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The Widowbirds – Black Into The Blue

widowbirdscdHand Made And Hand Rolled Rock N Roll SOUL” aus Down Under

(ro) Am 22. September 2015 erscheint das neue Album der australischen Band „The Widowbirds“.
Natürlich war ich schon sehr gespannt darauf, denn das großartige Debüt „Shenandoah“, hier bei uns vor einiger Zeit vorgestellt, und die danach folgende CD „Heart`s Needle“, nachzulesen hier bei uns,  fanden mit ihren ziemlich retro und latent psychedelic angehauchten Sounds sogleich Gefallen in meinen Gehörgängen.

widowbirdsbandDemzufolge hatte ich, als „Black Into The Blue“ auf meinem Tisch landete, eine ziemlich hochgeschraubte Erwartungshaltung. Ja, ich ging sogar davon aus, dass ich dieses Album ebenso wie die beiden anderen mit der Repeat Taste verschlingen würde.
Leider muss ich aber sagen, dass „The Widowbirds“ es mir dieses Mal nicht ganz leicht gemacht haben.

Um es vorwegzunehmen: „The Widowbirds“, bestehend aus Simon Meli (Gesang),  Tony Kvesic (Gitarre),  Shane O`Neill (Schlagzeug),  Bobby Poulton (Bass) und neuerdings auch Robbie Woolfs (Orgel, Keyboard) sind eine überaus engagierte und kreative Band. Das ist gar keine Frage.
Doch diese ihre neueste CD zerfällt für meinen persönlichen Geschmack in zwei Teile. Es gibt darauf einige gute und mitreißende Stücke, die verdammt viel Spaß machen und die vehement und voller Leidenschaft sind, dazu gleichzeitig  melodiös,  sehr rhythmisch und taff.
Aber dann gibt es zu meinem Bedauern diesmal doch auch ziemlich mäßige Kost, die nicht unbedingt was aus den Angeln hebt.

Da wäre zum Beispiel der Opener „The Rain Has Come“. Dieser erzeugt zu Beginn eine gewisse Spannung, ringt dann eine Weile mit sich und kommt erst kurz vor knapp halbwegs aus den Puschen. Hierbei hätte ich mir wirklich gern mehr Drive und mehr Feuerwerk gewünscht.

Auch der Titelsong „Black Into The Blue“, hier als Track vier zu hören, setzt eher auf angenehme und unaufgeregte Entspannung.  Zumindest meine Wenigkeit benötigt für Begeisterung und Hochgefühl mehr als einen durchaus guten Standard, um tatsächlich in Jubel zu geraten. Die Flammen schlagen einfach nicht hoch genug, bewegen sich statt dessen mehr oder weniger flackernd voran. Dabei, so denke ich, wird hier die eine oder andere Gelegenheit, mit der die Party so richtig hätte steigen können, verschenkt.

Dagegen kommt „Where The Lights Burn Low“ mit einem selbsterklärenden Titel daher, in dem für mich so einiges wieder zurecht gerückt wird. Hier wird ein elektrisierend groovendes, aber nicht zu heftiges Tempo vorgelegt. Ein Track, der in einem wunderbaren Muster old-fashioned gestrickt ist, mit der Emotion am rechten Fleck und gekonnter Instrumentierung. Ein stimmiger, fokussierter Song, welcher mir gut gefällt. Bei dem ich sogar mitgesungen habe. Ja, in der Tat.

Habe ich einen Favoriten auf diesem Album?
Ja, den habe ich. Das ist ganz klar die Nummer acht, betitelt „Wicked Servant“. Hier wird nämlich alles aufgefahren, was ich so hören möchte. Gute Laune inklusive. Perfekt!
Ein fein arrangiertes Sahnestück mit einer lässig schlendernden Gitarre, einem knackiger Rhythmus und dazu die wie immer faszinierende, androgyne Stimme des Simon Meli. Selbstbewusst schiebt sie sich in den Vordergrund und erinnert mich einmal mehr an Robert Plant.

Wer möchte, kann sich auf http://www.thewidowbirds.com/ einige der neuen Songs anhören.

Und wer sich die Jungs live anschauen möchte, der hat in der nächsten Zeit Gelegenheit dazu.
Also bitte notieren: Der Tourstart, um das Album in ganz Europa zu promoten, wird am 22. Oktober 2015 in Rouen / Frankreich sein.

Hier sind schon mal einige Termine, natürlich ohne Gewähr:
10/11 Fürth, Germany – Kofferkultur
12/11 München, Germany – Garage Deluxe
17/11 Koln, Germany – Die Kantine
18/11 Krefeld, Germany – Kulturrampe
19/11 Hamburg, Germany – Happy Billard
20/11 Singwitz, Germany – Kesselhaus
21/11 Lauchammer, Germany – Real Music Club.

Für genaue Tourdaten bitte folgende Homepage besuchen:
www.teenageheadmusic.com

oder man kann auch hier nachschauen:
https://www.facebook.com/thewidowbirds

Band:
Gesang – Simon Meli
Gitarre – Tony Kvesic
Schlagzeug – Shane O`Neill
Bass – Bobby Poulton
Orgel, Keyboard – Robbie Woolf

Label:
Whistling Dixie
Recorded & Mixed by Simon Meli
Recorded at The Falcon`s Nest in Western Sydneyx, AUS

Songliste:
1. The Rain Has Come // 2. Born // 3. Where The Lights Burn Low // 4. Black Into The Blue // 5. Making It Up As We Go Along // 6. Sweet Trouble // 7. Words You Throw // 8. Wicked Servant // 9. Dream Catcher // 10. Suffers Me Gladly

Cover Art Design: Simon Meli
Foto: Teenageheadmusic

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