanna Fire 6:35
The Abyss 3:57
13th Step Of The Pyramid 7:23

Anspieltipp: „Sunrise“, „The Sacrifice“, „I Just Wanna Fire“

Band:
Gabriele Fiori – Gitarre, Gesang
Giuseppe Guglielmino – Bass
Fillippo Ragazzoni – Drums

Links zur Band:
http://www.theblackrainbows.com/
https://www.facebook.com/BLACKRAINBOWSROCK/

Hier kann man bestellen:
https://www.heavypsychsounds.com/shop.htm#HPS073/

Tourdaten in Deutschland
05/04/2018   Augsburg – City Club
20/04/2018   Frankfurt – Orange Peel
22/04/2018   Osnabrück – Bastard Club
23/04/2018   Mannheim – Kurzbar
24/04/2018   Stuttgart – Keller Klub
25/04/2018   Berlin – Jägerklause
26/04/2018   Dresden – Chemiefabrik
27/04/2018   Leipzig – Geiszer 16
28/04/2018   Erfurt – Tiko

Spielzeit: 45:37 min

Medium: Downlaod

Label: Heavy Psych Sound Records

VÖ: 06. April 2018

Stil: HEAVY PSYCH-STONER-70’s FUZZ ROCK mit PSYCHEDELIC SPACE ACID ROCK Anleihen

Filed under: Album Reviews, Doom, Rock, Stoner, , , ,

März 2018
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Link zu unserem You Tube Kanal

Wild Dogs Festival in der Kulturfabrik Löseke in Hildesheim am 29.09.18

Euroblast Progessiv Music Festival in Cologne 05.10 – 07.10.18

Desertfest Antwerpen vom 12.10. – 14.10.18

Keep It Low in München am 19. + 20.10.18

Samstag, 03.11.2018 / RED LIGHT FESTIVAL in Falkensee

Popa Chubby + Eric Gales im Metropool/hengelo/NL am 08.11.18

Leif de Leeuw Band im Culturpodium Vanslag in Borger/NL am 09.11.18

Walter Trout – Music Hall Worpswede am 21.11.18

Dome Of Rock Festival 2018 22. – 24.11.18 Salzburg/Rockhouse

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: