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JunkYard Open Air 13.08.16 in Dortmund

Junk_Yard_Open_Air_1d4e35caa4(ol + pa) – (ol) Eine großartige neue Location in der Dortmunder Nordstadt lockte beim ersten JunkYard Open Air Festival mit einem absolutem High Quality Programm. Blog Kollegin Paula, die ebenfalls kräftig mitgefeiert hat, wird euch später in unserer gemeinsamen Story noch den außergewöhnlichen Veranstaltungsort und die daraus resultierende besondere Stimmung näher bringen.
Zunächst aber zur Musik. THE ROUGHTONES aus Dortmund eröffneten das Fest bei Wüstentemperaturen am frühen Nachmittag. Ihr authentischer 60ies Garage Beat, dargeboten von exzellent gekleideten, gestandenen Rock’nRollern, war der perfekte Einstieg und eine angenehme Überraschung zu Beginn.
THE FLYING EYES trafen dann auf ein gut aufgewärmtes Publikum und brachten die Stimmung mit ihrem Heavy Stoner Rock auf die nächste Stufe.
Sehr schön war es nach den BLACK LUNG Gigs ADAM BUFANO und Schlagzeuger ELIAS SCHUTZMANN mal wieder in ihrer Stammband zu sehen und festzustellen das die FLYING EYES nicht umsonst zu einer der besten und groovigsten Bands in der Stoner Szene gezählt werden.
Mit einer Glam und Flitter Explosion eröffneten TRAVELIN JACK aus Berlin ihren Auftritt. Ihre Mischung aus KISS mäßigem Glam Rock, Blues und einer guten Portion NWOBH brachte die inzwischen schon völlig enthusiastische Stonercrowd zur Raserei. Ihr Auftritt toppte sogar den großartigen FREAK VALLEY Gig mit Riesenspielfreude und einer mitreißenden, sympathischen und sexy Frontfrau ALIA SPACEFACE die nach dem Auftritt einige Stoner Herzen erobert hatte
ALL THEM WITCHES zeigten danach wie fesselnd und faszinierend ihr Psychedelic Blues Rock ist und das ihr völlig eigenständiger Sound in der rummeligen Festival Atmosphäre genauso gut funktioniert wie im kleinen Club. Bei der Tour im Oktober bin ich definitiv wieder dabei.
Als Headliner gaben BABY WOODROOSE dann nochmal alles. LORENZO WOODROOSE feuerte eine Riffsalve nach der nächsten in das Publikum. Fuzz, Distortion,ein wie entfesselt auf sein Kit einprügelnder Schlagzeuger und eine wilde Lightshow waren ein echter Höhepunkt der uns dermaßen auf Touren gebracht hat das wir danach unbedingt noch die Eckkneipen in der Dortmunder Nordstadt unsicher machen mussten und erst in der frühen Morgenstunden an unserem Schlafplatz wieder aufgeschlagen sind.
Tolle Bands in toller Umgebung, da bin ich gerne wieder dabei. Der nächste Termin den ich mir schon dick im Kalender angestrichen habe ist der 22.10.16 wenn die Nordlichter von PINK TANK RECORDS auf ihrer Label Tour mit BURN PILOT, BONE MAN, LOW ORBIT, ZQKMGDZ und TESTOSTEROLL auf dem Dortmunder Schrottplatz Station machen. Pflichttermin!…(olli)
www.junkfest.de
www.pink-tank-records.de

Junkyard Open Air Dortmund – Schlicht und einfach ein großartiges Festival!

(pa) Als ich an diesem besagten Samstag-Abend den ersten Schritt auf den alten Schrottplatz machte, wurde mir sofort klar: „Das wird ein geiles Teil. Schönes Wetter, kühles Bier, All Them Witches, Travelin‘ Jack und Baby Woodrose – das kann doch nur gut werden!“. In der Tat, das wurde es auch.
Es war wie immer schön, so viele neue als auch altbekannte Gesichter zu sehen und in einer sehr angenehmen, gemütlichen Atmosphäre mal wieder Live-Musik zu genießen.

Man hat ganz klar gemerkt, dass das Junkyard ein Festival ist, was mit Leidenschaft organisiert wird: verschiedene Merch-Stände, gutes Essen, eine kleine Skaterrampe und eine große Theke haben uns das gezeigt.
Das Festival tatsächlich auf einem Schrottplatz stattfinden zu lassen passt einfach optimal zu der schroffen Art, die man aus dem Pott gewohnt ist (oder auch dort erst kennengelernt hat). In jeder Ecke waren Details oder Werke nach dem Motto ‚Ist das Kunst oder kann das weg?‘ zu entdecken und auch die Toilettenkabinen, welche nur durch einen Duschvorhang voneinander getrennt waren, haben nur noch mehr dazu beigetragen, dass man sich – im wahrsten Sinne des Wortes – ein bisschen näher kennen lernt.

Leider hat sich das Gelände sehr stark gefüllt, so dass man meist lange brauchte, um von A nach B zu kommen und teilweise sehr lange Wartezeiten an der Theke auf sich nehmen musste. Aber gut: wer möchte bei diesem Line-Up auch Zuhause bleiben?!
Bereits einige Wochen vorher wurde für die Aftershow-Party ein Berliner DJ-Duo angekündigt auf welches ich mich sehr gefreut habe, doch leider mussten die Veranstalter die Aftershow-Party aus organisatorischen Gründen absagen. Schade! Denn nach den Konzerten, also um ca. 22.30h hat sich der Platz ziemlich zügig geleert.

Aber ein netter Abend in einer Dortmunder Rock-Kneipe ist doch auch mal was Schönes! Vielleicht klappt’s ja dann im nächsten Jahr.
Nichtsdestotrotz: ich bin mir sicher, wir hatten alle unseren Spaß und sind musikalisch voll auf unsere Kosten gekommen, weiter so!….(paula)

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