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No Name Records – (Into the Void)

ItV-labelblog

(ch) Das Moskauer Label ohne Namen wurde im Dezember 2011 von Oleg, Ivan & Anton gegründet. Sie veröffentlichen gute und nicht kommerzielle Bands, vorwiegend aus dem Bereich Stoner, Psychedelic, Sludge, Doom, Noise, Avantgarde und Postrock. Zwölf unterschiedliche und wirklich interessante Produktionen möchte ich daraus vorstellen.

Evil Bear

Evil Bear Boris – Das ist Boris

Die russische Formation mit zehn Musikern erreicht hier fast schon die Stärke eines kleinen Orchesters und auch die Instrumentierung erinnert eher an ein Orchester als an eine Rockband.
Zum Schlagzeug und doppelt besetzten Keyboards kommen noch drei Streicher und vier Bläser. Keine typische Gitarre! 
Ausgerechnet das typische Rock-Instrument fehlt. Aber die Formation aus Moskau kümmert sich herzlich wenig darum, was typisch ist.
Überhaupt greift die Kategorisierung als Rock hier viel zu kurz, auch wenn die Musik klar in diesem Genre verwurzelt ist. Dichte, rhythmisch gefügte Streichquartettabschnitte, surrende Cellolinien, zerbrechliches Gezupfe, schwungvolle Tutti, erdige Streicher sowie getragen-symphonische Gemälde und Klanggebirge reihen sich hier munter aneinander.
Auf „Das ist Boris“ präsentiert das russische Rock-Orchester (so kann man diese Formation eigentlich schon nennen) eine ganz eigene Version, das sich mit Kammer-instrumentalen und sogar einigen avant-rockigen Elementen zu einer beeindruckenden Melange vereinigt.

Line-up:
Nikita Samarin – Drums & Percussion
Andrey Silin – Keyboards, Theremin
Artem Litvakoskiy – Cello
Nick Samarin – Keyboards, Bass
Alexandra Ramazanova – Cello
Ksenia Pluzhnikova – Violin
Ramil Mulikov – Trumpet, Trombone
Ekaterina Voronkova – French Horn
Anton Ponomarev – Saxophones
Konstantin Podgorbunskiy – Tuba

Tracklist:
01 – Fight Club (6:52)
02 – Evil Bear Boris (4:28)
03 – Geheimnisse des Dritten Reichs (6:30)

Evil Bear Boris – Bandcamp

 


 

Jahroom

Jahroom – Cut-Price Goods

„Jahroom“ aus Moskau spielen eine Mischung aus Experimental-Rock und Neo-Psych. Die Tracks wirken wie Landschaftsbilder aus vergangenen Tagen. Allen haftet ein Hauch von Melancholie an. Dabei klingen sie nicht ganz so verträumt, dafür Naturverbundener. Nebelschwaden, fallendes Laub und ein paar schwache Sonnenstrahlen.
Hier wird gekonnt mit Emotionen jongliert, und immer wieder fällt ein Schimmer von Hoffnung in die Tiefen der heraufbeschworenen Melancholie-Landschaft – die Vertonung des Spiels zwischen Licht und Schatten!
Die Band spielt einen Cut nach den anderen, immer wieder anders aufgebaut, mal schneller dann wieder lockerer und leichter. Ein Soundtrack für jede Jahreszeit.

Line-up:
Rasel R. – Guitars
Alexander N. – Bass
Timur D. – Drums

Tracklist:
01 – Cut-32 (2:42)
02 – Cut-23 (6:01)
03 – Cut-34 (3:15)
04 – Cut-7 (5:13)
05 – Cut-35 (3:54)
06 – Cut-2 (21:12)
07 – Cut-34 (3:17)
08 – Cut-21 (4:58)
09 – Cut-28 (7:41)
10 – Cut-27 (4:04)

Jahroom – Bandcamp

 


 

Juice Oh Yeah

Juice On Yeah – Sila Vselennoy

Das Debüt-Album der russischen Band „Juice Oh Yeah“, dessen Sound von Stoner-Doom beeinflusst ist, wobei aber auch der Blues nicht zu kurz kommt. Die Visitenkarte der Band ist eine Kombination des übersteuerten High-Gain-Fretless-Bass mit heftigen Gedröhne und den nicht zu fett gespielten Drums. Über dieser propulsiven Mischung liegt die Stimme, die mitten in der Nut nachhallt. Obwohl die Musik vor allem auf der Blues-Tonleiter basiert, stehen einige Tracks für den Orientalismus, wie „Krug“.
Die Melodien und Rhythmen sind inspiriert aus der Klezmer-Tradition. Der Schlüssel zum Verständnis des Wesens und der Funktion der Klezmer-Musik liegt in der Bedeutung der Hochzeit bei den aschkenasischen Juden: Bei dieser existenziellen Begegnung von Mann und Frau, dem männlichen und dem weiblichen Prinzip, vollzieht sich unter den Klängen der Klezmorim, das Drama von Trennung und Vereinigung, Tod und Wiedergeburt.
Die Stimmung des Albums mit dem Titel „Sila Vselennoy“ (Power des Universums), ist verlockend mystisch, fast religiös. Das Album vermittelt den Eindruck einer Zeremonie. Ein Ritual, das mit der Offenbarung des Lichts endet.

Line-up:
Boris Shulman – Bass, Vocals
Slava Lobanov – Drums

Tracklist:
01 – Kozha (8:43)
02 – Spat` (6:29)
03 – Krug (5:43)
04 – Kozha Slona (6:10)
05 – Poslednaya (4:45)

Juice On Yeah – Bandcamp

 


 

Sound of Ground

Sound of Ground – Sick

Die Band aus Moskau spielt eine Mischung aus Stoner, Psych Rock und sogar Funk. Mit diesem organischen Cocktail entern sie die Bühne. Einflüsse kommen von Acid Bath, Kyuss, Eyehategod und anderen, die sie verbergen wollen. Sie können auch gar nicht anders als den Zuhörer an die Wand zu drücken. „Sick“ bietet  ungewöhnlich viel Abwechslung.
Der Sound treibt mir wie aus einem Guss entgegen. Die Saitenfraktion drückt heftig nach vorne und haut, vehement das Gaspedal durchtretend, ein Killerriff nach dem anderen aus dem Ärmel. Sämtliche Songs gehen direkt ins Ohr, begleitet von fetten Gitarren, einer tighten Rhythmus-Section und der ausdrucksstarken Stimme, die über den einprägsamen Soundteppich liegt.

Line-up:
Yan Karlin – Vocals
Danila Khromov – Guitars
Denis Makhnev – Bass
Victor Tikhonov – Drums

Tracklist:
01 – Anna (4:04)
02 – In The Spot (6:21)
03 – Untitled (3:21)
04 – Reboiled (7:03)
05 – Hey Hobo (3:10)
06 – The Turin Horse (5:57)

Sound of Ground – Bandcamp

 


 

Soom-IL

IL / SOOM – IL / SOOM

Diese zwei Formationen, II. aus Moskau/Russland und Soom aus Kharkiv/Ukraine kommen mit Psych-Doom und Noise daher. Es hört sich in etwa so an, als würde man gespannt in einen dunklen Tunnel blicken, um gleich darauf von einem herausdonnernden Riff-Zug überfahren zu werden! Die düster, heroische Stimmung mit knurrenden Gitarrenwänden taucht in die Welt der Vergessenen ein.
Eine Welt, in der Macht und Gier vielen Unschuldigen die Seele kostet. Die Stimme zwischendurch, im Erzählton, als würden ein grausames Märchen erzählt. Sofort kommen danach zähe megaklebrige Soundgebilde, hart und drückend wie in einem Horrorfilm. Schwere noisehaltige Klänge wie die Ausgeburt der düstersten Visionen vermitteln eine Art Endzeitstimmung.

Line-up:
IL
SOOM

Tracklist:
01 – IL – Грязь (21:50)
02 – IL – Постижение (15:07)
03 – SOOM – Спадок загоєних вен (12:00)
04 – SOOM – Ї (18:25)

IL / SOOM – Bandcamp

 


 

Soom-2

SOOM – Night on Meadow

Auf „Night on Meadow“ kommt Soom experimentell und dunkel. Das Album wird sphärisch eingeleitet, als würden durch die Bewegung aus verzerrender Schwerkraft Töne entstehen. Ab dem zweiten geht es heftiger zur Sache. Düstere dystopische Klanglandschaften ziehen vorbei. So werden diese im gleichen Atemzug hörbar zu einem Fluss der Inspiration.
Zuweilen wirkt ihre Musik fragil, ist aber immer organisch gewebt, autonom und authentisch. Ein verstörendes Gesamtkunstwerk mit beklemmender Grundstimmung. Die drei Musiker spielen mit der Ablösung sowie Annäherung an tradierte, definierte Rahmen und verformte Strukturen.

