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AyahuascA – Naad

(vo) Die Band AyahuascA, gegründet 2017 in Parma/Italien, schrieb uns in Form von Andrea, dem Bassisten, über den Facebook Messenger an das sie unserem Blog schon länger folgen (das freut uns doch sehr) und mit der Bitte, sich mal ihrer Premierenscheibe, die am 01. November auf Vinyl und als CD erschien, zu widmen, Mp3 gabs jetzt schon für uns und Links zu diversen Infos inbegriffen. Auf gehts…..AyahuascA ist ein Name, neben einigen anderen, für einen psychedelisch wirkenden Pflanzensud aus der Liane Banisteriopsis caapi und N,N-Dimethyltryptamin-haltigen Blättern des Kaffeestrauchgewächses Psychotria viridis (Quelle: Wikipedia).

Ihr Musiksud aus Psychedelic-, 60ies und 70ies-, Garage- und Neopsych Rock wirkt wunderbar berauschend, davon überzeugen mich ihre 10 Kompositionen zutiefst und ich bin begeistert. Wieder so ein Kleinod, das hoffentlich eine größere, bunte Menge Musikliebhaber findet und auch so begeistert wie mich.

Dann lass uns doch mal den Pflanzengarten betreten und die 10 nicht immer zarten Pflanzen hintereinander wegprobieren.

Das instrumentale „Intro“ macht schon mal Lust auf mehr und was her: feines, übereinandergelegtes Zusammenspiel von Synth und Gitarre. „Vicious Mothers“: Domiziana: klingt schon wie Musik und ist der Name der Leadsängerin….später zusammen mit dem Backgroundgesang von Sangeskollegin Becky wird der Song immer runder, die Synthklänge haben Doors Touch und die Wah wah Einschübe beamen uns endgültig in die 60ies. Break nach 3 Minuten 40, huuhuuu Outro mit Wah wah, wunderbar. Weiter so.

„Masses“: Für einen Bar Room Jazz teilweise etwas zu laut, aber trotzdem auch passend, Bar Room Blues mit stark psychedelischer Ader und prägnanter Gitarre passt auch, und zum Outro hin auch noch ganz leicht orientalischer Flair. „Before Death“: Wah wah, Wah wah, Wah wah, verspielte Synthtöne, aber natürlich nicht im Sinne von falschen Tönen.

Die beiden Frauen und die drei Männer haben alles im Griff, der Groove stimmt, wunderbare Gesangsstimmen, auch die männliche bei „I Wanna Fall“. Dieser Song führt uns in den Garten Eden des abwechslungsreichen Psychedelic Rock. Und ab dem Break gehts gut in die Nackengegend, alle drei Stimmen stimmen prächtig, Synthi und Gitarre tragen den Song wunderbar bis zum Schluß. „Inner Space“ fängt wie Stoner an, wieder herrliche Stimmlagen, wird mit Synth zum funkygen, treibenden Rock und fadet aus mit einem Tastenunterlegten Gitarrensoli.

„Before Life“: Funky…….“The Black One“: Für mich eine Geste für und eine Ode an die Doors, herrlich.

„Underwater“: instrumentale Abfahrt der etwas heftigeren Hardrock Art und zum sehr guten Schluß bescheren uns die Fünf noch das besondere Schmankerl „The Seer & The Queen“, sehr subjektiv von mir: Pink Floyd meets The Doors meets Orient, mit leicht verhallten Damenstimmen verfeinert.

Das Album ist für mich eine wunderbare Angelegenheit, sehr empfehlenswert und ich möchte hoffen das ich die Band sobald als möglich live erleben darf….(volker)

Musiker:

Domiziana Pritchard – Lead Vocals
Becky Sahira – Synth and Backing Vocals
Mek Spazio – Guitar and Backing Vocals
Andrea De Dominicis – Bass Guitar
Matteo Orzi – Drums

Songs:

Intro

Vicious Mothers

Masses

Before Death

I Wanna Fall

Inner Space

Before Life

The Black One

Underwater

The Seer And The Queen

Bandcamp

Filed under: 60s, 70s, Album Reviews, Classic Rock, Folk, Garage Rock, Psychedelic,

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