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Wo Fat – Midnight Cometh

WoFat-Cover(ch+to) „Wo Fat“, aus Dallas, kommen mit fettleibigen Riffs und gehaltvollen Rhythmen zur Schallintensivierung. Sie sind eine der Bands, die es geschafft haben,  schwere Power mit improvisierten Passagen zu mischen, um ihren unverwechselbaren Sound die nötige Ästhetik zu geben. Die inhärente Magie von „Midnight Cometh“ ist mächtig und unerbittlich und diese Jungs wissen, wie man jedes Riff dazu einsetzt.

Seit 2006 gehören sie zu recht zur Elite des neuen, schweren Stoner. Man hört immer wieder die Vorliebe der Band zu Jams, was zu einem Schmelztiegel von klassisch verarbeiteten Einflüßen führt. Herausragend ist die Gitarrenarbeit vom Virtuosen Kent Stump, der von Fuzz bis „Juju“ alles kann, während die Rhythmusgruppe den Dampfhammer auffährt. „Wo Fat“ bewegen sich auf einer ganz eigenen Ebene, mit einem weiteren Schritt nach vorn. Auf diesem Album haben wir uns gefragt, ob nicht musikverrückte Zombies die Band besuchten und ihnen die gewisse Infusion aus der galaktischen und schweren Zwischenwelt verabreichten.

Der Album-Opener „There’s Something Sinister in the Wind“ ist ein Geradeausrocker, der ohne Vorwarnung seine rhythmische Drehung und Wendung aufnimmt. Psychedelische Vodoo-Geräusche ziehen auf und es wird ein etwas gruseliges Gefühl vermittelt. Ein episches Anschwellen, mit der Heftigkeit von Drums und Bass, kommt bald dazu.
Der zweite Track, „Riffborn“, wird mit mehr Doom Atmosphäre zu einem psychedelischen Blues aufgeschichtet. Ein starker Kontrast zum Opener. Dieser High Energy-Stampfer kennt fast keinen Morgen.
Der folgende Track „Of Smoke and Fog“ wird mit riesigen Wellen von psych Texturen durchtränkt. Schwer gestaffelte Riffs mit sumpfigen Klängen werden mit atemberaubenden Rhythmen vermischt. Es raucht und nebelt großartig durch den Song, der stattlich und gekonnt an die elf Minuten-Marke heran läuft.

In Songs wie „Three Minutes to Midnight“ und „Nightcomer“ graben „Wo Fat“ in ihren eigenen musikalischen Wurzeln. „Midnight Cometh“ repräsentiert die Vergangenheit und Gegenwart dieser großartigen Band. Im Gegensatz zu ihren vorherigen Alben steckt eine etwas dunklere Note in den neuen Songs. Das einzige, was man definitiv nicht leugnen kann, ist der stets satte Klang. Damit hat „Wo Fat“ wieder einmal ein reichhaltiges Soundmonster geschaffen.

Die Band hat etwas Spezielles in dieser weiten Musik-Welt. Jeder der sechs starken Songs verdient unsere höchste Anerkennung und sollte deshalb auch von Euch unter der heimischen Abtastnadel genüsslich erhört werden…. (Charly+Tom)

Das Album erscheint am 20. Mai 2016 via Ripple Music auf Vinyl und CD.

Line-up:
Kent Stump – Guitar/Vocals
Tim Wilson – Bass
Michael Walter – Drums

WoFat-Band

Tracklist:
01 – There’s Something Sinister in the Wind (9:41)
02 – Riffborn (4:58)
03 – Of Smoke and Fog (10:47)
04 – Le Dilemme de Detenu (7:10)
05 – Three Minutes to Midnight (6:20)
06 – Nightcomer (9:35)

Wo Fat – Bandcamp

Diskografie:
2006: The Gathering Dark
2009: Psychedelonaut
2011: Noche del Chupacabra
2012: The Black Code
2014: The Conjuring
2015: Live Juju: Wo Fat at Freak Valley
2016: Midnight Cometh

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