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Robert Jon & The Wreck – Glory Bound

robertjoncdSchöner, kraftvoller Southern Rock aus Kalifornien

(ro) „We travel the nation, drink whiskey and play the music we love.“
So beschreiben sich die fünf bärtigen Herren aus Southern California selbst und legen ein wunderbar ballerndes Stück Musik ohne jegliches Pipapo auf den Tisch.
Oh ja, der Weg, den Robert Jon & The Wreck (Robert Jon Burrison – Vocals/Guitar, Kristopher Butcher – Vocals/Guitar, Andrew Espantman – Drums, Steve Maggiora – Vocals/Keys, Nick Phakpiseth – Bass) mit „Glory Bound“ beschreiten, ist sicher der richtige.

Im passenden, dreckigen Südstaaten-Sound rollen sie sich ohne Umschweife direkt in die Gehörgänge. Und das voller Leidenschaft, Roheit und Inbrunst.
Mit einer großen Kelle schöpfen sie aus den Eimern Southern Rock, Blues und Folk eine energetische Mischung zusammen.
Das ergibt einen stampfenden Soundteppich inklusive einem Bass, der noch Stunden später fest im Bauch sitzt, einem mitreißenden Gitarrenspiel und dazu einem ans Herz greifenden, authentischen Gesang.
Ja, manchmal braucht man genau das. Insbesondere dann, wenn man mehr oder weniger in den Seilen hängt und einfach mal ein bisschen Ablenkung braucht, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

robertjonfotoKlar, dieses Album wirkt besonders in seiner gesamten Fülle, aber dennoch möchte ich ein paar Lieder besonders empfehlen.

So etwa den Opener “The Devil Is Your Only Friend“, mit dem die Jungs gleich zu Beginn druckvoll grabend zur Sache kommen.
Das ist ein im Sound und Riffing raubeiniger und mit einer guten Menge Pfeffer gewürzter Lichtstreif, ein vom Dampf umgebenes unverwaschenes Leuchten.
An musikalischem Pep voller hemdsärmeliger Erdigkeit mangelt es also nicht. Das mag ich. Klasse.
Und dann kommt natürlich noch mehr. Keine Frage.

Einer meiner ganz persönlicher Favoriten ist übrigens der Song Nr. 7, „Georgia Mud“, den man sich auch als Video anschauen kann:  Zum Video “Georgia Mud”.
Also bitte angucken und nicht nur den fantastisch die Gitarre bedienenden Robert Jon bewundern, sondern zum Beispiel auch das Schlagwerk des Andrew Espantman im Auge behalten.

Besonders erwähnen möchte ich dann auch noch die wunderbar unpathetische Ballade „Mary Anne“. Ein konsequent unaufgeregter Track, die mir überaus gefällt. Fokussiert und kompakt, dazu unterstützt von einer beeindruckenden weiblichen Sängerin, deren Namen ich leider nicht herausfinden konnte. Insgesamt vollkommen frei von dudeliger Gefühlsduselei oder irgendwelchen überflüssigen Spielereien. Ja, so mag ich das. Genau so. Straight und hingebungsvoll.
Oh ja, dieses Album macht Laune, es hat Substanz. Mehr kann man sich von Musik nicht wünschen! …(Rosie…)

Wer die Band gern live sehen möchte, kann dies zum Beispiel am
10.04.2015 im Bluenotez in Dortmund oder am
11.04.2015 in der Kantine in Köln tun.
Weitere gigs findet man im Tourplan auf der website
http://www.robertjonandthewreck.com/

robertjontour

Besetzung:
Robert Jon Burrison – Vocals/Guitar
Kristopher Butcher – Vocals/Guitar
Andrew Espantman – Drums
Steve Maggiora – Vocals/Keys
Nick Phakpiseth – Bass

Songliste:
1. The Devil Is Your Only Friend // 2. Blame It On The Whiskey // 3. When I Die // 4. Mary Ann // 5. Cold Night // 6. Steppin‘ // 7. Georgia Mud // 8. Let Her Go // 9. Glory Bound // 10. Gypsy Of Love

Infos, Videos, Free Downloads: http://www.robertjonandthewreck.com/
Fotos: www.robertjonandthewreck.com

www.teenageheadmusic.com

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