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Black Moon Circle – The Studio Jams Vol. 3

(vo) Flying into the 3rd dimension…

…so lautet der Untertitel dieser Black Moon Circle Studio Jams, dritter Teil. Meine Fresse, was für zwei über zwanzigminütige Bratorgien, da kochen und bruzzeln seit zwei Tagen nun auch die Röhren auf der heimischen Anlage den Sound auf Humboldtstrassenbeschallung (meine Wohnstrasse)….

Mit Black Moon Circle Basser Øyvin stehe ich schon seit einiger Zeit immer wieder in Kontakt und er schickte uns Anfang August die beiden Jam Orgien, Artwork und Infos per Mail zu.
Das Trondheimer Trio (Øyvin, Per und Vemund) trat als Quartett mit den beiden Studio Jams Vol.1 und Vol. 2 aus dem Orbit an´s Tageslicht, dabei dirigierte Dr. Space alias Scott Heller als Gast diverse Tasten und Knöpfe und Schalter.
Zwischendurch schneite während der Aufnahmen zu Vol. 3 im Studio auch noch Motorpsychos Hans Magnus „Snah“ Ryan herein und siedete den zweiten Jam „Waves“ mit auf. Simon Woldmo Gullikstad sorgte für visuelle Stimmung und den psychedelischen Flow mit Astral Projektionen. Man, da wäre ich gerne Zaungast gewesen…..

Und in dem für 2018 avisierten neuen Album kocht demnächst noch ein Magnus an diversen Tasten den aktuell sowieso schon vor fettem, triefendheißem Heavy Space nur so strotzenden Sound von Øyvin, Vemund und Per noch um etliche Hitzegrade auf, live ist er wohl schon mit an Bord, Zitat aus dem Waschzettel: „2017 has seen the band expand into a five piece with the addition of Magnus on organ, mellotron, rhodes piano to further augment the bands sound. You will hear his contributions on the next studio album due in early 2018“.

Barnard´s Loop: gut festhalten, es geht ab. Die Vemundschen Saiten werden in ca. 90 Sekunden auf Betriebstemperatur gegrillt, Øyvin´s Bass jamt und bollert und groovt den Unterbodenschutz fett und satt auf und Per Andreas treibt die Saitentöne nach vorne, schwerstbrachialer und vorstellbarer HeavyMidtempohardrock baut sich bis in höchste Höhen auf….und dann greift Dr. Space in die Tasten und an die Regler und flirrtet und vibriert, und die Nackenmuskulatur des Rezensenten schreit gleichzeitig um Gnade und Halleluja.

Hört euch diese brutalststmögliche Aufklärung in Sachen „so muß Heavy rocken“ auf der Bandcampseite an, ihr werdet das nicht bereuen, so war ich Volker heiße.

Genauso bretthart startet die „Welle“, baut sich aber freejamiger auf, manchmal disharmonisch, gewollt?, wahrscheinlich. Trägt Anleihen zu FreeJazzorgien mit sich. Bis Minute 10 eine Twingitarrenorgie, eine schwer qualmende Dröhnung, Orgelspace und Groove satt. Ein kreischendes Feedback baut den Sound langsam runter, wir fliegen ruhig und schwerelos, hier und da ein paar kräftigere Töne auftanken, weiterschweben, weiterschweben, weiterschweben, bis zum Ende unseres musikalischen Paralleluniversums…..(volker)

Erscheint heute, 25.08.2017, als LP in diversen Farben bei Stickman- oder Crispin Glover Records (Links siehe unten).

 

 

 

 

 

 

Die beiden Jams:
Barnard´s Loop 23:27
Waves 26:15

Die Musiker:

Øyvin Engan – bass
Vemund Engan – guitar
Per Andreas Gulbrandsen – drums
Scott Heller (Dr. Space) – Synthesizers
Magnus – Mellotron, Organ, Rhodes Piano
Hans Magnus „Snah“ Ryan (Motorpsycho) on track 2

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Bandcamp

Stickman Records

Crispin Glover Records

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