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Daily Thompson + AVON im Limes, Köln am 10.05.17

(vo) Nach einer normalen Staufahrt (A 3 Leverkusen – Köln, nix neues) und nur kurzer Parkplatzsuche (oh Wunder) bot ich mich natürlich an, zusammen mit den 3 Daily Thompsons die Jungs von AVON (just angekommen) bei der Entladung ihres Vans zu unterstützen, ich schnappte mir zweimal ´nen Merchkarton. Vor Beginn der Konzertsause noch mehrere sehr informative und nette Unterhaltungen am Rauchpoint vor dem Limes geführt, vor allen Dingen mit Mephi, wir zwei brabbeln immer gerne miteinander. Um 20:15 Uhr nahm sich sich Danny seine Gitarre zur Brust, Mephi schulterte ihren Rickenbacker Bass und Stefan nahm hinterm Schlagzeug Platz. Eins, zwei, drei: „Moonrising“. Damit legten Daily Thompson los.

Ein mächtiger, bluesgetränkter Schwerlaster in Sachen Heavy Rock, Nackenhaare auf und langsam mitschwingen, so ein Brett öffnet dem Heavy Rock Freund doch die Seele. „Target Heart“ folgte, in der „Schwerlastigkeit“ dem Vorgängersong ebenbürtig und auch das mit den Nackenhaaren und mitschwingen passte, Fuzz nochmal, und auch der Flokati unter den Musikerfüßen fühlte sich wohl! Danny, mit sehr guter Stimme, aber leider sehr unbeweglichem „Nacken“, trotz Ibuprofen, und toller Gitarrenarbeit. Seine Freundin Mephi, wie immer mit vollstem Rickenbacker- und Körpereinsatz, gutem Backgroundgesang und Stefan, der die Musik sehr  gut mit durch- und nach vorne prügelte. „I Seahorses“ von ihrem Album „Boring Nation“ legt den Fokus in Sachen Heavy und Geschwindigkeit auch eher in die Schwere und in´s Midtempo, für mich zwei große und starke Markenzeichen der Band, denn: Geschwindigkeit ist nicht alles. Wir hörten und sahen bis 21:00 Uhr harten, fuzzgetränkten Alternative Stoner Heavy Rock, der fast überall seinen Platz findet: in Garagen, Musikclubs unseres Vertrauens, bei Bikertreffen, und der aber auch sehr gut auf großen Bühnen fetzt. 

Nach kurzer Umbaupause folgte der Auftritt der Kalifornier Charles – Bass und Alfredo hinterm Schlagzeug, dazu der Engländer James – Gitarre und Gesang, die sich zusammentaten um als AVON die Welt mit rauhem Heavy Rock, der auch Prisen Psychedelic, Generator Party Sound und Desert Sessions Staub enthält und sehr melodisch wirkt, zu erobern. Hier das Beispiel „Gotta Go“ von ihrer LP „Mad Marco“. Alle drei spielten vor AVON in diversen Bands und Projekten, wobei sicherlich Alfredo durch seine Mitgestaltung des Kyuss Albums „…And The Circus Leaves Town“ und der Queens Of The Stone Ages Debüt Platte s/t am bekanntesten ist. Von ersterer Platte hörten wir „Hurricane“, von den Queens „Avon“. Nach diesem QOTSA Song benannten sie ja auch ihre Band. Den Rest des Konzertabends bestritten sie mit den eigenen Songs ihres Albums „Mad Marco“ und ihrer Single. Ein guter Auftritt auch heute, kernig, treibend, grundsolide, auf dem Teppich. Zwischendurch bekam der ziemlich verschnupfte James aus dem Publikum ein Taschentuch gereicht, ihm hörte man das Erkältungswetter der letzten Tagen an. Fazit: Zwei gute Bands einer Musiktradition, die mir sowieso gut gefällt, deshalb ein herzliches Dankeschön nach Bristol, Californien, Dortmund und natürlich Köln….(volker)

 

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