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Volvopenta – Yoshiwara

(vo) In Mülheim und Essen an der Ruhr sind die Jungs von Volvopenta beheimatet. Da kennen sie sehr wahrscheinlich noch solche Inversionswetterlagen wie auf der Frontseite. Aber dazu später noch was. Ihre Musik bezeichnen sie als Neo-Kraut. Dieser Interpretation ist aber noch hinzuzufügen, das einige ihrer Kompositionen durchaus auch als Filmmusik sehr geeignet wären….Neben der großartigen Musik sind natürlich auch Tonzonen Records Dirk und Master of Mastering Eroc vorab zu nennen, die liebevolle Gestaltung der LP und eben das Mastering sind dieser großartigen Musik natürlich völlig ebenbürtig.

Das Cover stimmt ein auf den ersten Song: „Beton“, der aber alles andere als musikalischen Beton auffährt. Eher meditativ und wunderbar beruhigend wabert es vom Plattenteller, mit verhalltem Hintergrundgesang und Echos. Ein schöner Neo-Psych-Kraut Einstieg in´s Album, dessen Cover „Atemlos durch den Tag“ suggeriert, aber die Großwetterlage des Albums verheißt eher sehr atmosphärisch gesunde Kost.

Auch der Rücken oder die Rückseite der Medaille ähh des stabilen Pappcovers kann entzücken: eine von der Glowsun rotgefärbte Landschaft im Nichts.

Noch eine Anmerkung zu einer glänzenden Vinylidee: „Achtung! Inside Out Cut. Die Nadel nah an der Rille aufsetzen. Am Ende jeder Seite ist ein Loop. Der Tonarm kann nicht von der LP gleiten“.
So steht´s geschrieben auf einem beiliegenden, kleinen Zettel.
Ein Poster der Band im DinA SingleCover Format liegt auch noch bei, Downloadcode bei Tonzonen Produkten ist obligatorisch.
„The Short Sleep“ brilliert wieder mit wunderbarer Gitarrenarbeit, einem „marschierenden“ Schlagzeugsound und Echoverhalltem Gesang. Und auch wenn es Schimpfe von den Jungs geben sollte: Für mich ist der „kurze Schlaf“ perfekter „Post-Rock“, auf- und abziehende Geschwindigkeit inbegriffen.
„28 Seconds In Hell“ besitzt einen einem Uhrwerk ähnlichen Sound, eine leise tickende Rhythmusgitarre, wobei die Leadgitarre aber auch mal zur halben und vollen Stunde deftig ausklingelt. Und wieder Echogesang.

Seite 2:

„Wolfskull“. Echo. Fuzz. Psychedelic-Rock at it´s best. Meditativ. Brain Reinwashing. Heavy-Rock.
„Dirty Lights And Rain“. Der Saitensound tropft beruhigend/unruhig, leise und laut aus dem Vinyl.
Bis hierhin und auch weiter: eine vorzügliche Gesamtleistung aller Akteure, Grooveabteilung und Saiten, Stimme.
„G-Song“: Akustischer Auftakt, verzerrte Weiterführung des Songs, bratende Gitarren und beruhigendes Fade-out. Rein instrumental.
„Rust“. Auf keinen Fall, denn der Song ist der letzte in einer siebenteiligen Reihe, dynamische, intelligente, ausdrucksstarke, spannend aufgebaute Kompositionen, die ich mir gerne mal Live und in Farbe (je nach Lichtverhältnissen) anhöre, nächste Gelegenheit wäre am 23.05. im Barinton in Köln……(volker)

Die Musiker: Andre David – Bass, Kai Spriestersbach – Drums, Marcus Kreyhan – Guitar/Vocals, Stefan Claudius – Guitar

Die Musik:

1.Beton 07:22
2.The Short Sleep 05:42
3.28 Seconds In Hell 07:18
4.Wolfskull 08:20
5.Dirty Lights And Rain 04:16
6.G Song 03:33
7.Rust 03:38

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