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The Deep End – Cop This

The Deep End Cover Cop This (vo) „Down under“ liegt seit über 40 Jahren immer wieder auf ein Neues bluesbasiertes, hardrockendes Zeug in der Luft. „The Deep End“ sind der nächste Beweis für diese Behauptung. Die fünf Jungs aus Melbourne berauschten sich seit ihren Anfängen im Jahr 2007 auf ihre Weise an diesen ganz speziellen kernigen Substanzen, die ihre Vorbilder und Heroen, speziell „AC/DC, Rose Tattoo, The Angels/Angel City/The Angels From Angel City, Airbourne und Electric Mary“, in der australischen Luft verteilten. Lohn waren etliche Auftritte im Vorprogramm dieser Landsleute in Australien.
Man nehme einen Schreihals, dessen Stimmbänder mit dieser speziellen Portion Dreck behaftet sind.
Eine kernige, auf den Punkt getrimmte, Firlefanz- und Frickelfreie Leadgitarre.
Und eine Rhythmustruppe aus Gitarre, Bass und Drums, die den Putz von den Wänden des Musikclubs deines Vertrauens schruppt, den Laser malträtiert und hoffentlich auch demnächst die Nadel deines Plattenspielers.
Und gnadenlos groovt.
„Dale Schober, Drew Suhr, Jazz Morice, Matt Berg und Jarrod Medwin (mittlerweile ersetzt durch Nick Trajanowski)“ heißen die Verantwortlichen für die zehn räudigen, rauen, ruppigen und bis auf das Wesentliche entkernten Kompositionen dieser Scheibe, die dir knapp 40 Minuten filigran in Fresse, Nacken und Magen rockt.
Rock`n`Roll der Marke Super Plus.
Satt und fett produziert.
Einsteigen, abschnallen, der Turbo zündet am laufenden Band.
Ab geht die Party mit „Bigger, Better, Badder“. Dieser Song im Midtempo Bereich besitzt alle Attribute für einen kommenden Hit in diesem Genre. Das Riff, stampfender Rhythmus, Mitgröhlrefrain, extrem Halswirbelsäulen gefährdend.
Mit diesen Qualitätsmustern sind auch „Cheap Night Out“ und „Tattoos“gestrickt.
„Get On It, No Time To Rest, Knife Fight und Shit Talker“ sind Tempomacher allererster Güte. Saiten, Felle, Sticks, Stimmbänder und deine Gelenke knacken und krachen im Sekundentakt, der Schweiß fließt in Strömen, Schweinerock will never die.
Und kurz vorm Finale wringt dir „Trixxxy`s Jam“ mit seinem klassischen Classic Rock Gitarrensolo auch noch zusätzliche Freudentränen aus den Augen.
Natürlich hat man das alles schon mal oder öfter gehört, aber wichtig ist auffem Spielfeld. Und das Wie. Und das Wie auf dem Spielfeld rockt wie die Sau.
Herrlich, das es immer wieder solche Bands an die Oberfläche spült…..(Volker)

The Deep End 

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