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Uffe Lorenzen – Galmandsværk

(KiS)  Galmandsværk, als wäre das nicht schon exotisch genug, präsentiert uns Uffe Lorenzen, besser bekannt als Lorenzo Woodrose  Frontmann bei Baby Woodrose und Spids Nøgenhat, eine Dänische Akkustikplatte. Ein Akt des Wahnsinns? Nein, ein Weg vom Oberflächlichen, hin zum Ursprünglichen. Ich überprüfe mal bestmöglichst dieses neue Soloalbum auf Herz und Nieren. Entschlüsselung with a little help from a friend – tusind TAK Sandra!.

Schublade: Psych

Cover: The Wizard ruht in sich selbst und sinniert beim Blick aufs Meer mit einem guten Schluck

Band: neben Uffe – Gesang/Gitarre, wirkten bei der Aufnahme mit:

Anders Kjkergard – Bass/ Synth

Vicky Singh -Sitar/ Tabla

Adam Dreister – Bansuri

Søren Siegumfeldt -Flöte

Nils Grøndahl -Violine

Thomas Broge-Starck – Harfe

Søren Pilegaard – Leier

Morten Grønvald -Vibrafon

Wie immer etwas verschwurbelt, wie immer psychedelisch, aber eben handmade, pur, Verzerrer, Echos,  Hall etc. mal so gut wie im Schrank gelassen. Uffe hat sich dem kalten dänischen Winter entzogen um auf La Gomera seine dänischen Wurzeln zu fühlen und dort seine Lyrics zu verfassen.

Tracks Original:

  1. Dansker 2 Rimets Tyranni 3 Ridset Plade 4 Flippertøs 5 På Kanten Af Verden 6 Sang Om Merværdi   7 NY BY 8 Min Skygge 9 Høj Som Et Højhus 10 Blues For Havet

1. Däne: Ganz Herr Lorenzen, spart er nicht mit Kritik am eigenen Volk, klingt aber sehr als würde dies nicht nur auf die Dänen zutreffen: vollgepumpt mit Antidepressiva – bierträge – gehirngewaschen – konsumorientiert – „zu nett“, um auf Fragen zu antworten, die Dänen das  glücklichste Volk der Welt, dabei ist sie  voller Mord und Totschlag.

2. Tyrannei des Reim(e)s: und wir wissen leider nicht worum es geheeet….aber wir lassen uns psychedelisch ein wenig durchwalken, erinnern uns vielleicht an Gedichte auswendig lernen in der Schule…das Gefühl…nachvollziehbar-

3. Kratzer auf der Platte: mir liegt ja nur die CD vor, wer aber  eine der auf 1000 Stück limitierten Vinylscheiben erwirbt, der achte doch bitte mal drauf…

4. Hippie-Mädel: Ein Liebeslied? Uffes Faible für Hippie Mädchen ist ja nichts Neues, scheint mir hier aber liebevoll umgesetzt wie nie. Ob es wirklich um die Sehnsucht nach einem Mädchen geht oder eher um Heimweh nach Kopenhagen, wer weiß? 1,2,3, wird hier mit lebendiger Flötenuntermalung gearbeitet und eine Atmosphäre geschaffen in der man verliebt davonschwebt. Das warme Klima auf Gomera hat sicherlich seinen Teil dazu beigetragen die Songs so warm klingen zu lassen, dass trotz aller kleinen versteckten Kritikpunkte, die Uffe in Texte einbaut.

5. Am Rande der Welt: Ja, da kann ich mich einfühlen, auf Gomera…ist ja eine Insel, also mhm

6. Lied über Mehrwert: Hier geht es bestimmt politisch-gesellschaftskritisch zu, ich vertreibe mir die Zeit und versuche herauszuhören wie viele und welche der exotischen Instrumente hier zum Einsatz kommen.

7. Neue Stadt: versinken und genießen wir.

8. Mein Schatten: versinken und genießen wir, vielleicht nehmen wir einen Schluck Wiskey-Cola.

9. High wie ein Hochhaus: Lustiger Titel, könnte textlich was mit – Drogen? – zu tun haben… wie ich jetzt darauf komme? –  ich schweife ab..

10. Blues für das Meer: Ganz klares: Ja! Bester Therapeut! Das Meer, rauscht, Hypnose, versinken, auftauchen, ertrinken, blau, Sehnsucht, Meerjungfrau.

Sexinessfaktor: In der Hängematte schaukeln, Flipp Flopps abstreifen, Backgroundmusik für liebevollen Hippieverkehr.

Release: 10. November Bad Afro Records

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November 2017
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