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Cologne Blues Club „Our Streets“

(ro) Nein, bei der Debüt-CD der Cologne Blues Club mit dem klingenden Titel „Our Streets“ kauft man wahrlich nicht die Katze im Sack. Namentlich angelehnt an die Musikmetropole Köln stellen hier die Protagonisten Geza Tenyi (Gesang/Harp), Michael Gebhart (Bass/Backings), Axel Hahn (Drums), Micka Kunze (Gitarren, Slide), Thilo Hornschild (Gitarre), sowohl Eigenkompositionen, als auch Coverversionen einiger großer Songs der letzten Jahrzehnte vor. Und damit liefern sie ein definitives Blues-Album ab. Der groovige Opener aus eigener Feder, betitelt „Back for Blues“,  ist sogleich ein guter Wegweiser für den weiteren Verlauf des Albums.  Noch mehr gute Laune bereitet dann die Version des Songs „Some Change“, im Original von dem fast 70-jährigen Boz Scaggs.  Diese wurde natürlich nicht einfach nur neu eingespielt, sondern auch neu interpretiert.  Oh ja, die gute Laune bleibt.  Und das garantiert bis zum Schlusstrack.

Wenn also eine Band wie die „Cologne Blues Club“  z.B. “Gotta Get It Worked On“, welches der Schreiberin von der CD „Nothing Personal des Texas Haudegen Delbert MC Clinton bekannt ist, aus den Boxen dröhnen lässt, freut das sicherlich nicht nur Herrn MC Clinton, sondern vor allem den Hörer oder die Hörerin im heimischen Wohnzimmer. Ja, hier auf diesem Tonträger werden innovative Ideen, welche vor einigen Zeiten bereits produziert wurden,  auf neue und Cologne-Blues-Club spezifische Weise definiert.

Und wenn die fünf Herren zu „Night is Calling“ vor sich hin grooven oder Geza Tenyi durch seine geradlinige und schnörkellose Version von „Desperation“ sozusagen fast die Unsterblichkeit des Originals von Delbert MC Clinton festlegt, stellt man fest:  oh ja, das ist eine rundum gute Sache.  So treibt das intensive, gefühlvolle „Shame, Shame, Shame“ fast schon die Tränen in die Augen, während die Knie vor lauter Intensität weich wie Butter werden – die man sich dann gemeinsam mit „Look What You`ve Done“ ( Original von Leo Nocentelli ) aufs Kölsche Röggelchen streichen kann.

Aber das ist natürlich noch nicht alles:  Sogleich nach dem Release-Datum obiger CD am 25.02.2011 begann die „Cologne Blues Club“ eine ausgedehnte Tournee durch Good Old Germany – im Gepäck nicht nur selbigen Tonträger, sondern vor allem ihren relaxten und trotzdem energiegeladenen „Finest Groovin Blues“.

Ach ja, etwas zu nörgeln habe ich dann aber doch noch: das nicht sehr informative, ziemlich spartanische Booklet mit einem in „modernem“ Color-Key gestalteten Bandfoto, einer Collage und einer Seite voller Dankeschöns hätte ruhig etwas informativer und weniger schlicht ausfallen können. Damit auch die Augen etwas von dieser empfehlenswerten CD haben. (Rosie)

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