Line-up:
Al Kova – Vocals/Noise
Tomrer – Bass/Drones
Erea – Drums

Tracklist:
01 – Night on Meadow: Invisible Axe (7:08)
02 – Grandpa (7:16)
03 – Night on Meadow: Celebration of the Plant (2:32)
04 – Strange dream at 419 years before awakening (7:05)
05 – Night on Meadow: The Sand (0:43)
06 – The Stone (6:30)
07 – Night on Meadow: Slobozhanians (1:44)
08 – Electric Molfar (8:11)
09 – Night on Meadow: The Last Trip (2:28)
10 – Dirge (11:00)

SOOM – Bandcamp

 


 

Spaceking

Spaceking – In the Court of the Spaceking

Das neue Album „In the Court of the Spaceking“ von Spaceking aus St. Petersburg hat alles was man für dieses Genre braucht: die Schwere der Technik, interessante Verbundlösungen in der Atmosphäre, mit Ergänzungen von elektronischen Klängen.
Die ganze Scheibe hört sich wie ein einziger Trip an! Die grosse Kunst besteht dabei, aus Riffs, Arrangements und Strukturen die Songs zu kreieren, welche griffig sind und somit selbst in ruhigen und sphärischen Momenten eine einzigartige Atmosphäre erschaffen.
Die Power, welche die Band hierbei konstant versprüht, stammt vor allem aus dem kraftvollen dynamischen Drumming, zwei satt bratenden und praktisch nie isolierten Gitarren und dem kräftiger Bass. Zwischendurch wird auch gerne mit ordentlich Vezerrungspotenzial eine gehörige Portion Zündstoff in die Soundtriebwerke geleitet.
Die Band arrangiert das Ganze zu einem echten Erfolgsrezept. Das macht den starken Sound zu einem wirklich sehr gelungenen und instrumental abhebenden Album.

Line-up:
Ivan Zakharov – Bass/Acoustic Guitar/FX
Sergey Tumanov – Guitar
Ilya Yakunov – Guitar
Ilya Makarov – Drums
Denis Demchev – FX

Tracklist:
01 – Taklamakan (5:33)
02 – Judgement (5:35)
03 – Rosemary (5:45)
04 – 54 (3:46)
05 – Labyrinth (6:17)
06 – SpaceKing (5:49)
07 – Stardust (8:02)

Spaceking – Bandcamp

 


 

Matushka

Matushka – Mestopolozhenie

„Matushka“ aus St Petersburg präsentieren auf „Mestopolozhenie“ drei raffiniert ausgeklügelte Kompositionen mit satten meditativen Klangteppichen in feinziselierter Stimmungsarchitektur. Diese energiegeladene Spielweise und Experimentierfreude zeichnet „Matushka“ aus.
„Location“ beginnt mit arabischen Gesängen, inmitten von Auto-Hupen und leisen Tönen, dann kommt eine bluesige Gitarre aus der Umgebung von Hendrix. Psychedelische Schwingungen die unseren Geist zur absoluten Welle tragen. Mit solch ruhiger Musik wird man eingestellt auf das was noch kommt. Die Gitarre wird immer schärfer und kühner, was schließlich ins psychotische Delirium führt!
„Carrier“, zuerst leicht beginnend, dann mit Macht die Gitarre und Drums, die sich wie beim ersten Song steigern. Diese zweite Track endet in voller Schall-Flut, die Psyche Gitarre schlägt in jede Richtung aus! Festhalten, sonst kommt es zum freien Fall.
„Polarity“ schließt mit einem letzten futuristischen Wirbelwind. Der Schallangriff hinterlässt seine Spuren wie ein Neutronenfluss der immer weiter ansteigt.

Line-up:
Timofey Goryashin – Guitar, fx, Percussion
Konstantin Kotov – Drums, fx, Percussion

Tracklist:
01 – Location (14:19)
02 – Carrier (15:15)
03 – Polarity (21:54)

Matushka – Bandcamp

 


 

MW-DWG-Ruins

Mother Witch & Dead Water Ghosts – Ruins of Faith

Die Musiker kommen aus Odessa und spielen eine Mischung aus Stoner, Okkult-Rock und Doom mit der eindringlichen Stimme von Maria Teplitskaya. Sie singt in Trance und magischer Mediation.
Im Übrigen ist die musikalische Komponente nicht weit dahinter. Kraftvoll fordernd oder zurückhaltend getragen, umfließt der Sound die Gesangsparts mit den dazu passenden melancholischen Stimmungsbildern.
Ihre Musik passt in die Welt der geheimnisvollen Gewässer, Geister, Nixen Wälder und Pflanzen. In der Regel alles, was wir schon lange als verloren glaubten, was aber irgendwo immer noch besteht.

Line-up:
Maria Teplitskaya – Vocals
Sergei Darienko – Guitars
Vitaly Zhavnerchik – Bass
Maxim Sorochuk – Drums

Tracklist:
01 – Subterranean (2:32)
02 – Storm (5:14)
03 – Grace (4:58)
04 – Ruins of Faith (8:37)
05 – Two of Us (6:11)

Mother Witch & Dead Water Ghosts – Bandcamp

 


 

TGAstoria-Deathmarch

The Grand Astoria – Deathmarch

Die Band aus St. Petersburg ist keine Unbekannte in der Rockszene.
Der Sound wird im typischen und umfangreichen TGA Universum gehalten. In Bezug auf das Material ähnelt der Opener „Now Or Never“ dem kosmischen Nebenprojekt Kamille’s. Sehr positive Eindrücke hinterlassen die zwei Instrumentals: „Deathmarch“ und „Aelita, The Queen Of Mars“.
Mit mehr als 30 Minuten in seiner gesamten Art ist das ein sehr feines Hörerlebnis. Das zeichnet diese sehr solide EP aus, die auf einem klangtechnisch gutem Niveau daherkommt.

Line-up:
Kamille Sharapodinov – Guitars, Synths and Lead Vocals
Igor Suvorov – Guitars
Rogier Berben – Drums
Elmer Meijers – Bass
Danila Danilov – Backing Vocals

Tracklist:
01 – Now or Never (6:51)
02 – Deathmarch (5:26)
03 – World Without a Smile (7:28)
04 – Aelita, The Queen of Mars (5:11)
05 – No Way Out (6:29)

The Grand Astoria – Bandcamp

 


 

TGAstoria-Montenegro

The Grand Astoria & Montenegro

Dieser Split bringt die Bands The Grand Astoria und Montenegro aus Buenos Aires zusammen. Grand Astoria beginnt mit „The Body Limits“. Das Werk dauert fast eine halbe Stunde und ist der ideale Auftakt zu dem, was die Band für das Album „The Mighty Few“ vorbereitete.
„The Body Limits“ ist ein monumentales, episches Werk und damit sehr mächtig. Es kommt darin keinerlei Langeweile auf. „El Matadero“ von Montenegro ist eher eine typischere Stonernummer, mit fast neunzehn Minuten Spielzeit.
Es hat zwar nicht ganz den Schwung und Vielfalt von „The Body Limits“ aber Montenegro beweisen dennoch, dass sie eine interessante Band sind, die man weiter beobachten sollte. Ein Plus bedeutet die Tatsache, dass der Track in ihrer Landessprache gesungen wird. Der Split ist allgemein ein sehr schöner Ohrenschmaus.

Line-up:
The Grand Astoria
Montenegro

Tracklist:
01 – The Grand Astoria – The Body Limits (29:16)
02 – Montenegro – El Matadoro (18:40)

The Grand Astoria & Montenegro – Bandcamp

 


 

Torf

Torf / Sixpackgods / Thy Grave – Addicted Blues

„Addicted Blues“ ist ein Split von drei Bands aus der Ukraine, Russland und Finland. Zehn Songs aus Sludge und Stoner/Doom. Dunkelheit, Hoffnungslosigkeit, Brachialität – das sind die Koordinaten, zwischen denen „Torf“ aus tiefer gestimmten Gitarren, vielfältigem Riffing, vertrackter Rhythmik und zermürbender Schwerfälligkeit eine massive Soundwand errichtet.
Treibend mit voller Kraft aus den Stimmbändern schmettert „Sixpackgods“ die drei Tracks aus den Boxen. Der einminütige Track dazwischen ist eher mantrisch angehaucht bevor es weiter heftig auf die Lauscher geht.
„Thy Grave“ im Uptempo, schleppend mit dämonischen Kreischen. Die Vocalklänge kommen als diabolisches Mantra. Eine Schwere bringt die unheimliche Atmosphäre. Wer das Sludge Soundgefüge mag ist hier sehr gut aufgehoben.

Line-up:
Torf: John, Paul, Nick, Atanas
Sixpackgods: Røt, Digger. Uporoller, Helferlein
Thy Grave: Røt, Digger. Uporoller, Helferlein

Tracklist:
01 – Torf – Monkey Business / Apes of Fuck (3:03)
02 – Torf – Sweet Feeling feat. Kova (3:48)
03 – Torf – Happiness How It Is!!! (3:38)
04 – Torf – Doomed Youth 12.19.19.17.19 (3:58)
05 – Sixpackgods – Nothing (4:33)
06 – Sixpackgods – Sixpackgods (1:06)
07 – Sixpackgods – Speed Up Sister (4:48)
08 – Thy Grave – Satanic Dark Hall (8:12)
09 – Thy Grave – Rotting From Within (4:17)

Torf / Sixpackgods / Thy Grave – Bandcamp

 



 

[the label that has no name] – Bandcamp

ItV-label

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